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Touring-Afrika.de > Kenia > Reiseberichte > Big Cats Diary Tag17

Der siebzehnte Tag

31.10.: habe nicht gut geschlafen. Laufend von der Jagd und dem Impala geträumt. Mir ist klar, dass die jungen Raubkatzen das töten lernen müssen... aber es ist trotzdem ein schrecklicher Kampf für das Beutetier und es tut mir leid.

Packe schon meinen kleineren Koffer, der bei Sunworld bleibt und später von Gästen nach Kilifi gebracht wird. So habe ich schon alle Sommersachen dort und kann im März andere Sachen mitnehmen.

Zawadi jagd Gnuzs, läuft mit ihren Kindern weiter. Hat keinen Erfolg. Sie sieht schon wieder sehr eingefallen aus. Kein Wunder bei diesen gefräßigen Kindern.

Alle drei legen sich unter einen Busch im Schatten. Zawadi springt wieder auf, jagd einzelnen Impala – wieder kein Erfolg...

Wir sehen im Elefantengras (Tussok) am Mara-River 3 schöne Löwen. Sie gähnen mich nur an. Denken wohl: die hat genug Fotos von unserer Art – jetzt reicht es...

Der Himmel wird dunkel, viele Wolken kommen. Es wird auch Zeit, dass es regnet. Kaum mehr grüne Grashalme in dieser Gegend.


Sehen wieder die riesige Büffelherde und 4 kleine Schakale mit ihrer Mama. Sie sind ca. 8 Wochen alt, haben keine Angst. Spielen bei unserem Auto.

Zawadi scheint mir auch noch einmal zum Abschied tschüss sagen zu wollen. Ihre Kinder machen Jagd auf drei Strausse, ein göttlicher Anblick.

Viele Elefanten sind wieder in dieser Gegend.
Eine Löwin liegt auf der Lauer. Wir auch! Sie schleicht sich in Richtung Buschwerk, wir können kein Tier sehen. Auf einmal eine Riesenstaubwolke, ein großes Warzenschwein rennt wie verrückt weg, die Löwin bricht die Jagd ab. Dagegen ist sie wie eine lahme Ente. Sie sieht richtig gefrustet aus.

Sehen noch einmal Zawadi in der Abendsonne auf einem Termitenhügel mit den Jungtieren. Mir wird schwer ums Herz.... Der Abschied ist da....

Will heute abend nochmal im Zelt essen, soll aber ins Speisezelt kommen. Anordnung vom Camp-Manager. Mache es sehr ungerne, ahne, was da kommt:
Die Maasais tanzen für mich, singen ein Lied und der Chefkoch bringt eine Torte mit der Aufschrift: kwaheri Mama Duma.

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