Sehenswürdigkeiten in Burkina Faso
Bei den Museen stechen das Nationalmuseum von Burkina Faso (originärer Name: Musée National du Burkina Faso) und das Musikmuseum von Ouagadougou (Musée de la Musique de Ouagadougou) heraus. Letzteres ist der traditionellen Musik Burkina Fasos verpflichtet sowie den zahllosen ethnischen Gruppierungen im Lande bzw. deren vielfältigen Musikinstrumenten. Zudem gibt es in Ouagadougou, selten genug, ein Schlangenmuseum und ein Färbermuseum.
Interessante Gebäude in Ouagadougou sind die Große Moschee, der Palast des Mogho Naaba, das Monument des Cinéastes sowie die Kathedrale der unbefleckten Empfängnis (französisch: Cathédrale de l'Immaculée-Conception). Erbaut wurde diese zwischen 1934 und 1936 auf Bestreben eines französischen Missionars, ihr Stil ist am ehesten als romanisch zu beschreiben, ihre Türme wirken auf merkwürdige Weise wie nicht zu Ende gebaut oder mutwillig zerstört, sind aber so geplant. Die Kathedrale liegt im Viertel Quartiers Saints von Ouagadougou.
Wie in vielen afrikanischen Städten gibt es auch in Burkina Faso sehenswerte Wasserfälle. Hier heißen sie Wasserfälle von Banfora und werden vom Fluss Comoé gebildet, der sich an den Sandsteinfelsen von Chaine de Banfora in die Tiefe stürzt, das nächstgelegene Dorf ist das Dorf Karfiguela.
In der zweitgrößten Stadt von Burkina Faso, der Stadt Bobo-Dioulasso findet sich eine alte Moschee, die im Stile sudanesischer Lehmarchitektur erbaut wurde und seit 1880 Gottesanbetern zur Verfügung steht. Zudem findet in Bobo-Dioulasso (von den Einwohnern zumeist nur kurz "Bobo" genannt) alle zwei Jahre ein Kulturfestival statt. Das SNC (Semaine nationale de la culture) ist weit über die Grenzen Burkina Fasos hinaus bekannt.
Insgesamt ist gerade Burkina Faso für seine kulturelle Vielfalt bekannt, welche sich begünstigt durch das friedfertige Miteinander der unterschiedlichen Ethnien besser als in vielen anderen afrikanischen Nationen entwickeln und etablieren konnte.


