Nationalparks und Schutzgebiete in Mauretanien

Mauretanien besitzt nur zwei große Nationalparks, diese sind allerdings beide mindestens einen Besuch, wenn nicht gar einen längeren Aufenthalt wert.

Flamingos, Pelikane, die ganze Vogelwelt

Der erste ist der Banc d’Arguin-Nationalpark, der an der Westküste Mauretaniens liegt, und vor allem Vögeln als Brutstätte dient. Zu diesen Vögeln gehören Flamingos, Pelikane und Sumpfläufer.

Mauretanien - Reisen - Flamingo

Allerdings dient es auch dem Schutz der Fischpopulation, und das in etwas eigenerem Interesse als sonst in Nationalparks üblich: Um nämlich eine Überfischung zu verhindern, so die Fischbestände zu sichern und weiterhin den Fisch als Nahrungsquelle, aber auch als Einkommensquelle nutzen zu können.

Vor der Küste liegen Sandbänke sowie die Inseln Tidra, Nair, Kijji und Arguim. Gegründet wurde der Nationalpark 1988. Über zwei Millionen Zugvögel kommen hierhin, dazu gehören Vögel aus Nordeuropa, Grönland und sogar Sibirien! Das milde Klima macht das Leben für die Tiere hier angenehmer als in ihren Herkunftsorten. Über 100 Vogelarten finden hier Futter und gute Bedingungen, so dass hier Löffler, Pelikane, Kormorane, Seeschwalben und Reiher beobachtet werden können.

Im Park leben sogar noch etwa 500 Angehörige des Stamms der Imraguen, sie unterhalten sieben Dörfer innerhalb der Grenzen des Nationalparks. Aber auch die Pflanzenwelt des Nationalparks Banc d’Arguin ist von großer Vielfalt.

Zwei große Nationalparks in Mauretanien

Der zweite Nationalpark in Mauretanien ist der Diawling-Nationalpark, der im Delta des Senegal-Flusses liegt. Dies ist im Südwesten von Mauretanien. Der Park besteht während der Regenzeit aus vielen Seen, die später wieder austrocknen. Hier leben über 220 verschiedene Vogelarten, darunter Pelikane, Flamingos und Störche. Außerdem ist der Park für seine Vielfalt bei Fischen bekannt. Dazu leben hier noch viele Primaten, Warzenschweine und Wildesel.

Mauretanien - Reisen - Pelikane

Überall in den Küstengebieten Mauretaniens, ganz unabhängig von einem Nationalpark, kann man diverse Schildkrötenarten finden, manchmal schwimmen sogar Delphine sehr nah an die Küste heran. Wer Foto-Tourismus betreiben, oder einfach nur wunderbare Erinnerungen von wunderbaren Begegnungen mit wunderbaren Tieren mit nach Hause nehmen möchte, ist in diesem Falle in Mauretanien an der richtigen Adresse.