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Von den Tirasbergen in die Wüste - 16.09.2006

 

©Carsten    www.derfreed.deAuch die heutige Nacht endet sehr früh am morgen. Das ist aber gut so, da wir heute wieder recht früh auf Tour gehen möchten. Nach dem Frühstück packen wir noch alles zusammen und machen uns gegen 08 Uhr auf den Weg zurück zur D707. Vorher zahlen wir noch bei Anke...Ihr wisst schon... Gadoooooooong ... herrlich...und wir nehmen uns bei Ihr auch noch ein paar eingelegte Straußen- und Oryxfilets mit.

Zurück auf der D707 begeben wir uns weiter Richtung Norden bis zur Kreuzung auf die C27. Nach einem kurzen Stück auf der C27 erreichen wir eine Kreuzung an der sich auch das bekannte Beta Camp befindet. An der Tankstelle des Camps, das einen guten Eindruck macht, kaufen wir vorerst noch etwas Wasser und begeben uns auf die D826 in Richtung Schloss Duwisib. Auf dem Weg dorthin bekommen wir unseren ersten Pavian zu sehen. Er ist aber schnell wieder verschwunden.

©Carsten    www.derfreed.deDer Anblick des Schlosses ist schon sehr skurril, da es einfach nicht in diese Umgebung passt. Auf diese Idee hier ein Schloss/Burg zu bauen muss man erst einmal kommen. Wirklich interessant ist die Besichtigung aber nicht wirklich und daher gehört es meiner Meinung nach nicht zu einem unbedingten Muss eines Namibia Urlaubs. Lustig und natürlich zugleich traurig ist die Entdeckung die wir am Fahrzeug machen. Ein armer kleiner Vogel hängt wie gekreuzigt im Kühler unseres Autos. Claudi ist übrigens gefahren!

Kurz darauf machen wir uns wieder zurück Richtung Beta Camp und fahren zurück auf die C27 nach Sesriem. Auf der Strecke sehen wir ein paar Oryx am Straßenrand und auch zwei Geier, die an einem verendeten Springbock zehren. Wir erreichen das Camp gegen 14 Uhr und hier ist schon mächtig was los. Wir sind gespannt, ob unsere Reservierung wirklich funktioniert hat und siehe da, wir sind tatsächlich im Computer registriert. Ein Hoch auf die Technik. Das Camp hat alles was man so benötigt. ©Carsten    www.derfreed.deTankstelle, Einkaufsladen uns sogar eine kleine eigene Bäckerei. Unser Stellplatz ist recht schön. Komplett mit einer niedrigen Mauer umgeben, einer Grill-/Feuerstelle und Wasseranschluss. Ein Kameldornbaum in der Mitte des Camps sorgt für den nötigen Schatten. Es weht wieder ein leichter Wind, und da der Platz komplett aus Sand besteht - schließlich sind wir ja am Rande der Wüste - fliegen uns das ein oder andere Körnchen um die Ohren.

Wir entschließen uns erst morgen ganz früh, noch vor Sonnenaufgang, ins Soussusvlei zu fahren und den Rest des Tages hier im Camp zu relaxen. So schreiben wir weiter fleißig an unseren Postkarten, spielen ein wenig Kniffel und schmeißen abends das Fleisch von Koiimasis auf den Grill. Abends lässt der Wind nach und wir genießen die – trotz der vielen Overlander- Ruhe und den fantastischen Sternenhimmel. Einfach wieder ein Traum...

 

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