Beste Reiseziele in Liberia

Die beliebtesten Reiseziele in Liberia umfassen neben den üblicherweise sehr beliebten Küstenregionen mit ihren für Westafrika typischen Stränden auch die Hauptstadt Monrovia und der Sapo-Nationalpark. Allerdings ist die Sicherheitslage in Liberia fragil, weshalb zur Zeit natürlich nur die Gebiete angesteuert werden, die allgemein von den UN-Truppen als sicher angegeben werden. Das ist eben insbesondere Monrovia, weshalb sich Tourismus zur Zeit sehr auf die Hauptstadt konzentriert.

Verkehr in Liberia

Das Straßennetz im westafrikanischen Liberia sieht sich großen Herausforderungen gegenüber, da die Topographie in Liberia anspruchsvoll für den Straßenverkehr ist. Es besteht aus etwa 11.000 Kilometern, von denen allerdings nur ca. 700 Kilometer befestigt sind. Damit liegt Liberia bezüglich der Abdeckung durch ein Straßennetz im Mittelfeld der Länder Afrikas. Wie in den meisten Ländern auch ist aber die geringe Verbreitung der asphaltierten Strassen ein Problem, aufgrund dessen während der Regenzeit der Straßenverkehr mehr oder weniger zum Erliegen kommt. Ein großes Hemmnis bei der Weiterentwicklung des Landes.

Ein Bussystem im Sinne eines öffentlichen Nah- oder Fernverkehrs existiert zur Zeit in Liberia nicht, es soll aber in den nächsten Jahren mit Hilfe von Außen eingerichtet werden.

Bemerkenswert in bzw. für Liberia: Hier wird in Küstennähe der mangelnde Bus- bzw. öffentliche Verkehr durch in Küstennähe verkehrende Schiffe ausgeglichen. Diese sehr gute und naheliegende Idee kann jedoch in Ermangelung von Schiffbarkeit der meisten Flüsse nicht auf den Rest des Lande ausgeweitet werden.

Direktflüge nach Liberia, bzw. in die Hauptstadt Monrovia gibt es von Europa aus nur durch Brussels Airline. Allerdings wird Air France ab Sommer 2011 die Stadt ebenfalls wieder direkt bedienen.

Liberia - Reisen - Monrovia

Im Bereich des Schienenverkehrs ist Liberia einerseits durch die Folgen des Bürgerkriegs schlecht aufgestellt, andererseits sind die existierenden Planungen für Neubau oder Wiederaufbau von Gleisanlagen nahezu ausschließlich auf Güterverkehr ausgerichtet, so dass die Eisenbahn für den Touristen in Liberia keine Rolle spielen dürfte.

Ebenfalls weniger wissenswert für Touristen, dennoch eine Erwähnung wert: Liberia verfügt nach BRT über die zweitgrößte Hochsee-Flotte der Welt. Allerdings benötigt man nicht viel Phantasie, um die Gründe dafür zu erahnen. Keineswegs ist Liberia wirtschaftlich derart stark, dass es so viel Laderaum benötigte. Vielmehr sind die Bedingungen, um Schiffe zu registrieren, in Liberia extrem günstig, zudem sind die Kontrollen besonders lasch. Wer also an Gebühren sparen will, der geht nach Liberia, um sein Schiff anzumelden.

Safari in Liberia

Wegen der angespannteren Sicherheitslage sind trotz des Endes des Bürgerkriegs eher wenige Anbieter bereit, das Risiko einer Safari in Liberia auf sich zu nehmen, bzw. für die Sicherheit ihrer Teilnehmer zu garantieren. Sollte die Lage demnächst noch besser werden, bietet das Land allerdings beste Voraussetzungen, um sich mit der Tierwelt Afrikas vertraut zu machen. Schließlich gibt es in Liberia immer noch Regenwald, und damit einhergehend eine vielfältige Tierwelt: Elefanten, Schimpansen und Flusspferde wollen bestaunt und fotografiert werden. Eine Tour durch ein Regenwald wirkt wohl auf jeden Mitteleuropäer noch wie eine Reise zu einem anderen Planeten. Umso begeisterter kommen die meisten zurück. Schade, dass Safaris in Liberia zur Zeit eher schwierig sind, aber es gibt durchaus Anzeichen, dass sich die Lage weiter entspannt, was für eine Reise in diese Land hoffen lässt.