Beliebteste Reiseziele, Verkehr und Safari in Ghana

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Beste Reiseziele in Ghana

Neben der Hauptstadt Accra mit vielen auch kulturell interessanten Zielen ist die zweitgrößte Stadt in Ghana, Kumasi, eine Reise wert. An Naturschauspielen oder -orten sind neben den wunderbaren Stränden in Ghana auch die Coconut Grove, das Cape Coast sowie die vielen verschiedenen Tiere und Begegnungen mit ihnen empfehlenswert. In Elmina Castle sieht man noch viele alte Waffen der Kolonialherren, hier fielen zum ersten Mal die Europäer nach Ghana ein. In der alten Burg selbst kann man noch die ehemaligen Kerker besichtigen, Führungen werden angeboten und machen einen Besuch sinnvoll. Bei allen Reisen nach Ghana gilt es im positiven Sinne zu bedenken, dass Ghana wegen seiner geringen Kriminalitätsrate als sicheres Reiseland gilt.

Impressionen einer Ghana Reise: Moschee in Ghana:
Moschee - Ghana Reise

Verkehr in Ghana

Das gesamte Transportwesen ist im afrikanischen Vergleich eines der besten des Kontinents. Das mag angesichts des nicht übermäßig reichen Lands Ghana erstaunen, ist aber so. Immerhin hat man in Ghana erkannt, dass in einem Land, das noch weit von der Schwelle zu einem Zweite-Welt-Land entfernt ist, aus wirtschaftlicher Sicht nichts größere Priorität haben kann als ein einwand- und störungsfreier Fluss der gewonnenen, zu verarbeitenden und produzierten Güter. Allerdings kommt zum existierenden Wunsch, eine solche funktionierende Infrastruktur in Ghana aufzubauen neben den normalen Problemen in Afrika wie mangelnde finanzielle Möglichkeiten, fehlende Fachkräfte und auch zweifelhafte Zuverlässigkeit aller Beteiligten ein weiteres großes Problem, welches von Europa aus gerne übersehen wird. Ghana ist ein tropisches Land, mit einem Wechsel zwischen Regen- und Trockenzeit. Dies führt zu Bedingungen, die die Erstellung, aber auch den Unterhalt von Straßenwegen in Ghana wesentlich teurer machen als vergleichbare Vorhaben in Europa.

Heutzutage besteht das Straßennetz in Ghana aus immerhin etwa 35.000 Kilometern, von denen etwas mehr als 10.000 Kilometer asphaltiert sind. Als besonders gut ausgebaut gelten die Autobahn von Accra zur Hafenstadt Tema (die allerdings gebührenpflichtig ist) sowie einige Straßen entlang der Küste Ghanas und eine so genannten Nord-Süd-Achse.

Neben den meteorologisch problematischen Verhältnissen kommt in Ghana auch noch ein weiteres, aus Europa sehr gut bekanntes Problem bei der Nutzung des Straßennetzes hinzu: Stau. Viele Straßen sind insbesondere zur Rush Hour hoffnungslos verstopft.

Und das, obwohl die meisten Ghanaer selbst gar keinen Pkw besitzen, sondern wie in weiten Teilen Afrikas üblich mit den Kleinbussen von Einzelunternehmern reisen, welche in Ghana Trotro heißen.

Beim Flugverkehr sieht es so aus, dass Accra zu einem regional bedeutenden Hub in diesem Bereich, auch Frachtluftverkehr, ausgebaut werden soll. Insgesamt gibt es neun Flughäfen in Ghana mit Personenverkehr, nur der Kotoka International Airport in Accra wird allerdings von Europa aus direkt angeflogen, z. B. von der Lufthansa, KLM oder British Airways.

Beim Schiffsverkehr verfügt Ghana über zwei überregional bedeutende Häfen, das sind die Häfen Tema und Sekondi-Takoradi. Es gibt zudem einen nicht unbedeutenden Binnenhafen am Volta-See gelegen. Inzwischen werden dort fahrende Boote auch sehr gerne von Touristen genutzt, um sich bei geruhsamer Fahrtgeschwindigkeit Eindrücke von Land und Region zu machen. Wirtschaftlich sind aber die beiden Seehäfen an der Küste Ghanas von größerer Bedeutung.

Das Schienennetz in Ghana existiert nur, wie in fast allen anderen afrikanischen Staaten, weil es von den damaligen Kolonialherren installiert wurde. Heute gibt es Pläne, das doch in weiten Teilen marode Schienennetz in Ghana wieder aufzubauen und es seiner ursprünglichen Bestimmung zuzuführen: die Mobilität der Bürger und der Waren im Lande zu erhöhen. 2006 beispielsweise wurde nur noch eine einzige Städteverbindung bedient, und das auch nur im Zwei-Tages-Rhythmus. Dies soll sich aber alles ändern, Pläne zum Ausbau des bestehenden Streckennetzes sind schon unterschrieben und werden wieder mehrere Hundert Kilometer Bahnstrecke zum Netz hinzufügen, welches dann natürlich auch genutzt werden soll.

Safari in Ghana

Für Safaris ist Ghana nicht so bekannt und nicht so geeignet wie seine weiter entfernten Nachbarn im Süden und im Osten Afrikas. Dennoch gibt es viele professionelle Anbieter von Safaris in Ghana, die zwischen Ein-Tages-Trips und mehrtägigen Gruppen zu unterschiedlichsten Bedingungen, was Größe der Reisegruppe und auch Art des Transportmittels angeht. Da es nicht gerade wenige Nationalparks in Ghana gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dabei in Kontakt mit aufregenden Tierarten zu kommen, sehr hoch.