Xaragu - 24.09.2006
Am heutigen Tag passiert eigentlich nicht viel. Auch gestern haben wir mal wieder Besuch von Hunden bekommen, die hier zum Camp gehören. Früh am morgen waren sie schon wieder da, und seit dem Frühstück verlassen sie uns eigentlich den ganzen Tag nicht. Wir genießen den heutigen freien Tag und nehmen uns für das Frühstück entsprechend viel Zeit. Danach lesen wir erst etwas und spielen noch ein bisschen Kniffel. So gegen 11 Uhr machen wir uns auf eine ca. einstündige Wandertour um das Camp herum und gehen auch ein Stück durch das trockene Revier, dass hier am Camp liegt. Selbstverständlich sind wir in Begleitung der beiden süßen Köter. Wir haben nicht viel Hunger und machen uns zu Mittag nur eine kleine leichte Suppe. Dann geht es auf zum Pool. Endlich Erfrischung, endlich kühles Nass. An der Bar ein Bier geholt und einen Stuhl im Schatten gesucht. Erstmal setzen. Claudi kuschelt direkt wieder mit dem Erdmännchen, da muss man ja fast eifersüchtig werden. Nun denn, ich schlürfe an meinem Bier und nehme zuerst gar nicht richtig war, dass der Campbesitzer mit seinem Pavian zum Pool kommt. Der wird doch nicht…doch er wird. Ein Sprung, ein großer Platscher und Besitzer und Affe sind
gemeinsam im Pool. Nicht, dass ich was gegen Affen hätte, aber selbiger im gleichen Pool, in dem ich mich eigentlich erfrischen wollte!? So ganz wohl ist mir dabei nicht. Nach 15 Minuten Affenplantscherei ist der Pool wieder für den allgemeinen Publikumsverkehr freigegeben, und da ich mittlerweile in der Sonne dahin schmelze, mache ich mir jetzt einfach nichts aus dem Affen. Also aufstehen und ab hinein. Doch Stopp!!!! Beinahe wäre ich auf das Erdhörnchen getreten und hätte mich unfreiwillige meines Nebenbuhlers entledigt. Zum Glück konnte ich meine Fuß noch ca. 5 cm über dem Viech zum Stoppen bringen, sonst wäre die Menüauswahl für das heutige Abendessen schon gewiss gewesen. „In Pavianpoolwasser gekochtes Quetsch-Erdhörnchen“.
Also einen großen Schritt über das Erdhörnchen und endlich kann ich mich in die Fluten schmeißen. Nicht viel später gesellt sich auch Claudi dazu.
Nachmittags entspannen wir wieder am Camp und gehen gegen 20 Uhr wieder zurück zum Hauptgebäude, wo nun das Essen kredenzt wird. Das gleiche Spiel wie gestern, viel Tamm Tamm und Trara, aber wieder auf eine liebevolle Art. Das Essen ist gut und wir treffen hier Sandra und Dominik, oder Namib2006, aus dem Namibia Forum und tauschen unsere bisherigen Erlebnisse miteinander aus.
Zurück am Camp entdeckt Claudi noch einen kleinen aber wohl sehr giftigen Skorpion, der nicht weit von uns entfernt mitten auf dem Weg liegt. Aber das stört uns nicht weiter, wir gehen in unser Zelt, dass definitiv Skorpionsicher ist.


