Burkina Faso - Reisen

Sicherheit in Burkina Faso

Die Sicherheitslage in Burkina Faso ist wie in einigen anderen afrikanischen Ländern von Terror und Entführungen geprägt. Der islamistische Terror ist eher im Wachsen begriffen, als dass die Lage unter Kontrolle zu bekommen wäre. Dazu kommen auch herkömmliche Raubüberfälle. Al-Qaida ist mit seiner Untergruppe Al-Qaida im Maghreb (AQiM) auch in Burkina Faso tätig. Das Auswärtige Amt rät dringend dazu, nicht von Polizei oder Militär geschützte Regionen in Burkina Faso zu meiden, die Gefahr der Entführung westlicher Bürger aus diesen Regionen ist unverändert als sehr hoch zu bezeichnen.

Selbstverständlich sind insbesondere die touristisch relevanten und interessanten Punkte in Burkina Faso einem erhöhten Risiko ausgesetzt, dies gilt für Entführungen, aber auch für Sprengstoffanschläge.

Aufgrund einer Auseinandersetzung mit der AQiM, bei der mit westlicher Hilfe Kämpfer der AQiM getötet wurden, ist mit Vergeltungsmaßnahmen der AQiM zu rechnen. Im Norden von Burkina Faso ist das Entführungsrisiko deshalb noch einmal erhöht. Wer sich nicht in Dori, Ouahiygouya oder Djibo aufhalten will, sollte unbedingt zunächst Kontakt mit dem Militär in Burkina Faso aufnehmen, um aktuellste Informationen über den Stand der Sicherheitslage dort zu erhalten.

In den größeren Städten sollten Menschenansammlungen gemieden werden. Immer wieder kommt es zu recht spontan entstehenden Kundgebungen gegen schlechte soziale Verhältnisse o. Ä. in Burkina Faso.

Die herkömmliche, unpolitische Kriminalität ist in Burkina Faso ebenfalls ein Problem. Reisende auf Überlandstraßen werden vergleichsweise häufig Opfer von Überfällen. Die Quote für derartige Überfälle ist besonders im Osten und Südosten von Burkina Faso sehr hoch. Neuerdings häufen sich aber auch die Berichte derartiger Vorfälle im Norden und im Südosten von Burkina Faso. Nachtfahrten sollten unbedingt vermieden werden, tagsüber nur im Konvoi gefahren werden, doch bietet auch diese Reiseart keinen sicheren Schutz vor Übergriffen.

Auch Kleinkriminalität existiert in Burkina Faso wieder in zunehmendem Maße. In der Hauptstadt Ouagadougou kommt es häufig zu Diebstählen, auch zu Taschenraub. Besonders bei Großveranstaltungen wie Fußball-Länderspielen, Konzerten oder Festivals ist mit einer besonders hohen Frequenz der Versuche solcher Diebstähle zu rechnen. Schmuck und Wertgegenstände sollten nicht offen am Körper getragen werden.

Bestimmte Orte, Gebäude und Einrichtungen dürfen nicht fotografiert werden. Welche das sind, verrät eine Liste, die in deutscher Übersetzung unter der Email-Adresse amb.allemagne@fasonet.bf angefordert werden kann. Diese Bestimmungen sind allerdings unbedingt zu berücksichtigen, da es zu komplizierten Verwicklungen führen kann, sich an diese Anweisung(en) nicht zu halten.

Die Einfuhr von Waffen aller Art sowie Pornographie nach Burkina Faso ist verboten. Devisen dürfen hingegen in unbestimmter Höhe eingeführt werden.

Informationen vom Auswärtigen Amt zur Sicherheit in Burkina Faso

Anmerkung: Natürlich sind diese Angaben ohne Gewähr. Es gilt immer, sich selbst beim Auswärtigen Amt über den aktuellen Stand der Sicherheitslage zu informieren.