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Sehenswürdigkeiten auf den Komoren

Die Komoren, ein Inselstaat im Indischen Ozean, verfügen über knapp 600.000 Einwohner, der aus drei Hauptinseln besteht: Grande Comore, Anjouan und Mohéli, die vierte Insel dieses Archipels, Mayotte, ist Überseegebiet Frankreichs.

Die Hauptstadt Moroni verfügt über viele Märkte, enge Gassen und die Vendredi-Moschee. Südlich von Moroni befindet sich der noch tätige Vulkan Kartala, der für jeden Besucher der Komoren von Interesse sein sollte. Sein letzter Ausbruch datiert aus dem Jahre 1977.

Zweitgrößte Stadt der Komoren ist Mutsamudu, das immerhin 24.000 Einwohner hat. Es ist die Hauptstadt der Insel Anjouan. Interessante Punkte in dieser Stadt sind die Zitadelle, die Altstadt mit ihren engen Gassen und auch ein Tiefwasser-Seehafen.

Vor der Stadt Fomboni auf der Insel Mohéli schützt ein Korallenriff die Stadt vor Unbill durch das Meer. Zudem gibt es hier einen Markt, eine Moschee, einen kleinen Hafen mit einer Schiffswerft und etwas nicht ganz alltägliches: eine Hauptstraße der Stadt, die keinen Namen trägt.

Ebenso wenig gibt es auf den Komoren übrigens eine Botschaft der Bundesrepublik Deutschland.

Insgesamt sind die Komoren weniger wegen ihrer touristischen Sehenswürdigkeiten ein attraktives Reiseziel, sondern wegen der dort möglichen vielfältigen sportlichen Aktivitäten. Insbesondere für Taucher, aber auch für einfache Badende bietet der Inselstaat beste Voraussetzungen. Traumhafte Sandstrände, die noch dazu noch nicht überlaufen sind, laden zum Verweilen ein. Im Inselinneren begeistert das Land mit seiner tropischen Vegetation.

Freunde der Tierwelt werden auf den Komoren in der Niumashuwa-Bucht fündig, dort gibt es große Kolonien von Riesenwasserschildkröten zu besichtigen.

An vergangenen Zeiten Interessierte finden viele Grabstätten von dort beerdigten Königen.

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