Tag 9 - Etosha Park
Am nächsten Morgen brachen wir gemeinsam mit anderen Touristen aus dem Camp und dem TourGuide auf in den Etoscha-Park. Wir haben dort den ganzen Tag verbracht und entsprechend viele Tiere gesehen.
Die meisten gleichzeitig am Wasserloch vom Okaukuejo-Camp. Das hat mich ja umgehauen. Als ich zum erstenmal ne Postkarte mit diesen vielen Tieren sah, sagte ich noch zum Guide, dass dies wohl eine Photomontage sei. Er sagte, er wolle mir’s noch zeigen. Und siehe da – es stimmte, die Aufnahme war vom Wasserloch beim Camp.
Nach diesem schönen Tag im Etosha genossen wir es mit den anderen Touristen auf der Terrasse des Ongava Camps zu sitzen und zu entspannen und über das Erlebte zu sprechen. Da bot sich die Gelegenheit noch kurz vor Sunset ein Löwenrudel zu beobachten, da der TourGuide einer anderen Gruppe das dem Camp gemeldet hat. Die Gläser blieben halb voll auf den Tischen und auf ging's noch mal in den Busch.
Schon fast dunkel erreichten wir den Damm, an dem das Löwenrudel lag. Und trafen auch noch eine Touristengruppe mit denen wir zeitgleich in der Kulala Lodge im Soussusvlei waren.
Im Dunkeln ging's zurück und ich durfte den Scheinwerfer halten, um weiterhin nach Tieren Ausschau zu halten. Viele Augenpaare leuchteten uns entgegen. Verständlicherweise ist so was in den staatlichen Parks verboten. Aber möglicherweise fühlen sich die Lodgebetreiber der privaten Game Reserves unter ständigem Druck, den Touristen was bieten zu müssen, und gehen daher solche Kompromisse ein.
Beim gemeinsamen Abendessen klang der Abend aus. Wir nahmen einen Rotwein aus der Flasche, da uns der Hauswein nicht sonderlich schmeckte. Den besten Hauswein (rot) gab’s in der Kulala Lodge. Mmmh!


