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Nationalparks und Schutzgebiete in Kap Verde

Wie die meisten kleineren Inselstaaten können auch die Kapverdischen Inseln natürlich nicht mit der Vielfalt der Nationalparks in beispielsweise Eritrea, Kamerun oder Ghana mithalten. Das bedeutet aber nicht, dass es gar keine Nationalparks gäbe und ein Besuch der Kapverdischen Inseln nicht auch ansonsten landschaftlich und bezogen auf Flora und Fauna reizvoll sein kann.

Einen Nationalpark besitzen die Kapverdischen Inseln, und das ist der Fogo-Nationalpark. Der Fogo Nationalpark liegt seinem Namen entsprechend auf der Insel Fogo. Fogo ist das portugiesische Wort für Feuer. Der Name hat seinen Ursprung natürlich darin, dass auf der Insel ein noch aktiver Vulkan ist. Der Pico de Fogo ist sein höchster Berg und gleichzeitig genau dieser Vulkan. Der Vulkan bewirkt eine teilweise gespenstische Atmosphäre, indem er sein Umfeld in eine Mondlandschaft verwandelt.

Die Hauptstadt von Fogo heißt Sao Filipe und ist mit 8.300 Einwohnern recht klein. Die nächstgrößere Stadt heißt Mosteiros und hat 5.000 Einwohner. Der Fogo-Nationalpark ist erst seit 2003 als solcher anerkannt. In ihm werden seltene Pflanzenarten gezüchtet, man erhält äußerst interessante, exotische Speisen, wenn man als Gast anreist, und insbesondere der fantastische Wein in dieser Region ist empfehlenswert.

Ansonsten bieten sich auch die Kapverdischen Inseln für eine Safari an, bei der man Löwen oder Giraffen aus nächster Nähe betrachten und natürlich auch fotografieren kann. Für Fotos, aber auch für wassersportliche Aktivitäten lohnt sich eine Reise zu den Korallenriffen rund um die Kapverdischen Inseln. Hier kann man tauchen, schwimmen oder Wassertiere beobachten. Zum Beispiel halten sich in dieser Region sehr häufig Wasserschildkröten auf, die teilweise sogar von selbst an die Strände kommen, oder zumindest von dort aus zu sehen sind, so dass auch Nicht-Taucher in den Genuss dieses schönen Anblicks kommen.

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