Guinea - Reisen - Löwe

Sicherheit in Guinea

Die Sicherheitslage in Guinea ist außerordentlich ruhig, obwohl erst vor Kurzem Wahlen durchgeführt wurden. Bei den Terminen am 27. Juni und am 19. September 2010 haben sich jedoch keine Schwierigkeiten ergeben, so dass Guinea als positives Beispiel in Afrika gelten kann. Dies ist sowohl in Bezug auf die innerstaatliche Entwicklung der Fall, wie auch als touristische Option für den interessierten Reisenden aus Europa.

Allerdings ist das Land noch nicht gut auf Tourismus eingerichtet. In Conakry gibt es zwar ein Angebot an akzeptablen Hotels, der Rest des Landes ist allerdings weitgehend frei von Luxus, wenn auch Möglichkeiten zur Übernachtung bestehen.

Die Verkehrslage ist entsprechend der geringen touristischen Erschließung dabei nicht besonders gut, es gibt nur wenige geteerte Straßen. Auch wenn diese die wichtigsten Verbindungen abdecken, so bedeuten PKW-Reisen in Guinea stets ein enorm erhöhtes Unfallrisiko.

Weder dürfen Waffen und Drogen ein-, noch guineische Währung ausgeführt werden.

Auch in Guinea steht Homosexualität wie in vielen anderen Ländern Afrikas unter Strafe. Diese reichen von 6 Monaten bis zu 3 Jahren Haft sowie einer Geldbuße.

Dazu dürfen sensible Einrichtungen in Guinea nicht fotografiert werden. In Guinea zählt man dazu neben Kasernen und Polizeistationen auch Flughäfen und Häfen. Zudem, wichtiger Hinweis, dürfen auch Privatpersonen oftmals nicht ohne Einverständnis fotografiert werden. Im Falle der Zuwiderhandlung kann es zu Auseinandersetzungen kommen.

Ein weiteres Sicherheitsrisiko stellt die mangelnde medizinische Versorgung in Guinea dar. Diese ist an keinem Ort in Guinea ansatzweise mit medizinischer Versorgung in Deutschland zu vergleichen. Neben einfachsten Hygiene-Standards fehlt es vielerorts auch an Ausrüstung und Technik. Viele Ärzte in Conakry sind des Französischen mächtig, einige wenige sprechen auch deutsch.

Da in den Apotheken des Landes häufig Fälschungen verkauft werden, ist es ratsam, sich Medizin, auf die man angewiesen ist, selbst aus dem Ausland mitzubringen.

Informationen vom Auswärtigen Amt zur Sicherheit in Guinea

Anmerkung: Natürlich sind diese Angaben ohne Gewähr. Es gilt immer, sich selbst beim Auswärtigen Amt über den aktuellen Stand der Sicherheitslage zu  informieren.