Madagaskar Reiseangebot:
Baobabs und Lemuren auf der Süd- und Westroute
18-tägige Tierbeobachtungsreise durch den Süden und Westen Madagaskars
Anfrage: Dieses wunderschöne Reiseangebot wird von einem erfahrenen Reiseveranstaler angeboten! Wenn Sie Interesse daran haben, können Sie sehr einfach über das Kontaktformular unverbindlich Kontakt aufnehmen:>> Zum Kontaktformular
Tourenverlauf
1. Tag: Heute fliegen Sie mit Air France von Deutschland nach Antananarivo (von den Einheimischen liebvoll „Tana“) genannt. Empfang am internationalen Flughafen durch Ihren deutschsprachigen Reiseleiter und Transfer ins Hotel. Übernachtung mit Frühstück im Hotel la Varangue.
Ein kleines, feines, sehr persönliches Hotel mit nur sieben Zimmern in direkter Nachbarschaft zum Präsidentenpalast. In 3-5 Minuten erreicht man zu Fuß die meisten Restaurants und Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Das Boutiquehotel beherbergt ein Sammelsurium technischer Antiquitäten.
2. Tag: Nach dem kräftigen Frühstück fahren Sie zum Lemurenpark. In diesem kleinen Park leben ca. 50 dieser niedlichen Tiere in Halbfreiheit. Niemand hindert sie daran, wegzulaufen, aber die Kochkünste der Parkverwalter scheinen eine wichtige Motivation zu sein, im Park zu bleiben. Nach einer sehr guten Einführung in die Artenvielfalt dieses außerordentlichen Landes fahren Sie nach Andasibe, durch eine Landschaft, die durch ihre ineinander verschachtelten Reisfelder und bewaldeten Hügel geprägt ist. Direkt an der Bahnstation zum Nationalpark Perinet beginnt der Regenwald. Noch vor dem Abendessen machen Sie einen ersten Besuch im Reservat, um die nachtaktiven Mausmakis aufzuspüren. Diese Winzlinge mit rotem Fell sind nur 10 Zentimeter groß und bringen kaum 50 Gramm auf die Waage. Der Mausmaki ist ein Allesfresser und ernährt sich vorwiegend von Beeren und kleinen Insekten. Übernachtung mit Frühstück in der Grace Forest Lodge.
Die Grace Lodge ist eine charmante, neue Anlage mit nur 9 einfachen, aber sehr sauberen Bungalows, welche inmitten eines schön angelegten Gartens errichtet sind. Das Besondere an der Lodge ist jedoch ihre Besitzerin, Henrietta, welche allen möglichen Wünschen ihrer Gäste mit einer äußerst zuvorkommenden Art nachkommt. Sie sagt, sie hätte das Kleinhotel nach einer göttlichen Vision ihrer Tochter gebaut. Glauben schenken würden wir jedoch diese Geschichte nicht!
3.Tag: Ein voller Tag ist vorgesehen, um den Perinet-Nationalpark und den 12.000 ha großen Mantadia-Nationalpark zu erkunden. Hier trifft man auf den größten Lemuren, den Indri-Indri, der sich durch seine schaurig klingende Rufe bemerkbar macht. Jeden Tag zur gleichen Zeit bricht im Regenwald ein großes Geschrei los, wenn die Indri-Sippen sich untereinander verständigen und somit ihre Reviere voneinander abgrenzen. Der Indri-Indri ist 70 cm groß und ca. 7 Kilo schwer. Er hat ein schwarzes Fell mit weißen Flecken und im Gegensatz zu allen anderen Lemuren nur einen kurzen Stummelschwanz. Indri-Indris sind Vegetarier, bevorzugen die Wipfel der größeren Bäume und leben in Gruppen von mehreren Tieren. Auch fast alle Chamäleonarten sind im Schutzgebiet vertreten. Man trifft auf eine Vielzahl farbenprächtigster Schmetterlinge, in der Dämmerung surren die schwerfälligen Nashornkäfer durch die Luft. Sie übernachten in einer Lodge mitten im Primärwald mit der typischen Vegetation des regenreichen Ostens, darunter Farne, Orchideen und Edelholzbäume. Sie können auch den Privatpark des Vakôna Hotels besuchen und dort die fast handzahmen Lemuren verschiedener Arten bewundern. Übernachtungen mit Frühstück in der Grace Lodge.
4. Tag: Nach dem Frühstück fahren Sie auf den kurvenreichen Straßen des Hochlands zurück nach Antananarivo und weiter nach Antsirabe. Ob Sie unterwegs einen Blick auf den dritthöchsten Gipfel von Madagaskar werfen können (2643 m), hängt mit seinem Namen zusammen: Er heisst Tsiafajavona, was so viel bedeutet wie „immer in Wolken“.
Man sieht auch viel Landwirtschaft, Mais- und Gemüseanbau. Ankunft in Antsirabe und Zimmerbezug in Ihren Hotel. Übernachtung mit Frühstück im Hotel Chambres du Voyageur.
Les Chambres du Voyageur ist eine der wenigen richtig angenehmen Adressen in Antsirabe. Die Bungalows sind geräumig, charmant eingerichtet, und liegen in einem sehr schön angelegten Garten, in dem Schildkröten und Chamäleons zuhause sind.
5. Tag: Die Madagassen sind handwerklich sehr geschickt. Viele handwerklichen Techniken wurden aus der arabischen Kultur überliefert. Man findet auf Madagaskar ganze Orte, die sich auf die Herstellung von nur einem Produkt spezialisiert haben. In der Kleinstadt Ambositra zum Beispiel, wo Sie eine Pause einlegen, um einige Ateliers zu besuchen, wird das Tischler- und Schreinerhandwerk großgeschrieben. Alle erdenklichen Möbelstücke werden von Hand gefertigt und mit kunstvollen Holzeinlegearbeiten verziert. Nach dem Besuch eines Ateliers in Ambositra fahren Sie weiter nach R
anomafana, wo Sie abends antreffen. Übernachtung mit Frühstück in der Domaine Nature Lodge.
Dies ist wahrscheinlich die charmanteste Adresse in Ranomafana. Die großzügigen Bungalows bestechen nicht gerade durch stilvolle Einrichtung, aber der richtig schöne Ausblick auf den Urwald aus dem großen Fenster ist wirklich bezaubernd. Das Restaurant hat durch seine leckeren Garnelengerichte außerordentliche Berühmtheit erlangt.
6. Tag: Im Regenwald von Ranomafana entdeckte man 1986 den Goldenen Bambuslemuren, der sich nur von den stark blausäuresalzhaltigen Bambussprösslingen ernährt. Das Gift würde die Tiere umbringen, wenn sie nicht zur Kompensation eisenhaltige Erde fressen würden. Der Goldene Bambuslemur gilt als die seltenste Lemurenart, denn bisher sind nur wenige Exemplare bekannt. Mit etwas Glück treffen Sie in dieser Gegend auf eine madagassische Boa, die bis zu 4 Meter lang werden kann. Diese Würgeschlange ist für die Menschen ungefährlich; bei einer Begegnung schlägt sie sich sofort in den Büsche und verschwindet.
Am Nachmittag besuchen Sie das Thermalbad, dem Ranomafana seinen Namen verdankt (Ranomafana heißt "heißes Wasser"). Übernachtung mit Frühstück in Ihrer Lodge.
7. Tag: Nach dem Frühstück fahren Sie nach Ranohira und machen unterwegs Halt in Ambalavao, um die Weinkeller zu besichtigen. Sie begründen den Ruf des Weines der Gegend um Betsileo. Diese Ortschaft ist auch bekannt durch ihr Papier, das man noch heute nach einer überlieferten arabischen Methode herstellt. Der aus Avohapflanzen zubereitete und mit Wasser aufgeschwemmte Brei wird zur Weiterverarbeitung in einen Holzrahmen geleitet. Nach dem Ablassen des Wassers setzt sich eine dünne Schicht auf dem Netz des Rahmenbodens ab. Die Frauen belegen sie mit frischen Blüten und Blättern, so entstehen Bilder von einmaliger Schönheit. Etwa 12km hinter Ambalavao machen Sie einen weiteren Stopp, um das kleine Reservat Anja zu besichtigen. Hier können Katta-Lemuren (Ringelschwanzmakis) in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden. Schließlich fahren Sie weiter
über Ihosy und das Plateau von Horombe nach Ranohira. Übernachtung mit Halbpension im Hotel Isalo Ranch.
Diese kleine Hotelanlage unter deutscher Leitung bietet Unterkunft für bis zu 40 Gäste in 18 komfortablen Bungalows, die harmonisch in die Savannenlandschaft eingebettet sind. Solarenergie sorgt für Strom und warmes Wasser.
8. Tag: Weite Gebiete der madagassischen Bergwelt sind bisher für den Tourismus noch unerschlossen. Das größte zusammenhängende Bergmassiv Madagaskars ist das Isalogebirge im Südwesten. Der gesamte nördliche Bereich ist als Nationalpark ausgewiesen. Sie haben zwei Tage vor sich, um den Park während ausgedehnten Wanderungen zu erforschen. Bereits bei der Anfahrt von Ranohira zum Ausgangspunkt der Exkursionen wechselt die Landschaft mehrmals ihr Gesicht. Gelbes Steppengras umsäumt die unzähligen Termitenhügel und bizarre Sandsteinfelsen bilden ein wunderbares Farbenspiel der Natur. Je höher man aufsteigt, desto größer ist der Lohn für die Anstrengung, denn es bieten sich einmalige Ausblicke in die nahen Täler und auf die fantasievollen Gebilde des Kalksandsteingebirges mit seinen Felsen und Schluchten und seiner außergewöhnliche Fauna und Flora. Übernachtungen mit Halbpension im Hotel Isalo Ranch.
9. Tag: Nach dem Frühstück fahren Sie über eine schnurgerade Strasse, vorbei an hohen Büschen und kleinen Kaktuswäldern, unterbrochen von einigen typischen Grabstätten des Mahafaly- Stammes.
Unterwegs Besuch des Arboretums. Übernachtung mit Frühstück im Victory Hotel.
Das brandneue Victory Hotel an der Flughafenstraße bietet neunzehn Bungalows, welche alle inmitten eines üppigen Gartens um den Pool zerstreut liegen. Die Zimmer sind mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet. Das Victory ist eine gute Adresse, um eine komfortable Zwischenübernachtung vor der Weiterfahrt einzulegen.
Das Kleinhotel mit zahmen Lemuren bietet einfache, aber saubere und sehr farbenfrohe Zimmer an einem der schönsten Strandabschnitte der Welt. Strom wird von einem Generator ab 18 Uhr regulär erzeugt. Die Zimmer sind mit Privatbad ausgestattet (Achtung! Nur kaltes Wasser vorhanden.)
11. Tag: Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen ganztägigen Besuch des Parks. Der Weg zu den alten Grabanlagen bietet einen guten Ausblick auf die Trockenwaldpflanzenarten Tsimanampetsotsas (knapp 90 % aller Pflanzenarten sind hier endemisch!), welche die Hauptnahrung der hier lebenden zahlreichen Lemuren ausmachen. Übernachtung wie am Tag zuvor.
12. Tag: Heute fahren Sie mit dem Auto und Boot zurück nach Tulear, wo Sie abends Ihren Flieger nach Morondava besteigen. Dort angekommen Transfer ins Hotel. Vor dem Abendessen bleibt vielleicht etwas Zeit, um am weitläufigen Strand von Morondava zu spazieren. Morondava selbst ist nicht besonders
schön. Nosy Kely, die wunderschöne Halbinsel im Süden der Stadt, brilliert mit herrlichen Stränden und einen besonderen karibischen Flair. Übernachtung mit Halbpension im dort gelegenen Hotel Renala „Au Sable d’or“.
elfläche bedeckten. Allmählich fielen ganze Baumhaine der Brandrodung zum Opfer, bis ein ganzes, unwiederbringliches Ökosystem, beinah an die Grenze der Ausrottung gebracht wurde. Heute soll der gerettete Wald von Kirindy in ein 30.000 ha großes Schutzgebiet in der Menabe Region eingegliedert werden, was einen riesigen Schritt in Sachen Naturschutz bedeutet. Das deutsche Primatenzentrum scheint von der Einzigartigkeit dieses Ortes angezogen zu sein und erforscht seit Kurzem die dort lebenden Lemuren. Und davon gibt es in Kirindy eine Menge! Denn Kirindy ist zweifellos eins der besten Schutzgebiete Madagaskars, was die Tierbeobachtung angeht. Eine viel verheißende Abendwanderung in Begleitung eines Rangers lockt die geheimnisvollsten Tiere aus der Dunkelheit. Nachtaktive Lemuren und winzig kleine Mausmakis präsentieren sich im Schein der Taschenlampen. Tagsüber kann man Gruppen von niedlichen Verreaux Sifakas zwischen den Bäumen springen beobachten. Außerdem ist Kirindy die Heimat der „giant jumping rat“, einem rattenähnlichen Nager, der die ungefähre Größe eines Kaninchens hat. Die Essensreste um das Restaurant ziehen öfters Fossas (die madagassische Raubkatze) an. Übernachtung mit Halbpension in den einfachen Bungalows der Parkverwaltung.
bei einem ganz außergewöhnlichen Naturspektakel anwesend sind. Und zwar sollen Sie die Allee der Baobabs in den sanften Sonnenstrahlen der Morgenröte ohne jeglichen Besucherdrang genießen. Das Erwachen dieser Postkartenkulisse unter dem glühenden Himmel wird sicher unzählige Fotos wert sein. Erst, wenn die Sonne deutlich über die Horizontslinie empor steigt, setzen Sie Ihre Reise nach Belo sur Mer fort. Die Fahrt dorthin führt über eine wenige befahrene Sandpiste, welche tiefe Eindrücke in eine faszinierende Welt anbietet. Belo, südlich von Morondava, ist ein traditionelles, kleines Vezo-Dorf, welches einen großen Aufschwung durch die Entstehung traditioneller Schiffswerften erlebt hat. Hier werden große Lastensegler heute noch komplett aus Holz ohne ein einziges Element aus Metall gebaut. Abends übernachten Sie in einem Bungalow der sehr schönen Anlage Marina de Belo. Übernachtung mit Halbpension.
16. Tag: Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. In der von Madagaskars größten Korallenriff geschützte Lagune können Sie Baden, Schnorcheln und sogar mit einer traditionellen Vezo-Boot auf See zum intakten Korallenriff zum Tauchen fahren (Tauchausflüge werden vom Hotel angeboten.) Am frühen morgen lohnt immer ein Spaziergang am Strand. Die einheimischen Fischern des Vezo-Stammes besteigen ihre fragilen Segelboote, um bis ans Ende der Lagune hinausfahren, während die mit Avocado-Creme eingeschmierten Gesichter der Vezo-Frauen sich auf den weißen Sand zuwenden, um Seeigel zu sammeln. Übernachtung mit Halbpension in Ihrem Hotel.Termine und Preise
10.10. - 27.10.201031.10. - 17.11.2010
Beide Termine sind in der günstigsten Reisezeit für Tierbeobachtung ausgesucht.
Preis: 3.595 € p. Person im Doppelzimmer
Teilnehmerzahl: 10 – 12 Personen
Bei 6-9 Personen: + 100 €
bei 4-5 Personen: + 400 €
Einzelzimmerzuschlag: + 345 €
Leistungen
- Internationale Flüge ab/bis allen größer deutschen Flughäfen nach Antananarivo mit Air France (Flüge müssen wahrscheinlich sofort ausgestellt und in Rechnung gestellt werden. Selbstverständlich schicken wir Ihnen Ihre Tickets dann umgehend zu)
- Inlandsflüge Tulear-Morondava, Morondava-Antananarivo
- Alle Transfers
- Alle Bootsfahrten
- Rundreise im Kleinbus
- Deutschsprachige Reiseleitung
- 16 Übernachtungen im Hotels und Lodges der landestypischen gehobenen Mittelklasse im Doppelzimmer
- Frühstück in Antananarivo, Andasibe, Antsirabe, Ranomafana und Kirindy
- Halbpension in Isalo, Morondava und Belo sur Mer
- Vollpension in Tsimanampetsotsa
- Alle genannte Ausflüge und Exkursionsprogramm wie beschrieben
- Alle Nationalparkgebühren inkl. lokalem Parkführer
- Reiseliteratur
- Insolvenzversicherung
Nicht enthalten
- Visumsgebühren: + ca. 58 €
- Getränke und nicht angegebene Mahlzeiten
- Trinkgelder und Persönliches
Übernachtungspreis: 25 € p. P. im Doppelzimmer mit Frühstück
Einzelzimmerzuschlag: + 20 € p. Person und Nacht
Transferpreis (Boots- und Autotransfer nach Morondava): 75 € p. Person (bei zwei Gästen) oder 150 € bei nur einem Gast
Anfrage und Buchung
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