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Touring-Afrika.de > Namibia > Reiseberichte > Namibia 2006 Tag15

Xaragu - 23.09.2006

 

©Carsten    www.derfreed.deNachdem wir die ganze Nacht von den blökenden Eseln wach gehalten wurden freuen wir uns, dass die Nacht vorbei ist. Unser wie immer reichhaltiges Frühstück ist schnell vertilgt und wir begeben uns zeitig auf Pad. Unser Ziel heute ist das Xaragu Camp. Wir fahren wieder zurück zur D2359 und biegen dann ab auf die C35 Richtung Norden. Auf der Strecke wollen wir noch die bekannten Felsmalereien bei Tweyfelfontain besuchen. Wir biegen also von der D2612 auf die D3254 ab und finden die Anmeldung ohne Probleme. Wie auch beim Anstieg zur White Lady kann man auch diese Gegend nur mit einem Guide erkunden. Unser weiblicher Guide, deren Namen ich leider vergessen habe, ist sehr nett aber nicht sehr informativ. Sie führt uns durch das Gelände und zeigt uns diverse Platten mit Felszeichnungen darauf, ohne aber wirklich etwas dazu zu erzählen. "Wenn Ihr wollt könnt Ihr mal nach da oben geben, da ist auch eine Felsplatte, oder da hinten sind auch noch ein paar Zeichnungen zu sehen." Mehr Infos gibt es nicht. Also hat sich auch diese Tour - was die Zeichnungen angeht - nicht wirklich gelohnt. Nach ca. 1,5 Stunden Aufenthalt fahren wir wieder weiter. Auf einen Besuch der Orgelpfeifen und des verbrannten Berges verzichten wir, da wir nicht wirklich etwas überaus Interessantes dort erwarten.

©Carsten    www.derfreed.deDie Tour verläuft gut weiter und wir kommen zügig zur C39 wo wir für ca. 100 m nach links abbiegen. Hier geht direkt wieder eine Pad nach rechts zum Xaragu Camp ab. Nach 5 km erreichen wir das Camp. Wir werden sehr herzlich empfangen und zuerst bekommen wir das Hauptgebäude mit Bar und Pollbereich gezeigt. Alles sehr liebevoll angelegt. Dort im Bar/Restaurant Bereich befinden sich auch ein paar Terrarien mit diversen Schlangen und einem Skorpion. Gut gesichert! Die kommen da nicht raus. Zur Begrüßung bekommt Claudi auch gleich ein zahmes Erdmännchen in die Hand gedrückt und es kuschelt sich in Zonen, die eigentlich mir vorbehalten sind!
Wir suchen uns auf dem Camp einen schönen Stellplatz aus und erkunden ersteinmal die Gegend. Den Rest des Tages sitzen wir unter dem Schattendach unseres Camps und genießen die Ruhe und begutachten den lustigen zahmen Strauß, der hier frei durch das Camp läuft.

©Carsten    www.derfreed.deSpäter bereiten wir uns was zu essen auf dem Grill zu und gehen danach noch an die Bar ein Bier trinken. Hier beginnt gerade die große abendliche Show. Man kann hier zu Abend essen. Der Koch und die Angestellten reihen sich dazu auf und stellen das Menü vor. Das ist ganz lustig, weil alles ein wenig übertrieben, aber sehr nett wirkt. Interessant ist, dass selbst der Koch nicht so genau weiß, was es eigentlich gibt. Nichts desto trotz sind wir so positiv beeindruckt, dass wir beschließen morgen Abend auch an diesem "Event" teilzunehmen. Wir lassen uns mal überraschen.
Jetzt gehen wir erstmal zurück zum Camp und bereiten uns auf die Nacht vor.

 

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