Sicherheit in Botswana

Botswana ist eines der sichersten Länder in ganz Afrika. Die Kriminalitätsrate ist insgesamt recht gering und die staatliche Ordnung funktioniert sehr gut. Das heißt aber nicht, dass es überhaupt keine Verbrechen gäbe. Um nicht als potentielles Opfer für Diebe aufzufallen, sollten Wertgegenstände nicht offen gezeigt werden. Insbesondere Fotokameras und Schmuck sind sehr beliebt bei Kriminellen. Wenn sie nicht benötigt werden, ist der Hotelsafe der beste Platz für sie. Auch wichtige Dokumente können im Original dort deponiert werden. Als Ersatz reichen Kopien in fast allen Fällen aus.
Nächtliche Spaziergänge abseits der Hauptstraßen sollte man gerade in den größeren Städten vermeiden, aber mit einem Mietwagen oder auch mit dem eigenen PKW kann man sich auch nach Einbruch der Dunkelheit relativ sicher innerorts fortzubewegen. Wertgegenstände sollten nach Möglichkeit nie im Auto gelassen werden. Gelegentlich gibt es auch Fahrzeugentführungen, aber im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern kommt dies sehr selten vor. Die höchste Kriminalitätsrate gibt es in Maun, unweit des Okavango-Deltas.
Autofahrten außerhalb der Städte sollten grundsätzlich tagsüber erfolgen, da es nachts diverse unberechenbare Risiken gibt. In der Dunkelheit kommt es leicht zu Unfällen, da die Straßen nicht immer in einem guten Zustand sind und häufig größere Tiere auf der Fahrbahn sind. Die Warnung vor „Wildwechsel“ sollte man in Afrika sehr ernst nehmen. Zudem kommt es auch häufig vor, dass defekte Fahrzeuge stehen gelassen werden und in der Dunkelheit zu gefährlichen Hindernissen werden.
Um nicht selber „kriminell“ zu werden, sollten homosexuelle Handlungen in der Öffentlichkeit unterlassen werden. In Botswana ist Homosexualität illegal und wird mit Haftstrafen von bis zu 7 Jahren geahndet. In Botsuana ist es zudem verboten, militärische und staatliche Einrichtungen zu fotografieren. Das gilt z.B. auch für das Parlamentsgebäude. Ansonsten ist es aber durchaus möglich, das Land fotografisch zu dokumentieren. Insgesamt kann man sich sehr frei in Botsuana bewegen.

Bei Problemen mit der Justiz oder der Polizei ist die Deutsche Botschaft in Gaborone die erste Anlaufstelle. Allerdings ist Botsuana ein Rechtsstaat und willkürliche Verhaftungen kommen kaum vor. Auch die Meinungsfreiheit ist auf einem hohen Niveau, so dass Touristen keine Sorge haben müssen, durch unbedachte Äußerungen in das Visier der Ordnungshüter zu geraten.

Hinweis: Dies sind lediglich Hinweise und Ratschläge und es besteht keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit.