Straße und Verkehr
eigene rein subjektive Erfahrung von Carsten!!
Namibia ist ein Land, dass man sehr gut alleine bereisen kann. Mit ein bisschen Vorbereitung und Einholen von Informationen – z.B. im Namibia Forum – kann man sich hervorragende Touren zum selber fahren zusammenstricken. Egal ob zwei, vier oder auch mehr Wochen.
Die Straßen lassen sich alle gut befahren. Meistens bestehen die Straßen aus Sand und Steinen, die so genannten Gravelpads. Manche Straßen sind auch geteert und in einem sehr guten Zustand. Insbesondere die B1, die komplett vom Süden bis zum Norden durchgehend geteert ist, kann man sehr gut befahren.
Das Verkehrsaufkommen ist gering, wobei auch hier die B1 das höchste Aufkommen zu verzeichnen hat. In abgelegenen Gebieten kann es auch durchaus vorkommen, dass man den ganzen Tag kein einziges Auto zu Gesicht bekommt.
Auf den Gravelpads ist allerdings Vorsicht geboten. Die meisten Todesfälle in Namibia (auch bei den Touristen) hängen mit Verkehrsunfällen zusammen, da die Bodenbeschaffenheit gerade bei zu schneller Geschwindigkeit keine Fehler zulässt. Daher ist immer anzuraten, auf Gravel höchstens 80 km/h zu fahren und nachts nicht auf Pad zu gehen. Insbesondere nachts ist die Gefahr eines Wildunfalls sehr hoch. Auch die Gefahr einer Reifenpanne ist durch den steinigen und unebenen Untergrund um einiges höher als normal. Man sollte daher auch mindestens 2 (funktionstüchtige) Ersatzreifen dabei haben, und sich vor der Tour mit dem Ablauf eines Reifenwechsels vertraut machen.
Die Wahl des Autos ist jedem selbst überlassen. Viele fahren mit einem normalen PKw über die Straßen. Mir wäre das zu stressig, daher war ich mit unserer Wahl eines Allradwagens sehr zufrieden. Durch den höheren Sitz hat man einen besseren Blick und auch die Reifen und das Auto sind einfach stabiler und geben ein besseres Gefühl. Siehe hierzu auch „unser Auto“


