Rustenburg

In der North-West-Provinz Südafrikas liegt die Stadt Rustenburg, direkt am Fuße der beeindruckenden Magaliesberge.

Gegründet wurde sie im Jahre 1851 von den Buren und ist damit eine der ältesten von Europäern gegründeten Städte in Südafrika.

Ihren Reichtum verdankt die Stadt zwei Platinminen in ihrer direkten Umgebung, die zu den größten Minen dieser Art der Welt gehören. Nicht umsonst trägt Rustenburg den Titel der weltweiten Platin-Hauptstadt. Diese sind auch für den Boom verantwortlich, der in den letzten Jahren zum Wachstum der Stadt beitrugen. Heute wird sie ihrem Namen, der übersetzt „Ort der Ruhe“ bedeutet, daher nicht mehr wirklich gerecht.
Ein großer wirtschaftlicher Vorteil dieser Stadt ist in der Tat ihre Lage zwischen der fruchtbaren Vegetation des umliegenden Agrarlandes und des Rohstoffreichtums des Bodens.

Sehenswürdigkeiten und Ausflugstipps

Südafrika - Reisen - Nationalparks

Auch touristisch beeindruckt diese Stadt durch Nationalparks mit den verschiedensten Wildtieren, Kultureindrücken aus 150 Jahren Stadtgeschichte und einer bunten Mischung aus Ateliers, Töpfereien und Läden der ansässigen Künstler.
Hier finden sich noch die so genannten Big Five der Wildtiere, die Wildarten Büffel, Leopard, Löwe, Rhinozeros und Elefant.

Nur 30 km von Rustenburg entfernt liegt das bekannte Sun City, in dem sich die majestätische Hotelanlage „Palace of the Lost City“ befindet.
Hier bleiben keine Wünsche offen, wenn man einen Geldbeutel mitbringt der den Anforderungen in dieser Luxusanlage gewachsen ist. Von Heißluftballonfahrten, einem Aufenthalt im „Tal der Wellen“ oder Sinne verwirrenden Zehn-Gänge-Menüs ist alles zu haben was das Herz begehrt.
Aber auch mit kleinerem Reisebudget sollte man sich den Besuch hier nicht entgehen lassen um den Anblick der Anlage auf sich wirken zu lassen.

Ein idealer Ort zum Entspannen ist auch der nahe gelegene Hartebeespoort-Damm, der auch den Einwohnern Johannesburgs als beliebtes Ausflugziel dient.

Eindrucksvoll stellt sich auch das Royal Bafokeng Stadion dar, das ursprünglich für die Rugby-Union-Weltmeisterschaft 1995 gebaut wurde und seinen Namen nach der Royal Bafokeng Nation bekommen hat. Für die Fußball WM 2010 wurde es umgebaut.