Gesundheit und Gesundheitsrisiken in Botswana

Aids

In Botswana ist fast jeder vierte Erwachsene mit Aids infiziert. Dies hat drastische Auswirkungen auf die durchschnittliche Lebenserwartung. 2004 war diese bereits auf 31 Jahre gesunken. Es gibt allerdings ein staatliches Programm, das den Kampf gegen Aids, z.B. durch die kostenlose Verteilung von Kondomen und Aids-Medikamenten, angeht. Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr sollten Touristen unbedingt Kondome benutzen, wenn Geschlechtsverkehr mit Einheimischen stattfindet.

Malaria

Die Malariagefahr ist am größten während der Regenzeit in den nördlichen Gebieten, insbesondere in Tutume, Ngamiland, Chobe, Okavango und Boteti. Je trockener es wird und je weiter man in Richtung Süden geht, desto geringer ist auch das Malariarisiko.
Eine Malariaprophylaxe ist unbedingt nötig und sollte mit einem spezialisierten Tropenmediziner an die individuellen Gegebenheiten angepasst werden. Vor Ort sollte der Körper stets bedeckt sein. Die freien Stellen müssen mehrmals mit Insektenschutzmittel eingerieben werden. Auch ein Moskitonetz ist sinnvoll.

Bilharziose

Die größte Bilharziose-Gefahr besteht im Okavango-Gebiet. Aber auch in anderen Landesteilen ist das Baden nicht unbedingt empfehlenswert.

Cholera

Um sich vor Cholera und anderen Durchfallerkrankungen zu schützen, ist eine lückenlose Hygiene wichtig. Wasser sollte nur aus versiegelten Flaschen getrunken werden, niemals aus der Leitung. Falls keine andere Möglichkeit besteht, kann Wasser auch abgekocht oder mit speziellen Tabletten und Filtern gereinigt werden. Lebensmittel sollten unter Verschluss gehalten werden. Keinesfalls dürfen sich Fliegen auf der Verpflegung niederlassen. Alle Lebensmittel sollten geschält, gekocht oder desinfiziert werden. Wichtig ist auch eine umfassende Handhygiene, die z.B. durch Einmalhandtücher gewährleistet werden kann.

Impfungen

Vor eine Reise nach Botsuana sollten diverse Impfungen vorgenommen werden. Empfohlen wird ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Kinderlähmung und Gelbfieber. Wenn die Reise länger dauert, sind auch Impfungen gegen Typhus, Tollwut, die Meningokokken-Krankheit, und Hepatitis B sinnvoll. Darüber hinaus sollten die in Deutschland ohnehin empfohlenen Impfungen vor der Reise nötigenfalls aufgefrischt werden.

Gesundheitsversorgung

Die Gesundheitsversorgung in Botswana ist für afrikanische Verhältnisse hervorragend. Es gibt ein relativ dichtes Netz von „Clinics“ und „Health Centres“ mit einem konstant guten medizinischen Standard. In den Touristengebieten im Norden ist die ärztliche Versorgung sogar noch besser ausgebaut als in den restlichen Landesteilen. Als erste Anlaufstelle bei gesundheitlichen Problemen sind die medizinischen Einrichtungen des Landes durchaus empfehlenswert.Wichtig: Diese Ratschläge wurden mit Hilfe guter Recherche und eigener Erfahrung verfasst. Trotzdem sind Fehler nicht auszuschließen! Für diese Ratschläge und Informationen übernimmt die Redaktion von Touring-Afrika.de daher keine Haftung. Es besteht keine Gewähr auf Richtigkeit und Vollständigkeit der obigen Informationen.