Gambia - Reisen - Strand

Sicherheit in Gambia

Die Sicherheitslage in Gambia wird vom Auswärtigen Amt als nicht übermäßig problematisch bezeichnet. Neben den üblichen Problemen in Afrika wie Kleinkriminalität und mangelnde Verkehrssicherheit gilt für Gambia keine besondere Reisewarnung, auch terroristische Anschläge werden zur Zeit nicht explizit befürchtet.

Allerdings gilt wie für alle größeren Städte der Welt, dass auch in den Ballungszentren Serrekunda und Banjul Kleinkriminalität an der Tagesordnung ist. Dazu zählen Taschendiebstähle wie auch schon mal ein Raubüberfall. Wie in jeder größeren Stadt der Welt sollten Wertsachen also nicht offen am Körper getragen werden, ebenso sollte Bargeld nicht an den typischen Partien des Körpers transportiert werden. Grundsätzlich ist von Taschen als Transportbehältnis abzuraten, stattdessen empfehlen sich Brustbeutel oder -tasche.

Obwohl sie natürlich einen besonderen touristischen Reiz ausüben, sollten einsame Strände in Gambia gemieden werden, zu groß ist hier das Risiko, überfallen zu werden.

Wer nach Einbruch der Dunkelheit oder ohne Begleitung unterwegs ist, sollte noch einmal besondere Vorsicht walten lassen.

In Gambia ist leider ebenfalls damit zu rechnen, dass so mancher Beamter die Regeln und Gesetze etwas beugt, um sich von machtlosen Touristen ein Zubrot zu verdienen. Nichtsdestotrotz ist es angezeigt, sich mit allen bestehenden Zoll- und Verkehrsvorschriften vertraut zu machen.

Auch in Gambia entspricht der Zustand der Straßen keinesfalls den Standards in Europa – im Vergleich zu anderen Staaten Westafrikas sind sie jedoch relativ gut ausgebaut. Ein weiterer Grund, nicht nachts oder alleine zu reisen. Zudem gilt wie für fast alle afrikanischen Staaten, dass viele Bürger in Gambia, die ein Kraftfahrzeug bewegen, darin nicht ausgebildet sind und teilweise auch eine erhöhte Risikobereitschaft erkennen lassen.

Die politische Lage in Gambia ist zwar seit 1994 stabil, als es einen unblutigen Putsch gab. Dennoch kommt es immer mal wieder zu Spannungen, welche aus sozialen Ungleichgewichten in der gambischen Bevölkerung herrühren.

Wer Medikamente nach Gambia einführen möchte, braucht ein englischsprachiges Attest darüber, dass es sich dabei nicht um Rauschmittel handelt.

Homosexualität ist in Gambia verboten und resultiert bei Verstoß gegen dieses Gesetz in einer mehrere Jahre langen Haftstrafe. Erschwerend kommt hinzu, dass in Gambia letztens ein Aufruf von wichtigen Vertretern der Regierung erfolgte, Homosexuelle anzuzeigen. Berichten gemäß wird dem gerne und häufig Folge geleistet, weshalb auch einige Europäer zuletzt zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden.

Ebenso ist der Besitz von Drogen strafbar. Die Strafen für dieses Vergehen liegen ebenfalls in drakonischen Höhen.

Bei der häufig üblichen Weiterreise von Gambia in den Senegal sind unbedingt die für dieses Land gültigen Sicherheitshinweise zu beachten.

Informationen vom Auswärtigen Amt zur Sicherheit in Gambia

Anmerkung: Natürlich sind diese Angaben ohne Gewähr. Es gilt immer, sich selbst beim Auswärtigen Amt über den aktuellen Stand der Sicherheitslage zu  informieren.