Namibia Infrastruktur

Wichtige Informationen über die gesamte Infrastruktur

Flughäfen

Namibia verfügt über zwei internationale Flughäfen. Der Windhoek Hosea Kutako International Airport liegt zirka 43 Kilometer östlich von Windhoek und verfügt über eine mittelmäßige Ausstattung mit Postamt, Bank, Restaurants und Bars. Von den vorhandenen Shops sollten Reisende sich allerdings nicht zu viel versprechen. Internationale Kommunikationsmöglichkeiten sind per Telefon, Telefax sowie Internet gegeben. Seit der Sanierung des Terminal- Gebäudes 2001 stehen behinderten Reisenden Rollstuhlrampen sowie Behinderten- gerechte Toiletten zur Verfügung. Große Autovermietungen wie Avis, Budget, Europcar, Hertz und Imperial, aber auch lokale Anbieter unterhalten Schalter auf dem Airport- Gelände. Parken kann man auf drei Arealen. Jeweils eines für Kurzparker, eines für mittelfristiges Parken sowie ein Areal für langfristiges Parken. Es wird dringend empfohlen, bei einer Parkdauer über vier Stunden den Langzeit- Parkplatz zu nutzen, da dieser bewacht ist. In die Innenstadt von Windhoek gelangt man außer mit einem Mietwagen bequem per Taxi oder Linienbus.

Vom Windhoek Hosea Kutako International Airport verkehren die Maschinen überwiegend in angrenzende Länder des südlichen Afrikanischen Kontinents sowie nach Europa. Inlandsflüge gibt es nicht, da hierfür der kleinere und näher an Windhoek gelegene Flughafen Eros vorgesehen ist.

Der Flughafen Walfischbucht ist der zweite internationale Flughafen an der westlichen Küste Namibias. Seinen Namen verdankt er der gleichnamigen Stadt. Durch seine Nähe zum Hafen entwickelte sich der Airport Walfischbucht auch zu einem wichtigen Umschlagspunkt für Transport- Güter. Neben internationalen Flügen werden auch inländische Routen angeboten.

Mietwagen

Der Mietwagen ist in Namibia aufgrund des kaum vorhandenen öffentlichen Verkehrsnetzes das Reisemittel der Wahl. Leider sind Mietfahrzeuge im Vergleich zu Südafrika nicht so günstig. Die Preislage wird zum einen durch einen hohen Fahrzeug Verschleiß durch die vielen Schotter- und Sand- Pisten, zum anderen durch die hohen Versicherungskosten in Namibia bedingt. Ein Kleinwagen der Kategorie VW Polo ohne besondere Ausstattung kostet im Top- Reise Monat Dezember für eine Woche umgerechnet rund 200 Euro inklusive Vollkasko ohne Selbstbeteiligung. Ein Wagen der unteren Mittelklasse vom Typ Toyota Corolla schlägt für den gleichen Zeitraum bereits mit rund 270 Euro zu Buche. Wer lieber mit einem Gelände- gängigen Jeep vom Beispiel- Typ Nissan x-trail 4×4 fahren möchte, sollte rund 600 Euro für 7 Tage kalkulieren. Bei längeren Buchungen sowie in den Reise- schwächeren Monaten sinken die Preise ein wenig. Für längere Aufenthalte ist es häufig wesentlich günstiger, vor Ort einen Wagen zu kaufen und diesen am Ende wieder abzustoßen. Leicht wieder verkäuflich sind stets große Jeeps mit möglichst luxuriöser Ausstattung, die allerdings auch nicht ganz einfach zu bekommen sind.

Die Mietwagen- Verleiher verlangen in Namibia einen internationalen Führerschein sowie ein Mindestalter des Fahrers von 23 Jahren. Wer jünger ist, muss bereits 2 Jahre im Besitz eines Führerscheins sein, um dennoch einen Wagen mieten zu können. In Namibia herrscht Links- Verkehr!Achtung: Für Europäer sind die so genannten “Four- Way- Stop Kreuzungen“ gewöhnungsbedürftig. Es gilt nicht die vertraute Regel “Rechts vor links“, sondern es fährt immer derjenige zuerst, der als erster die Kreuzung erreicht hat. Dann der zweit- schnellste u.s.w. Nicht selten muss bei höherem Verkehrsaufkommen die Vorfahrt per Zeichensprache oder sonstigen Signalen unter den Fahrern geregelt werden.

Taxi

Taxen finden sich in jeder größeren Stadt Namibias. Allerdings sollte man bei einer Taxi Fahrt als Europäer jegliche gewöhnte Standards vergessen. Die Fahrzeuge sind meist zerbeulte Schrottmühlen, bei denen einzig die Sound Anlage in Schuss gehalten wird. Den Innenraum empfinden die meisten Europäer als etwas “speckig“. Die Preise von derzeit 6-7 Namibia Dollar pro Kilometer sollten mehr als Basispreis verstanden werden und gelten eigentlich nur im engsten Innenstadt- Bereich. Für längere Fahrten kann durchaus schon einmal der doppelte Preis verlangt werden. 6-7 N$ /km entsprechen gegenwärtig 0,46-0,54 Euro pro Kilometer. Weitaus besser und durchaus üblich ist es, den Fahrpreis vor Beginn der Fahrt mit dem Fahrer auszuhandeln. Weiterhin sollten Reisende darauf gefasst sein, das die Taxi- Fahrer selten etwas mit einer konkreten Straße als Ziel- Adresse anfangen können. Die Angabe eines berühmten Platzes, Denkmal, einer bekannten Bar oder eines Hotels in der Nähe des eigentlichen Zieles ist dagegen erfolgreicher.

Bus und Bahn

Ein öffentliches Verkehrsnetz mit Bus und Bahn ist in Namibia praktisch kaum vorhanden. Die wenigen existenten Bahnlinien sind dazu noch unkomfortabel. Es gibt eine Verbindung zwischen Windhoek und Tsumeb sowie eine zwischen Windhoek und Walvis Bay. Die Route Windhoek – Swakopmund kann man jedoch sogar mit einem Zug der Luxusklasse, dem “Desert Express“ bereisen. Der Desert Express besticht durch hohen Komfort in kolonialem Ambiente.

In puncto Bus- Verkehr sind eigentlich nur die “Intercape Mainliner“ nennenswert. Die Langstrecken- Busse starten in Winkhoek zu diversen Zielen in Südafrika.

Infrastruktur Namibia

Unterkünfte in Namibia

Namibia bietet für Ihre Namibia Safari eine Vielzahl von Unterkunftsmöglichkeiten. Vom Backpacker Hostel für Low Budget Reisende bis hin zu exklusiven Lodges in traumhaften Lagen ist alles zu finden. Das “Chamäleon Backpackers“ in Windhoek kostet beispielsweise 10 US$, also 7,90 Euro pro Übernachtung im Mehrbettzimmer in sehr zentraler Lage. Sehr beliebt sind in Namibia Gäste Farmen. Die Farmen sind oft ein idealer Ausgangspunkt für weitere Kurztrips und Safaris. Zudem können Gäste hier hautnah die tägliche Arbeit und Lebensweise der einheimischen Bevölkerung bestaunen. Die Unterkünfte sind meist exzellent und die Bewirtung sehr individuell und persönlich. Die Kosten für eine Person pro Nacht belaufen sich im Mittel zwischen 300 und 800 Namibia Dollar, was einem Preisbereich von 23,40 bis 62,40 Euro entspricht. Luxus pur bieten die Lodges der Oberklasse. Die “Sossusvlei Mountain Lodge“ unweit entfernt von der Westküste Namibias ist beispielhaft für diese Preiskategorie. 10 Suiten mit großzügigem Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer, Privat- Terasse, Außendusche, Klimaanlage etc. stehen dem Besucher zur Auswahl. Die Suites kosten von 2.650,00 bis 5.000,00 Namibia Dollar pro Nacht. Der Preis entspricht 206,70 bis 390,00 Euro für eine Übernachtung.

In Namibia werden also Reisende jeglichen Budgets einer attraktiven Unterkunft fündig. Bei allen Preis- Beispielen haben wir bereits die Preise für das Jahr 2009 berücksichtigt.

Kommunikation

Das Telefonnetz in Namibia ist relativ modern. Lediglich in sehr abgelegen Gebieten müssen Telefon- Gespräche noch per Hand vermittelt werden. Dies ist oft auf Farmen der Fall. Häufig teilen sich mehrere Farmen einen Anschluss. Bei handvermittelten Telefonaten zu einer Farm sollte man deshalb immer den exakten Namen selbiger parat haben.

In Namibia werden die Mobilfunk- Netze GSM 900 und GSM 1800 betrieben. Wer ein GSM taugliches Handy mitbringt, kann beispielsweise das D1 und D2 Netz in Regionen mit entsprechender Netzabdeckung nutzen, da T-Home sowie E-Plus, O2 und Vodafone Roaming- Partner des Hauptnetz- Betreibers “Mobile Telecommunications Ltd.“ sind.

Schnelle Internet- Zugänge per DSL beschränken sich momentan noch auf die beiden Hauptstädte Windhoek and Okahandja. Alternativ steht für Internet- Breitband Anbindungen teilweise WiMAX sowie die mobilen Zugänge via UMTS und HDSAP zur Verfügung. Reisende finden in allen größeren Ortschaften Internet- Cafes oder öffentliche Internet- Terminals.

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