Klima in Lesotho

Das relativ kleine Lesotho, komplett umrahmt von Südafrika, hat ein sehr einheitliches Klima. Es ist geprägt von der überall zu findenden Höhenlage der Region, demgemäß ist es im Lande nur gemäßigt warm. Im Winter ist es in Lesotho sogar – wie auch in Teilen Südafrikas – richtig kalt, das bedeutet, dass man in Lesotho auch immer mal wieder mit Schneefällen zu rechnen hat. Hauptsächlich passiert dies im noch höheren Osten des Landes.

Allerdings sind die Wetterbedingungen trotz dieser Einschränkung hervorragend: Im Jahr verfügt Lesotho über 300 Sonnentage, durchschnittlich. So ist es auch im Sommer, der in Lesotho zwischen November und März stattfindet, sehr heiß. Deshalb gibt es auch an etwa 100 Tagen pro Jahr Gewitter in Lesotho. Die Temperaturen an einem Tag schwanken zwischen Tag und Nacht sehr stark.

Die Tiefstwerte erreichen in Lesotho tatsächlich bis zu 15°C Minus, die Höchstwerte liegen etwa bei 30°C. Aufs gesamte Jahr gesehen ist die Durchschnittstemperatur in der Hauptstadt Maseru zum Beispiel bei 15°C.

Der eben bereits erwähnte Schnee kann das ganze Jahr über fallen, sofern man dafür ausreichende Höhen erreicht. Sicher eine Information, die die meisten Europäer erstaunt, verbindet sich ganzjähriger Schneefall eher mit arktischen oder hochalpinen Regionen.

Im Winter ist es sehr trocken in Lesotho, die Niederschläge, etwa 600mm bis 800mm fallen hauptsächlich im Sommer.

Als beste Zeit für eine Reise nach Lesotho ist die Zeit zwischen April und Mai zu empfehlen, dann ist es noch nicht allzu heiß, gleichzeitig hat man in vielen höher gelegenen Regionen eine exzellente, sehr weit reichende Aussicht. Wer zu dieser Zeit keine Reise nach Lesotho einrichten kann, sollte stattdessen irgendwann im September oder Oktober nach Lesotho reisen, auch zu diesen Zeiten gibt es empfehlenswerte Umstände in Lesotho.

Allgemein gilt für alle Regionen in Lesotho, dass das Wetter sehr anfällig für plötzliche Änderungen ist. Wer in Lesotho unterwegs ist, sollte also auch bei schönstem Sonnenschein stets auf Regenfälle oder Gewitter ausgerichtet sein, denn der Wechsel dazu erfolgt oft ohne Vorboten.