Mosambik Gesundheit

Aids

Über 12 Prozent der Bevölkerung Mosambiks sind mit HIV infiziert. Touristen können sich mit Kondomen und sterilen Spritzen schützen. Ein kaum zu kontrollierendes Risiko stellen Bluttransfusionen dar.

Malaria

In Mosambik tritt vor allem die gefährliche Malaria tropica auf. Deswegen sollten Reisende grundsätzlich eine Malariaprophylaxe nutzen. Damit kann das Risiko einer Erkrankung erheblich gesenkt werden. Zudem sollte der Körper bedeckt und ein Insektenschutzmittel benutzt werden. Nachts ist ein Moskitonetz empfehlenswert. Da der Schutz aber nicht lückenlos ist, sollte bei jedem Fieber während und nach der Reise eine Abklärung auf Malaria erfolgen. Malaria tropica kann unbehandelt zum Tod führen.

Cholera

Das größte Risiko besteht während der Regenzeit. Es gibt fast jedes Jahr Choleraausbrüche, da die hygienischen Bedingungen z.T. sehr schlecht sind. Der beste Schutz ist eine lückenlose Hygiene beim Umgang mit Wasser und Lebensmitteln. Einmalhandtücher sollten mitgenommen werden, um die Hände sauber halten zu können.

Andere Krankheiten

Besonders an der Küste besteht die Gefahr, an  Chikungunya- oder Dengue-Fieber zu erkranken. Diese beiden Krankheiten werden durch Mücken übertragen. Es gibt keine Impfstoffe, deswegen ist ein Mückenschutz, wie er auch gegen Malaria angewendet wird, die beste Lösung. Bei einer Erkrankung kommt es zu tagelangem Fieber, das allerdings in der Regel folgenlos bleibt.
In Süßwasserseen besteht die Gefahr, an Bilharziose zu erkranken. Deswegen sollte man nach Möglichkeit nicht in solchen Gewässern baden.

Impfungen

Eine Gelbfieberimpfung ist vorgeschrieben bei einer Einreise über ein Infektionsgebiet. Ansonsten kann auch auf sie verzichtet werden, was jedoch nicht empfohlen wird. Zusätzlich sind Impfungen gegen Hepatitis A, Polio, Tetanus und Diphterie wichtig. Bei längeren Reisen sollte auch gegen Typhus, Tollwut und Hepatitis B geimpft werden. Die in Deutschland geltenden Impfempfehlungen sollten zudem eingehalten werden.

Gesundheitsversorgung

Da die medizinische Versorgung in Mosambik schlecht ist, sollte unbedingt eine gut ausgestattete Reiseapotheke zum Gepäck gehören. Neben Medikamenten sollten auch Verbandsmaterial und sterile Spritzen enthalten sein. Es gibt nur wenige Ärzte, die englisch oder französisch sprechen und über die nötige Qualifikation verfügen.  Neben der Auslandskrankenversicherung sollte auch der Rücktransport im Notfall versichert werden. Gerade bei schweren Erkrankungen ist eine schnelle Rückkehr zur Behandlung nach Europa oder ein Flug nach Südafrika meist die beste Lösung.Wichtig: Diese Ratschläge wurden mit Hilfe guter Recherche und eigener Erfahrung verfasst. Trotzdem sind Fehler nicht auszuschließen! Für diese Ratschläge und Informationen übernimmt die Redaktion von Touring-Afrika.de daher keine Haftung. Es besteht keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit der obigen Informationen.