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Gesundheit auf Kap Verde

Für die gesundheitliche und medizinische Situation in Kap Verde gelten weniger Hinweise und Verhaltensregeln als für die meisten anderen afrikanischen Länder. Nichtsdestotrotz müssen auch diese wenigeren Regeln eingehalten werden, um das Risiko einer gesundheitlichen Gefährdung effizient zu verringern.

Dengue-Fieber

Diese Krankheit wird durch tagaktive Mücken übertragen. Der WHO ist bekannt, dass die Fälle von Dengue-Fieber in Kap Verde drastisch zugenommen haben. Als betroffen gelten dabei die Inseln Fogo, Maio, Santiago und Brava. Normalerweise treten bei einer Erkrankung keine Komplikationen auf, für Kinder ist die Krankheit aber durchaus gefährlich. Zudem existiert keinerlei Impfung gegen das Dengue-Fieber. Wie auch im Fall von Schutz vor Malaria gilt also auch für Kap Verde: lange Kleidung tragen und Repellentien nutzen.

Erschwert wird die allgemeine Gesundheitslage dadurch, dass zur Zeit auch die "Neue Grippe" epidemisch im Land grassiert.

Impfungen

Nur wer aus einem von Gelbfieber betroffenen Gebiet einreist, muss einen Nachweis einer Gelbfieber-Impfung erbringen. Als Standard geltende andere Impfungen sind zwar ebenfalls keine Pflicht, sollten aber im Sinne einer vernünftigen Vorsorge durchgeführt werden, bevor man nach Afrika reist. Dazu gehören Impfungen gegen Polio, Diphtherie, Mumps, Masern, Röteln und Pertussis. Wer sich längere Zeit in Kap Verde aufhalten möchte, sollte erwägen, sich auch gegen Typhus und Hepatitis A impfen zu lassen. Je nach Wohn- und Arbeitssituation möglicherweise auch gegen Tollwut.

Malaria

Nur auf der Insel Sao Tiago besteht ein gewisses Risiko einer Malaria-Infektion, und dies auch nur von August bis November. Die Vermeidung von Mückenstichen ist dennoch enorm wichtig, um sicher zu gehen, nicht mit Malaria infiziert zu werden. Zu diesem Zwecke ist es angezeigt, helle Kleidung zu tragen, die den gesamten Körper bedeckt, rund um die Uhr für Insektenschutzmittel auf den unbedeckten Partien zu sorgen sowie beim Schlafen ein Moskitonetz einzusetzen.

Durchfall und Cholera

Um diese Krankheiten zu vermeiden, sollte Leitungswasser gemieden werden und auf Wasser aus Kaufflaschen zurückgegriffen werden. Zudem sollten allgemein Regeln der Hygiene in Bezug auf Lebensmittel und Trinkwasser Anwendung finden.

HIV/AIDS

Es gibt keine Region auf der Welt, die von dieser Krankheit nicht betroffen ist, wer also ungeschützten Sex ausübt, riskiert stets eine Infektion.

Wie in fast allen afrikanischen Ländern gilt auch für Kap Verde, dass die medizinische Versorgung auf dem Land deutlich schlechter ist als in den Städten. Dies, obwohl die Lage in den Städten schon so schlecht ist, dass sie in keinerlei Hinsicht mit europäischen Standards verglichen werden kann. Es fehlt an der nötigen Ausrüstung sowie an adäquat ausgebildeten Fachärzten.

Anmerkung: Für alle medizinischen Hinweise gilt, dass sie in keinem Fall eine ärztliche Beratung ersetzen. Wir übernehmen keine Gewähr für Richtigkeit oder Vollständigkeit der Angaben.


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