Beste Reiseziele in Lesotho

Die Frage nach den besten Reisezielen in Lesotho hängt davon ab, ob man vornehmlich ein Freund der Natur und Landschaft ist, oder in das Land reist, um Kultur und Leute kennen zu lernen. In letzerem Fall ist man besser in der Hauptstadt Maseru aufgehoben, in ersterem Falle eher in den Höhenlagen des Landes. Oder beim Thaba Bosiu, dem Tafelberg des Landes, nicht zu verwechseln mit dem Tafelberg in Südafrika. Dazu kommen noch die Wasserfälle Maletsunyane.

Verkehr in Lesotho

Lesotho ist eines der ärmsten Länder Afrikas, zudem äußerst unwegsam (wobei man da nicht genau zwischen Ursache und Wirkung zu unterscheiden weiß), insbesondere die vielen Hochlagen sind äußerst unwirtlich, unwegbar und kaum erschlossen. Dieser Zustand ändert sich nur langsam. Dennoch verfügt das noch dazu ja sehr kleine Land immerhin über ein Straßennetz von etwa 5.000 Kilometern Länge, von denen circa 1.000 Kilometer asphaltiert bzw. geteert sind. In eigentlich allen Regionen des Landes sollte man bei Fahrten mit einem PKW auf einen geländegängigen Wagen zurückgreifen, um den meisten Eventualitäten vorzubeugen. Für viele Strecken ist ein Allradantrieb ohnehin Vorschrift. In gering besiedelten Gebieten sollte unbedingt ein ausreichend großer Vorrat an Kraftstoff mitgeführt werden, die Versorgung ist anders als in den Städten nicht immer sichergestellt.

Ein öffentliches Nahverkehrssystem mit Bussen existiert lediglich in Maseru. Für Überlandstrecken werden wie in weiten Teilen Afrikas Busse eingesetzt sind, die aber oft äußerst langsam vorankommen. Allerdings bilden sie in Abwesenheit von Personenverkehr auf der Schiene (s. u.) die einzige Alternative dazu, selbst mit einem KFZ zu reisen. Neben den Überlandbussen gibt es auch die berüchtigten Sammeltaxen, die zwar billiger als herkömmliche Taxen sind, aber ebenfalls oft sehr lange für ihre jeweiligen Strecken benötigen.

In Lesotho herrscht wie in vielen Ländern des südlichen und östlichen Afrikas Linksverkehr, allerdings ist die Verkehrsdichte im Individualverkehr hier angesichts der wirtschaftlichen Verhältnisse im Land ohnehin äußerst gering zu nennen.

Eine eigene Fluggesellschaft besitzt Lesotho (nicht) mehr, diese musste 1997 Insolvenz anmelden. Seitdem wird der einzige internationale Flughafen des Landes, der Moshoeshoe I. International Airport, nur noch von SAA angesteuert, der südafrikanischen Fluggesellschaft, und dies meistens von Johannesburg aus. Eine Entwicklung die auch einem immer besseren, wenn auch auf sehr niedrigem Niveau, Ausbau des Straßennetzes geschuldet war.

Das Eisenbahnnetz des Landes beschränkt sich auf reinen Güterverkehr. Der einstmals existierende Personenverkehr wurde ersatzlos eingestellt, eine Wiederbelebung dessen ist — zur Zeit — nicht in Sicht.

Safari in Lesotho

In Lesotho gibt es die traditionellen Pony-Touren, mit denen man dann wiederum Trekking-Touren durchs Land unternehmen kann. Nicht direkt Safaris, für klassische Safaris ist das Klima in Lesotho vielleicht auch etwas zu kalt in Lesotho, aber durchaus Rundreisen, die einem schöne Eindrücke von Land und Leuten vermitteln. Da ist auch in Lesotho alles Mögliche dabei: Von Touren mit Jeeps bis zu den oben genannten Wandertouren.