Land und Leute
eigene rein subjektive Erfahrung von Carsten!!
Das Land ist weit, die Menschen durchweg sehr nett. Ganz egal ob schwarz oder weiß, ob arm oder reich, wir wurden überall willkommen geheißen.
Auffallend war, dass so ziemlich alle Farmbesitzer die wir sehen konnten weiße waren, die meisten sogar deutsche oder zumindest deutschsprachig. Warum das so ist kann ich nicht sagen. Evtl. liegt es an der Arbeitsmoral, oder einfach am fehlenden Kleingeld. Das sind aber alles nur Mutmaßungen.
Generell läuft das Leben in Namibia immer etwas langsamer. Ein Termin ist nur ein vager Zeitansatz und man muss mit evtl. Verspätungen rechnen.
Das Land ist super zum fotografieren geeignet und bietet Unmengen an schönen Motiven. In der Regel stellt das Fotografieren von Menschen in Namibia kein Problem dar, jedoch sollte man, wie überall auf der Welt, vorher um Erlaubnis fragen und die Würde der Menschen wahren. Manchmal wird auch Geld für ein Foto verlangt.
Ein namibischer Dollar (N$) hat übrigens 100 Cents, wobei Banknoten - alle mit dem Konterfei des ersten namibischen Freiheitskämpfers Hendrik Witbooi - zu 10, 20, 50, 100 und 200 namibische Dollar im Umlauf sind. Zudem werden südafrikanische Rand (auch Kleingeld) überall in Namibia als Zahlungsmittel im Verhältnis 1:1 angenommen. Kreditkarten sind weitverbreitet und werden von vielen Hotels, Lodges, Restaurants und Geschäften akzeptiert. Reisende mit Autos sollten beachten, dass an namibischen Tankstellen nicht immer mit Kreditkarten bezahlt werden kann,
Im Gelände sind leichte Baumwollkleidung und festes Schuhwerk zu empfehlen. Morgens und abends kann es besonders im Winter (Mai bis September) angesichts starker Temperaturschwankungen empfindlich kühl werden. Aus diesem Grunde ist es ratsam, sich gemäß Zwiebelprinzip an- und auszuziehen.
In der Hauptstadt gibt es eine Auswahl eleganter Geschäfte. Einheimisches Kunstgewerbe kann man in Spezialgeschäften oder auf diversen Straßenmärkten erstehen.
Die Küche Namibias ist eine Mischung afrikanischer und europäischer Kochkunst, der deutsche Einfluss ist noch immer spürbar. So wird z. B. Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut.


