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Touring-Afrika.de > Mosambik > Reiseberichte > Mosambik 2006 Tag11

20.04.06 - Auf nach Zimbabwe

 

Richtung ChimanimaniGegen 8.00 Uhr fahren wir an die Grenze zu Zimbabwe. Laura unser Girl aus England ist etwas unruhig, da das Mugawe Regime zur Zeit nicht so viel übrig hat für „weiße“ und ganz besonders wohl für „Engländer“. Das Ausreisen aus Mosambik ist recht einfach, nur Hendrik regt sich auf, da er nochmals 150 US Dollar Versicherung „zahlen“ soll, obwohl er schon bei der Einreise eine Versicherung für den Truck bezahlt hat. Er schimpft und hackt es unter dem Kapitel „That´s Africa“ ab. Das Einreisen nach Zimbabwe ist recht einfach, man füllt ein Formular aus, gibt dazu seinen Pass und $ US 30 ab (Engländer dürfen $ US 55 zahlen )[Stand 04/2006] und erhält nach ca. 20 min. sein Pass mit Visa zurück. Wir fahren jetzt in Richtung Chimanimani in die Berge. Die Felsen und Steinaufhäufungen, die wir auf der Fahrt sehen sind toll. Des wegen heißt es auch bestimmt „Houses of Stones“. Unser Weg führt uns zu einem Backpacker Namens „Heavens Lodge“. Der erste Eindruck war wirklich himmlisch. Leider beim Zweiten stelten wir fest, dass der Name in punkto Sauberkeit nicht Richtung Chimanimanientsprach. Wenn dass der Himmel sein soll, dann wollten wir lieber in der Hölle übernachten. Das ganze Haus war voll Ameisen, Spinnen und sonstigen Ungeziefer. Die Küche sah aus, als wäre in den letzten 5 Jahren nicht mehr sauber gemacht worden. Wir sind dann noch mal zur einer Hikkinig Tour aufgebrochen. Die „Heavens Lodge“ liegt bei etwa 1500m und wir sind dann noch mal ca. 150m auf einem Berg gelaufen um die Aussicht auf das Nachbartal den Chimanimani und den Sonnenuntergang zu genießen. Beim Sonnenuntergang wurde das Tal Gold/Silber mit Sonnenstrahlen durchflutet, es war berauschend! Der Rest des Abend und der Nacht nicht, da ich mich gegen 22.00 Uhr im Regen doch entschied im Zelt zuschlafen und den Spinnen und Ameisen aus dem Weg zu gehen. Leider wachte ich dann morgens doch mit ca. 2000 Ameisen in meinem Zelt auf!

 

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Mehr zu lesen und zu sehen gibt es auch auf der Website des Autors www.milchladen.de


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