Eine Safari in Sambesi muss nicht zwangsläufig in einem Geländewagen (oder zu Fuß) absolviert werden, so reizvoll beide Aktivitäten bei einer Sambia-Reise auch sind. Eine herrliche Alternative stellt eine Safari zu Wasser, genauer auf dem Sambesi dar. Gar nicht mal ungewöhnlich, dass man diesen Programmpunkt auf seiner Sambia-Reise einbaut, nur wer absolut kein Wasserfrosch lässt wohl die Finger davon.

Alle anderen erleben bei einer Kanu-Safari auf dem Sambesi diesen beeindruckenden Fluss aus nächster Nähe mit den eigenen Sinnen – und durchkreuzen ihn sogar teils mit eigener Muskelkraft.

Sambesi als Ziel einer besonderen Aktivität in Sambia

Der Sambesi selbst ist der viertlängste und an vielen Stellen dementsprechend breite Fluss des gesamten afrikanischen Kontinents. Er ist gleichzeitig der größte Strom von jenen in Afrika, die in den Indischen Ozean münden. Mit einer Länge von 2.574 Kilometern steckt er auch die meisten europäischen Flüsse locker in die Tasche. Gegen Ende seines Weges zum Indischen Ozean bildet er ein riesiges Flussdelta.

Die Kanu-Touren oder auch Kanu-Safaris finden zumindet in Sambia allerdings im unteren Teil des Sambesi statt, wo die Ausmaße zumindest für menschliche Maßstäbe noch überschaubar bleiben.

Hier wird die Szenerie durch viele Inseln mitten im Fluss aufgelockert, hier fließt der Strom noch recht gemächlich und man hat Zeit, die Tiere an den Ufern oder im Fluss selbst zu bewundern.

Viertlängster Fluss in Afrika und Heimat vieler Tiere

Vor allem Vögel sind ständige Begleiter der Kanu-Safari in Sambia, denn von ihnen gibt es wie in weiten Teilen Afrikas deutlich mehr verschiedene Arten als in Europa. Aber auch kleinere Tiere, ob im Wasser oder an Land, begleiten das sanfte Dahingleiten auf dem Sambesi immer mal wieder ein Stück weit.

Immer wieder kommt man auch an Nationalparks vorbei, die hier an den Sambesi grenzen, teilweise ist er auch der Grenzfluss zwischen Sambia und Simbabwe, und der Anblick von Nilpferden (Obacht!), Elefanten, Zebras, Impalas, Büffeln oder Pavianen, Pukus und Krokodilen ist alles andere als eine Seltenheit.

Je nach Wunsch dauern diese Safari-Touren auf dem Wasser dieses riesigen Stroms zwischen drei bis fünf Tagen, Übernachtungen mitten in diesem exotischen Teil Afrikas sind also auch Teil dieser Touren. Busch-Camps an den Ufern stehen als Lager bereit und werden von den Wasser-Safari-Teilnehmern gerne genutzt. Zudem hat man die Wahl, ob man die Guides alles Gepäck tragen, alle Vorbereitungen treffen und alles Essen selbst kochen lassen möchte – oder ob man sich an all diesen Aktivitäten beteiligt und so ein noch etwas urwüchsigeres Erlebnis hat.

Nilpferd: Sambesi, Sambia

Mal eine ganz andere Aktivität auf Sambia-Reise

Irgendwann gegen Ende seiner geplanten Tour sollte man dann aber auch rechtzeitig aussteigen, denn im späteren Verlauf bildet eben jener Sambesi River die Victoria-Wasserfälle und stürzt auf 2 Kilometer breiter Front 110 Meter weit in die Tiefe.

Dafür sorgen aber schon die Veranstalter und Guides dieser Kanu-Safaris in Sambia, schließlich kennen sie sich bestens aus und sorgen während dieser Touren für die nötige Sicherheit.

Anderenfalls würde man nicht gemeinhin eine solche Kanu-Safari in Sambia als eine der schönsten Aktivitäten auf einer Sambia-Reise empfehlen. Gerade weil das Bild von Afrika oft von Wüste, Sand und brauner Erde geprägt ist, bildet diese wunderbare Fahrt auf dem Blau des Sambesi einen schönen Kontrapunkt in den Planungen einer Afrika-Reise.