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Beliebteste Reiseziele, Verkehr und Safari in Kamerun

Beste Reiseziele in Kamerun

Die lohnenswertesten Reiseziele in Kamerun sind die folgenden: Die Hauptstadt Yaounde, nicht nur wegen ihrer Museen, sondern auch wegen ihres interessanten Stadtlebens. Die größte Stadt in Kamerun ist allerdings Douala, mit auch vielen von Deutschen in der Kolonialzeit errichteten Gebäuden und insgesamt eigenwilliger Architektur. Der Mount Cameroon ist mit seinen über 4.000 Metern ebenfalls ein beliebtes Ziel. Ganz in der Nähe des Mount Cameroon liegt das Städtchen Limbe, das als Ferienort äußerst bekannt und gut besucht ist. Nicht zuletzt gibt es noch den sehr bekannten Botanischen Garten in Limbé.


Verkehr in Kamerun

Das Straßennetz in Kamerun besitzt für das recht große Land mit nur etwa 4.500 Kilometern befestigten Trassen nur einen vergleichsweise kleinen Umfang. Die übrigen Pisten sind während der Regenzeit und damit für einen beträchtlichen Zeit des Jahres auch mit Geländewagen oft nicht passierbar. Die wichtigsten Verbindungen der größeren Städte untereinander sind alle asphaltiert und somit ganzjährig nutzbar, allerdings lässt die Qualität der Straßen weiter nach Süden kommend immer mehr nach. Zwischen Garoua und Maroua wird übrigens mit Hilfe der EU eine Fernstraße nach europäischen Standards erstellt. Für alle wichtigen Strecken in Kamerun muss man allerdings eine Straßengebühr entrichten. Die Versorgung mit Kraftstoff klappt in aller Regel zufriedenstellend, dennoch sollte man wie überall in Afrika stets ausreichende Reserven mit sich führen, für den Fall dass der Nachschub bei den Tankstellen doch einmal ausbleibt.

Wie fast überall in Afrika gibt es auch in Kamerun Sammeltaxen, die man auch komplett alleine mieten kann, was sich insbesondere bei viel Gepäck oder aber Fahrten in der Nacht anbietet. In manchen Teilen Kameruns gibt es diese Sammeltaxen allerdings nicht, dort wird diese Funktion von Motorradtaxen übernommen (welche aber oft nur Mopeds, und keine Motorräder sind). Gerade bei Nutzung dieses Verkehrsmittel sollte man mit einem Helm ausgerüstet sein.

Beim Luftverkehr sind die beiden wichtigsten Flughäfen im Land Douala und Yaoundé-Nsimalen. Mit Swiss International Air Lines, Air France, Kenya Airlines, Cameroon Airlines, Air Maroc und SN Brussels steuern gleich sechs verschiedene Fluggesellschaften den auch überregional wichtigen Flughafen von Douala an. Von dort gehen auch viele Verbindungen in die Nachbar- und andere bei Kamerun gelegene Länder aus.

Auch über ein Bahnnetz verfügt Kamerun. Die wichtigste Bahnlinie von Douala über Yaoundé, Bellabo bis nach Ngaoundéré wird von einer südafrikanischen Gesellschaft bedient. Hier wird oft Schindluder mit den Tickets getrieben, diese werden künstlich knapp gehalten, um hohe Schwarzmarktpreise zu erzielen. Die Bahnwaggons sind meist nicht klimatisiert, was in Kamerun für empfindlichere Seelen zu einem Problem werden kann. Die Reisegeschwindigkeit ist wie oft bei Eisenbahnbetrieb in Afrika nicht besonders hoch, bietet so aber andererseits die Gelegenheit, das Land bei gemächlicher Fahrt kennenzulernen. Obacht beim Fotografieren aus dem Zug heraus: Das Fotografieren vieler Gebäude ist in Kamerun verboten.


Safari in Kamerun

Natürlich bietet es sich in Kamerun außerordentlich an, dort an einer Safari teilzunehmen. Kamerun darf als eines der klassischen Länder für eine Safari gelten, demgemäß ist das Angebot an Touren beinahe unüberschaubar. Klar ist, dass Kamerun auch aufgrund seiner Größe äußerst abwechslungsreich ist. So gehören Begegnungen mit den vielen Großwildtieren zu einer echten Safari genauso dazu, wie eine Bootstour auf einem der Flüsse Kameruns. Genauso wird man wohl Teile des Regenwalds aufsuchen und dort in den Riesenbäumen spazieren können. An der Küste Kameruns gibt es Mangrovenwälder, dazu kommen die vielen Nationalparks. Wer nach Kamerun reist, ist fast sicher an einer Safari interessiert, und wird neben seinen eigenen Eindrücken auch noch viele Gelegenheiten bekommen, atemberaubende Fotos zu schießen.


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