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Artikel-Schlagworte: „Schutz“




Südafrika: Die “Pille” für Elefanten

Montag, 15. April 2013

Elefanten vermehren sich gut in Südafrika, leider zu gut

Elefanten vermehren sich gut in Südafrika, leider zu gut

Überall gibt es große Bemühungen, Elefanten zu schützen. Vor Wilderern, vor den Auswirkungen der Eingriffe in die Natur durch den Menschen und vor allen weiteren Bedrohungen. Reservate entstehen und Schutzprogramme werden aufgesetzt. Da überrascht eine Nachricht aus Südafrika, genauer aus der Nähe von Port Elizabeth doch ein wenig.

Dort wird jetzt die “Pille”, sprich die Anti-Baby-Pille, an Elefanten-Weibchen verabreicht. Zumindest sieht das eine Entscheidung vor, die für die Betreuung und Entwicklung der Elefanten Verantwortliche in Südafrika jüngst bekannt gaben. Ursache dafür ist, dass die Pflege und der Schut in Südafrika hervorragend gelingen.

Aus diesem Grund wächst die Zahl der Elefanten enorm, sie sind in ihrem Lebensgebiet eingezäunt und ernährungsmäßig gut versorgt. So verdoppelt (!) sich ihr Bestand zuletzt alle 15 Jahre. Das kann nicht so weitergehen, denn für weitere ordnungsgemäße Betreuung fehlen selbst in Südafrika die Mittel. (weiterlesen …)


Afrikas neue Maßnahme gegen Wilderer: Die Hörner von Nashörnern bewusst giftig machen

Dienstag, 9. April 2013

Ihre Hörner leuchten hoffentlich bald pink

Ihre Hörner leuchten hoffentlich bald pink

Innovative Maßnahme gegen Wilderer und ihr leider Gottes sehr einträgliches Geschäft mit den meist als Aphrodisiakum verkauften Teilen von bedrohten Tieren in Afrika. Beim Nashorn ist es das Horn selbst, dem man in weniger gut gebildeten Regionen eine Auswirkung auf die Potenz des Mannes zuschreibt.

Natürlich ist da nichts dran, doch diese Legende hält sich so hartnäckig, dass die Wilderei und der Verkauf von Nashörner nicht als Trophäe, sondern zum Verzehr als Pulver, weiterhin sehr lukrativ ist.

Da muss man also Maßnahmen finden, mit denen man den Konsum des aus den Hörner der toten Nashörner gewonnenen Pulvers so unattraktiv wie möglich macht. Eine vielleicht nicht ganz so fernliegende, aber jetzt erst wieder eingesetzt Methode besteht daraus, die Hörner der Nashörner zu vergiften.

Das daraus fabrizierte Pulver zu verspeisen könnte also schwere gesundheitliche Folgen für diejenige Person haben. Um die Tiere aber dann auch vor dem Abschuss zu schützen, werden ihre Nashörner pink eingefärbt. (weiterlesen …)


Preise für Nashörner

Freitag, 4. Januar 2013

Sehr lohnenswertes Abschussziel: ein Nashorn

Sehr lohnenswertes Abschussziel: ein Nashorn

Falls man sich gewundert haben sollte, warum die Wilderei, ein dreckiges Geschäft, so groß ist und immer wieder aufflackert, der möge sich nur die folgende Zahl zu Gemüte führen:

10.000 Dollar erzielt man für Nashornfleisch — pro Kilogramm. Ein Nashorn bringt es gut und gerne mal auf 2 Tonnen Lebendgewicht, womit man bei einem einzigen gewilderten Nashorn 20 Millionen US-Dollar bringt, zumindest wenn man außer Acht lässt, dass nicht das gesamte Tier aus Fleisch besteht. Manche Tiere sind noch deutlich schwerer, da werden 3 oder bis zu 5 Tonnen Lebendgewicht erreicht, mit entsprechenden Auswirkungen auf den erzielten Endpreis. Da kann man eine ganze Reihe Helfer bezahlen, den Transport und hat, sofern man das Risiko, erwischt zu werden, erfolgreich umgeht, einen satten Gewinn erzielt. (weiterlesen …)


Afrika: Zahl der Löwen sinkt weiter

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Löwen in freier Wildbahn sind stark bedroht

Löwen in freier Wildbahn sind stark bedroht

Vielleicht ist es nicht sinnvoll, die Zahl der Löwen von vor 50 Jahren mit dem aktuellen Bestand in Afrika zu vergleichen, weil sich möglicherweise auch Lebensbedingungen der Löwen verändert haben mögen, welche nicht auf das Handeln des Menschen zurückzuführen sind. Wahrscheinlich ist es aber nicht, dass dem so ist. Noch vor 50 Jahre lebten 100.000 Löwen wild auf dem gesamten Schwarzen Kontinent. Heute sind es nur noch 32.000, also ziemlich genau auf ein Drittel ist der Bestand in diesen wenigen Dekaden gefallen.

Zwar geht es nur um die Zahl der wild lebenden Löwen — in der Obhut des Menschen lebende Löwen sind hier also nicht erfasst, und in diesem Bereich geschieht recht viel — doch ist das zunehmende Aussterben der Löwenpopulation bei diesen Kennzahlen dramatisch zu nennen. Fraglich auch, ob die Schutzmaßnahmen des Menschen rechtzeitig greifen werden, um den Fortbestand der wild in Afrika lebenden Löwen zu erhalten. (weiterlesen …)


Kamerun: Spezialeinheiten gegen Wilderer mobilisiert

Montag, 19. November 2012

Beliebte Ziele für Wilderer in Kamerun

Beliebte Ziele für Wilderer in Kamerun

In Kamerun erhielt man Kenntnis davon, dass sich Wilderer aus dem Sudan aufgemacht hätten, um in Kamerun ihrem Werk nachzugehen und in der einzigartigen Tierwelt Kameruns zu wildern. Die Verantwortlichen in Kamerun reagierten sofort und mobilisierten ihre Spezialeinheiten gegen Wilderer, die tatsächlich Teil des Militärs in Kamerun sind — so ernst nimmt man dort den Kampf gegen Wilderei.

Es wird vermutet, dass dies die selben Wilderer sind, welche schon im Frühjahr dieses Jahres im Bouba N’Djida-Nationalpark ihr finsteres und heimtückisches Werk vollbrachten, indem sie knapp 300 Elefanten erlegten.

Angesichts des Treibens dieser und anderer Wilderer steht zu befürchten, dass Elefanten in manchen Regionen Zentralafrikas komplett ausgerottet werden könnten. (weiterlesen …)


Kenia: Elektrozaun für Elefanten

Donnerstag, 27. September 2012

Die Dickhäuter rund um den Mount Kenya sollen bleiben, wo sie sind

Die Dickhäuter rund um den Mount Kenya sollen bleiben, wo sie sind

Am Mount Kenya greift man zu ungewöhnlichen Maßnahmen. Dort soll der Nationalpark nun einen Elektrozaun erhalten. Nicht zum Schutz gegen Eindringlinge, sondern um zu verhindern, dass die dort lebenden Elefanten den Park verlassen. Das wiederum geschieht nicht, damit der Park für Besucher interessant bleibt. Vielmehr fühlen sich die Bauern in der Umgebung des Parks von den Elefanten häufig gestört, die ihre Felder niedertrampeln. Oft greifen sie dann zur Selbstjustiz und nicht nur Elefanten, auch viele andere größere Tiere werden von ihnen erschossen.

Mit knapp 400 Kilometern zu umzäunender Strecke ist das Projekt kein kleines, dementsprechend soll es ungefähr 5 Jahre dauern, bis die Umzäunung komplett errichtet worden sein wird.

Immerhin hat man einen ersten Abschnitt schon fertiggestellt, und so erhielt die gesamte Maßnahme die entsprechende Aufmerksamkeit. Die Bauern begrüßen diesen Schritt außerordentlich, wären sei bei erfolgreicher Implementierung eine große Sorge los. (weiterlesen …)


Great Green Wall: Ideen gegen das Vordringen der Wüste

Donnerstag, 20. September 2012

Ohne Maßnahmen des Menschen dringt die Wüste immer weiter vor

Ohne Maßnahmen des Menschen dringt die Wüste immer weiter vor

600 Meter pro Jahr frisst sich die Sahara ins zuvor nutzbare Gelände hinein. Nach 10 Jahren sind 6 Kilometer an den Rändern verloren, in gerade mal 100 Jahren wären so schon 60 Kilometer verloren.

Ein Zeichen der Zeit, dass Menschen diesem Vorstoßen der Wüste Einhalt gebieten wollen und müssen. Doch die Pläne und Ideen dafür sind oft teuer und angesichts der Verhältnisse vor Ort schwer umsetzbar. Zündende Vorschläge gibt es bislang nur wenige. Dabei drängt die Zeit angesichts der nur noch von einigen wenigen Fehlgeleiteten bestrittenen globalen Klima-Erwärmung mit ihren Folgen überall auf der Welt und insbesondere dort, wo es ohnehin schon unwirtlich ist. Der folgende Vorschlag könnte ein solcher praktikabler sein. (weiterlesen …)


Simbabwe beschlagnahmt privaten Wildpark

Montag, 27. August 2012

Wird Wildgebiet bald zur Jagd genutzt?

Wird Wildgebiet bald zur Jagd genutzt?

Was sich wie eine gute Nachricht anhört — ein privater Wildpark mit möglicherweise zwielichtigen Absichten wird verstaatlicht und somit unter gewissenhafte Kontrolle gebracht — ist in Simbabwe leider genau anders herum.

Der zuvor akzeptabel geführte Park wird unter staatliche Kontrolle gebracht. Und die ist in Simbabwe weder demokratisch noch ernsthaft ihrerseits kontrolliert.

Tierschützer befürchten, dass der Park nun als privates Jagdrevier für Günstlinge des Staates zur Verfügung gestellt werden soll — mit entsprechenden Folgen für den Bestand wilder, schützenswerter und teils bedrohter Tiere. (weiterlesen …)


Wie gefährlich ist Reisen in der Schwangerschaft?

Mittwoch, 1. August 2012

Zu Beginn einer Schwangerschaft ist Reisen unproblematisch, später nicht mehr ganz

Zu Beginn einer Schwangerschaft ist Reisen unproblematisch, später nicht mehr ganz

Heute sind auch weite Reisen selbstverständlich geworden. Da kann die Frage aufkommen, ob man solche auch dann absolvieren sollte, wenn man schwanger ist. Normale Reisen mit dem Pkw oder mit dem Zug zur Arbeitsstelle oder zu Freunden und Verwandten werden häufig nicht mal mehr den Gedanken hervorrufen, ob es überhaupt nötig ist, besondere Acht zu geben.

Bei weiteren Reisen wie einer Flugreise nach Afrika wird diese Überlegung schon eher auftauchen. Dabei landet man schnell bei dem Rat, insbesondere auf Reisen in Gebiete, in denen Tropenkrankheiten drohen können, eher zu verzichten. (weiterlesen …)


Ruanda: Berggorillas vermehren sich wie gewünscht

Freitag, 27. Juli 2012

Eine Berggorilla-Familie

Eine Berggorilla-Familie

Endlich einmal gute Nachrichten aus dem so vielfältigen wie bedrohten Reich der Tiere Afrikas. Die in Ruanda ansässigen Berggorillas, die dort und in Ugand und im Kongo ihren schwindenden Lebensraum finden, vermehren sich wie von den sie betreuenden Einrichtungen (und dem Rest der Welt) gewünscht. Das ist nicht selbstverständlich, denn neben den ständig wachsenden Einschränkungen ihres Lebensraumes müssen sie sich auch Wilderei erwehren. Oft mit Unterstützung der Ranger, die in den fraglichen Gebieten patrouillieren, doch dies ist nicht immer einfach.

Zuletzt ereignete sich ein Überfall auf die Ranger, weshalb die Patrouillien vorerst ausgesetzt sind. Interessant ist für die Wilderer nicht das Fleisch der riesigen, bis zu 200kg schweren Affen, sondern als Trophäe. So galten beispielsweise ihre Pfoten als ein Insignium besonderer Macht. Die Babytiere der Berggorillas hingegen wurden oft geraubt, um sie in geheimen Privatzoos auszustellen. (weiterlesen …)