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Namib - die älteste Wüste der Welt

Die Namib ist die älteste Wüste der Welt. Auf den ersten Blick möchte man nicht glauben, dass in dieser absolut lebensfeindlichen Landschaft irgend etwas oder gar irgendjemand existieren kann. Daher kommt auch die Benennung: Namib bedeutet „Leerer Platz” bzw. „Ort wo nichts ist”. Es ist buchstäblich knochentrocken hier. Sandstürme und tägliche Temperaturschwankungen von 70 Grad Celsius laden das Leben nicht gerade zum Verweilen ein. Dennoch haben es einige Tiere und Pflanzen geschafft, sich hier anzusiedeln und den widrigen, aber immerhin sehr konstanten Bedingungen ihren Lebensraum abzutrotzen. Da wundert es nicht, dass es hier spezialisierte Lebensformen gibt, die weltweit einmalig sind, wie z.B. die Welwitschia Mirabilis. Bewundert werden können diese im Namib-Naukluft-Nationalpark, den diese riesige Wüste in sich birgt.

©Marco Woschitz    www.woschitz.netDer „Ort, wo nichts ist“, dehnt sich in Nord-Süd-Richtung auf rund 2.000 km Länge aus und ragt von der Meeresküste aus ca. 160 km ins Landesinnere hinein. Sie berührt Im Norden die Skelettküste, in der Mitte die Walfischbucht und im Süden das für Besucher gesperrte alte Diamantfördergebiet.

Berühmt sind die unglaublich farbintensiven Sanddünen der Namib. In Abhängigkeit von Sonnenstand, Sand- und Luftfeuchtigkeit reflektieren sie in den unterschiedlichsten und kräftigsten Farben. Besonders imposant zeigt sich hierbei „Düne 7“ mit ihrer Höhe von über 350 Metern. Eine höhere Sanddüne findet sich an keinem zweiten Ort auf diesem Planeten.

Touristen, die Abgeschiedenheit, Ruhe und unverfälschte Natur suchen, entdecken die Namib als unvergleichliches Reiseziel auf dem Weg zu sich selbst.

 

©Marco Woschitz    www.woschitz.net ©Marco Woschitz    www.woschitz.net

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