12.04.06 - Auf an die Grenze zu Mosambik / Maputo
Um 6.00 Uhr sind wir aufgestanden, haben unsere Sachen gepackt, gefrühstückt und die nassen Zelte abgebaut. Danach sind wir in den Supermarkt nach Mbabahne zurück und haben uns für die Zeit in Mosambik mit Wasser und Essen eingedeckt. Frisches Wasser sollte man mitnehmen nach Mosambik, da seit Anfang 2006 die Cholera und Thyfus ausgebrochen ist. Man brauch aber so keine Angst haben, da man immer in einem Camp übernachtet. Um 10.30 Uhr geht es Richtung Grenze, die wir um 12.00 Uhr erreichen. Die Ausreise aus SA ist immer etwas kompliziert, warum man ein Formular ausfüllen muss, wissen wahrscheinlich nur die Beamten. Die Einreise nach Mosambik ist dafür richtig schrecklich. Wir stellen den Truck ab und ein Mann kommt auf uns zu. Der arbeitet für eine Versicherung, die den Truck versichern will und möchte unsere Pässe einsammeln. Das ist wohl so üblich, da er uns bei der Einreise helfen will, dafür das er uns die Versicherung verkauft. Er verteilt uns die Einreiseformulare und bringt mich dann mit allen Pässen an einen Schalter, wo ich die Visa beantrage. Das Visa kostete 172,00 Rand (Stand 04/2006). Der Raum ist klein, schlecht belüftet, warm ca. 30° und einfach abstoßend. Nach einer Stunde warten erhalte ich die Pässe wieder mit den Visa zurück. Wir fahren mit dem Truck über die Grenze und keiner kontrolliert uns, theoretisch hätten wir einfach ohne Visa einreisen können. Unser Weg führt uns jetzt nach Maputo, die Hauptstadt von Mosambik. Gegen Nachmittag erreichen wir die Innenstadt und parken ganz nah am Markt. Die Händler lassen uns kaum aussteigen und wollten, für viel Geld, ihre Ware uns verkaufen. Wir laufen kurz über den Markt, der eine Fläche von etwa
30x10 m hat und setzen uns in ein Café direkt am Markt. Die Händler sind wohl der Auffassung gewesen, wenn wir nicht zum Markt kommen, kommt der Markt zu uns. Kurzer Hand standen um uns ca. 30 Menschen herum, die uns irgendwas andrehen wollten. Jemand aus unserer Gruppe meinte, das sei ja schlimmer wie in Ägypten. Ich kann das nicht bestätigen, da ich in Ägypten noch nie wahr, aber es wahr schon sehr nervend. Da auch der Sicherheitsmann, oder Polizist nicht so recht für Ordnung sorgen konnte, sind wir wieder zurück zum Truck und weitergefahren. Da es bereits dunkel wurde und die Fahrt nicht weit zu unserem Camp gewesen ist, bauten wir die Zelte in der Dämmerung auf. In der Ferne sahen wir wieder mal ein gewaltigen Gewitter zu, das uns 40 min. später mit einem heftigen Sturm einholte. Wir konnten gerade so die Zelte festhalten, bis Hendrik den Truck so positionierte, dass dieser als Windbrecher diente. Den Abend haben wir dann im Truck verbracht.
Zurück zur Übersicht
Weiter zum 13.04.06
Mehr zu lesen und zu sehen gibt es auch auf der Website des Autors www.milchladen.de


