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Artikel-Schlagworte: „Schutz“




Kenia: Nationalparks werden teurer

Montag, 3. Februar 2014

Auch der Amboseli Park in Kenia wird teurer

Auch der Amboseli Park in Kenia wird teurer

Durch eine Änderung bei der Mehrwertsteuerregelung in Kenia sind die vielen, sehenswerten und abenteuerreichen Nationalparks in Kenia teurer geworden. 16% steuerliche Abgaben werden seit Mitte Januar in Kenia auf die Einnahmen von touristisch geprägten Aktivitäten fällig. Der Attraktivität der Nationalparks als Reiseziel ist diese teils deutliche Erhöhung inhaltlich natürlich nicht abträglich — es wird nur eben ein bisschen teurer, in den Genuss der Wildnis in Kenia zu gelangen.

Jedes Jahr kommen 1,8 Millionen Gäste aus dem Ausland nach Kenia. Die große Mehrheit hat bei ihrer Reise nach Kenia Aktivitäten in der Natur im Sinne. Eine Safari oder eine Selbstfahrerreise durch einen der vielen Nationalparks in Kenia ist da quasi Standard. (mehr …)


Reiseziel Madagaskar: Königshügel von Ambomahinga

Donnerstag, 7. November 2013

Treppe zum Palast auf dem Königshügel

Treppe zum Palast auf dem Königshügel

Genau 1.468 Meter ist der Königshügel von Ambomahinga hoch. Recht zentral in Madagaskar gelegen, ist er seit dem Jahr 2001 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Hier herrschten und residierten bis ans Ende des 18. Jahrhunderts die Könige der Merina. Außerdem fungierte dieses Gelände auch als Grabstätte der Könige.

“Rova” heißt hier der befestigte Palast, der den Königen als Residenz diente. Auf dem oberen Part des Geländes befindet sich ein Wald, der damals zusätzliche Schutzfunktion ausüben sollte.

Neben dem Palast gibt es auf dem Königshügel von Ambomahinga viele weitere Gebäude, die früher unterschiedliche Funktionen ausübten. Gerichtsgebäude gehören ebenso dazu wie ein künstlicher See, der der Verzückung und der Entspannung diente, aber auch die Macht des Königs darstellte, derartige Dinge künstlich zu erzeugen. (mehr …)


Wie Tourismus hilft, bedrohte Nashörner zu schützen

Samstag, 28. September 2013

Wie Tourismus hilft, bedrohte Nashörner zu schützen, das verrät der Direktor des Zoos (!) von Frankfurt im Interview mit der Zeit.


Somalia: Piraten-Angriffe gehen deutlich zurück

Montag, 22. Juli 2013

Gewässer vor Somalia werden wieder sicherer

Gewässer vor Somalia werden wieder sicherer

Seit 2006 waren nicht mehr so wenige Angriffe durch Piraten vor Somalia zu verzeichnen gewesen wie in diesem Jahr. Die Zahl von acht Angriffen in sechs Monaten beweist, dass die vor Ort ergriffenen Maßnahmen fruchten. Der Preis ist allerdings hoch.

Zwei der acht Angriffe bestanden aus Kaperungen, beide so in die Gewalt von Piraten gebrachten Schiffe konnten aber von Einsatzkräften wieder befreit werden. Immer noch sind aber über 50 Menschen in Geiselhaft, die auf den Schiffen von den Piraten aufgebracht wurden.

Die Lösegeldforderungen sind immer noch aktuell, fraglich ist, ob diese erfüllt werden oder weitere Befreiungsaktionen geplant sind. In jedem Fall ist der Einsatz der Marine-Einheiten in der Region ein noch größerer Erfolg, als man sich erhofft hatte. Auch wenn dieser Vorgang ein längerer Prozess war, der nicht von vorneherein seine volle Wirksamkeit entfaltete. (mehr …)


Südafrika Safari: Die “Pille” für Elefanten

Montag, 15. April 2013
Elefanten vermehren sich gut in Südafrika, leider zu gut

Elefanten vermehren sich gut in Südafrika, leider zu gut

Überall gibt es große Bemühungen, Elefanten zu schützen. Vor Wilderern, vor den Auswirkungen der Eingriffe in die Natur durch den Menschen und vor allen weiteren Bedrohungen. Reservate entstehen und Schutzprogramme werden aufgesetzt. Da überrascht eine Nachricht aus Südafrika, genauer aus der Nähe von Port Elizabeth doch ein wenig.

Dort wird jetzt die “Pille”, sprich die Anti-Baby-Pille, an Elefanten-Weibchen verabreicht. Zumindest sieht das eine Entscheidung vor, die für die Betreuung und Entwicklung der Elefanten Verantwortliche in Südafrika jüngst bekannt gaben. Ursache dafür ist, dass die Pflege und der Schut in Südafrika hervorragend gelingen.

Aus diesem Grund wächst die Zahl der Elefanten enorm, sie sind in ihrem Lebensgebiet eingezäunt und ernährungsmäßig gut versorgt. So verdoppelt (!) sich ihr Bestand zuletzt alle 15 Jahre. Das kann nicht so weitergehen, denn für weitere ordnungsgemäße Betreuung fehlen selbst in Südafrika die Mittel. (mehr …)


Afrikas neue Maßnahme gegen Wilderer: Die Hörner von Nashörnern bewusst giftig machen

Dienstag, 9. April 2013

Ihre Hörner leuchten hoffentlich bald pink

Ihre Hörner leuchten hoffentlich bald pink

Innovative Maßnahme gegen Wilderer und ihr leider Gottes sehr einträgliches Geschäft mit den meist als Aphrodisiakum verkauften Teilen von bedrohten Tieren in Afrika. Beim Nashorn ist es das Horn selbst, dem man in weniger gut gebildeten Regionen eine Auswirkung auf die Potenz des Mannes zuschreibt.

Natürlich ist da nichts dran, doch diese Legende hält sich so hartnäckig, dass die Wilderei und der Verkauf von Nashörner nicht als Trophäe, sondern zum Verzehr als Pulver, weiterhin sehr lukrativ ist.

Da muss man also Maßnahmen finden, mit denen man den Konsum des aus den Hörner der toten Nashörner gewonnenen Pulvers so unattraktiv wie möglich macht. Eine vielleicht nicht ganz so fernliegende, aber jetzt erst wieder eingesetzt Methode besteht daraus, die Hörner der Nashörner zu vergiften.

Das daraus fabrizierte Pulver zu verspeisen könnte also schwere gesundheitliche Folgen für diejenige Person haben. Um die Tiere aber dann auch vor dem Abschuss zu schützen, werden ihre Nashörner pink eingefärbt. (mehr …)


Preise für Nashörner

Freitag, 4. Januar 2013

Sehr lohnenswertes Abschussziel: ein Nashorn

Sehr lohnenswertes Abschussziel: ein Nashorn

Falls man sich gewundert haben sollte, warum die Wilderei, ein dreckiges Geschäft, so groß ist und immer wieder aufflackert, der möge sich nur die folgende Zahl zu Gemüte führen:

10.000 Dollar erzielt man für Nashornfleisch — pro Kilogramm. Ein Nashorn bringt es gut und gerne mal auf 2 Tonnen Lebendgewicht, womit man bei einem einzigen gewilderten Nashorn 20 Millionen US-Dollar bringt, zumindest wenn man außer Acht lässt, dass nicht das gesamte Tier aus Fleisch besteht. Manche Tiere sind noch deutlich schwerer, da werden 3 oder bis zu 5 Tonnen Lebendgewicht erreicht, mit entsprechenden Auswirkungen auf den erzielten Endpreis. Da kann man eine ganze Reihe Helfer bezahlen, den Transport und hat, sofern man das Risiko, erwischt zu werden, erfolgreich umgeht, einen satten Gewinn erzielt. (mehr …)


Afrika: Zahl der Löwen sinkt weiter

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Löwen in freier Wildbahn sind stark bedroht

Löwen in freier Wildbahn sind stark bedroht

Vielleicht ist es nicht sinnvoll, die Zahl der Löwen von vor 50 Jahren mit dem aktuellen Bestand in Afrika zu vergleichen, weil sich möglicherweise auch Lebensbedingungen der Löwen verändert haben mögen, welche nicht auf das Handeln des Menschen zurückzuführen sind. Wahrscheinlich ist es aber nicht, dass dem so ist. Noch vor 50 Jahre lebten 100.000 Löwen wild auf dem gesamten Schwarzen Kontinent. Heute sind es nur noch 32.000, also ziemlich genau auf ein Drittel ist der Bestand in diesen wenigen Dekaden gefallen.

Zwar geht es nur um die Zahl der wild lebenden Löwen — in der Obhut des Menschen lebende Löwen sind hier also nicht erfasst, und in diesem Bereich geschieht recht viel — doch ist das zunehmende Aussterben der Löwenpopulation bei diesen Kennzahlen dramatisch zu nennen. Fraglich auch, ob die Schutzmaßnahmen des Menschen rechtzeitig greifen werden, um den Fortbestand der wild in Afrika lebenden Löwen zu erhalten. (mehr …)


Kamerun: Spezialeinheiten gegen Wilderer mobilisiert

Montag, 19. November 2012

Beliebte Ziele für Wilderer in Kamerun

Beliebte Ziele für Wilderer in Kamerun

In Kamerun erhielt man Kenntnis davon, dass sich Wilderer aus dem Sudan aufgemacht hätten, um in Kamerun ihrem Werk nachzugehen und in der einzigartigen Tierwelt Kameruns zu wildern. Die Verantwortlichen in Kamerun reagierten sofort und mobilisierten ihre Spezialeinheiten gegen Wilderer, die tatsächlich Teil des Militärs in Kamerun sind — so ernst nimmt man dort den Kampf gegen Wilderei.

Es wird vermutet, dass dies die selben Wilderer sind, welche schon im Frühjahr dieses Jahres im Bouba N’Djida-Nationalpark ihr finsteres und heimtückisches Werk vollbrachten, indem sie knapp 300 Elefanten erlegten.

Angesichts des Treibens dieser und anderer Wilderer steht zu befürchten, dass Elefanten in manchen Regionen Zentralafrikas komplett ausgerottet werden könnten. (mehr …)


Kenia: Elektrozaun für Elefanten

Donnerstag, 27. September 2012

Die Dickhäuter rund um den Mount Kenya sollen bleiben, wo sie sind

Die Dickhäuter rund um den Mount Kenya sollen bleiben, wo sie sind

Am Mount Kenya greift man zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Dort soll der Nationalpark nun einen Elektrozaun erhalten. Nicht zum Schutz gegen Eindringlinge, sondern um zu verhindern, dass die dort lebenden Elefanten den Park verlassen. Das wiederum geschieht nicht, damit der Park für Besucher interessant bleibt. Vielmehr fühlen sich die Bauern in der Umgebung des Parks von den Elefanten häufig gestört, die ihre Felder niedertrampeln. Oft greifen sie dann zur Selbstjustiz und nicht nur Elefanten, auch viele andere größere Tiere werden von ihnen erschossen.

Mit knapp 400 Kilometern zu umzäunender Strecke ist das Projekt kein kleines, dementsprechend soll es ungefähr 5 Jahre dauern, bis die Umzäunung komplett errichtet worden sein wird.

Immerhin hat man einen ersten Abschnitt schon fertiggestellt, und so erhielt die gesamte Maßnahme die entsprechende Aufmerksamkeit. Die Bauern begrüßen diesen Schritt außerordentlich, wären sei bei erfolgreicher Implementierung eine große Sorge los. (mehr …)