Touring-Afrika.de - ReiseführerTouring-Afrika.de - Reisen
   Namibia
 Ihre Namibia Reise
 Fakten
 Geschichte
 Nationalparks
 Natuschutzgebiete
 Reiseberichte
• 16 Tage durch Namibia
• Elch und Weg
• Geländewagen
• Hardap Damm
• Mr. Okavango
• Namibia + Botswana
• Namibia + Südafrika
• Namibia - Mai 2009
• Namibia 2001
• Namibia 2005
• Namibia 2006
• Namibia und Botswana 08
• Namibia-Reise 2007
• Reisebericht Namibia Juli 08
• Reisen im südlichen Afrika
• Rundreise 2010
• Südliches Afrika
• Traumurlaub2006
• Traumwandern
 Reiseplanung
 Safari
 Städte
 Top Sehenswürdigkeiten
 



  
Touring-Afrika auf Facebook
Touring-Afrika.de > Namibia > Reiseberichte > Namibia 2006 Tag4

Über Keetmanshoop zum Fish-River-Canyon, 12.09.2006

 

Nach unserer ersten Nacht im Dachzelt werden wir am morgen direkt von einem wunderschönen Sonnenaufgang begrüßt. Wir genießen unser erstes Frühstück in der freien Natur und atmen genussvoll die frische Luft ein. So kann ein Tag beginnen...

©Carsten    www.derfreed.deNach einer Katzenwäsche begeben wir uns zum Köcherbaumwald und begutachten die Bäume, die in Wirklichkeit keine sind. Vielmehr gehören sie zur Gattung der Aloen, die sonst überwiegend krautige Vertreter enthält. Einige Fotos später begeben wir uns zurück zum Platz und beginnen mit dem Packen, das sich als noch nicht so perfekt erweist. Nein, wir sind noch nicht richtig organisiert, hoffen aber, dass sich das mit der Zeit langsam einspielen wird. Auch das mit dem Zelt funktioniert irgendwie noch nicht so richtig. Ich krieche daher zum ersten aber auch zum letzen mal auf das Auto. Übung macht ja bekanntlich den Meister.

Gegen 09:30, viel später als eigentlich geplant, machen wir uns auf den Weg nach Keetmanshoop. Die 20 km über die B1 sind schnell geschafft und im Ort finden wir zügig was wir benötigen. Eine Bank und noch einen Einkaufsladen, da wir ein paar Kleinigkeiten in Windhoek vergessen haben. Wir fahren noch die nächste Tankstelle an und sind schon wieder raus aus dem Ort. Das hat doch alles bestens funktioniert.

©Carsten    www.derfreed.deMittlerweile ist es leider zugezogen und die fröhliche Sonne vom Morgen hat sich hinter eine dichten traurigen Wolkendecke verzogen. Macht nichts, wir begeben uns dennoch für ein kurzes Stück auf die B4 Richtung Westen um dann schon bald das erste mal auf Gravelpad abzubiegen. Irgendwo bei Seeheim – ich habe keine Ahnung, ob die zwei Häuser die wir sehen konnten wirklich auch die Ortschaft war – biegen wir ab auf die C19 und fahren in südlicher Richtung. Anfangs ist die Fahrt auf Gravel doch noch sehr gewöhnungsbedürftig, insbesondere das Wellblech macht uns zu schaffen. Wir wissen nicht wirklich wie wir es bewältigen sollen. Anfangs fahren wir sehr langsam, dennoch werden wir wie wild durchgeschüttelt. Ich entscheide mich schließlich doch das Tempo zu erhöhen und ab ca. 70 km/h hüpft man eigentlich ganz angenehm über die Wellen. Zumindest geht es so besser als mit langsamer Fahrt. So oder so, der Wagen scheppert schon recht heftig und ich mache mir ein wenig Sorgen um die Reifen.

Aber jetzt kommen wir wenigstens gut voran und zu unserer Freude sehen wir zum ersten mal ein paar – für uns zu diesem Zeitpunkt – interessante Tiere. Auf der kompletten Fahrt zum Fish-River-Canyon können wir Springböcke sehen. Gut, nichts außergewöhnliches, aber wir wollen uns ja auch nur langsam steigern. Immerhin ein Fortschritt zu Kühen und Ziegen.

©Carsten    www.derfreed.deNachdem wir auf die D601 abgebogen sind kommt kurze Zeit später das Canyon Roadhous auf der rechten Seite. Wir fahren aber nur daran vorbei. Sollte uns das Hobas Camp nicht ganz missfallen, werden wir dies für die Nacht wählen. Nicht viel später erreichen wir besagtes Camp und zahlen den Permit für den Canyon. Das Camp gefällt uns auch ganz gut, also zahlen wir hier gleich die Übernachtung mit. Wir fahren noch weitere 10 km bis zum Hauptaussichtspunkt und sind von den Ausmaßen des Canyons schwer beeindruckt. Leider spielt das Wetter immer noch nicht mit und daher halten wir uns mit den Fotos ein wenig zurück.

Zurück am Hobas Camp machen wir unser Zelt fertig, was schon besser funktioniert als gestern. Danach gibt es heute nur Essen vom Gaskocher. Hatten gestern zuviel Fleisch gemacht, dass heute zusammen mit Kartoffeln und Gemüse in der Pfanne landet. Auch sehr lecker.

Da im Shop des Camps, der generell nur wenig im Angebot hatte, kein Feuerholz mehr vorhanden ist, gehen zwei Angestellt kurzerhand für ein paar $ Holz hohlen. Überaschenderweis kommen sie mit einer ganzen Schubkarre voll wieder an. Ein bissl viel, aber den Rest nehmen wir für die nächsten Tage mit. Wir genießen die letzten Stunden am Lagerfeuer und hoffen, dass die vielen Overlander im Camp in der Nacht nicht all zu laut sind. Gegen 21:30 gehen wir schlafen.

 

Zurück zur Übersicht
Weiter zum 13.09.2006


    Suche
 
    Unsere Afrika-Reisen
 


    Werbepause