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Artikel-Schlagworte: „Nordafrika“




Star Wars VII Dreharbeiten starten in Marokko

Donnerstag, 24. April 2014

C-3P0 vor Szenerie in Tunesien

C-3P0 vor Szenerie in Tunesien

Bislang ist es nur ein Gerücht. Doch die Dreharbeiten zu Star Wars VII sollen in Marokko beginnen. Bereits am 15. Mai soll die erste Klappe fallen, dann geht es eventuell noch weiter innerhalb Nordafrikas nach Tunesien. Die restlichen Szenen des Films werden dann wohl alle in den Pinewood Studios in London gedreht, wo auch die meisten Teile der bisher 6 Folgen der Star-Wars-Reihe gedreht wurden.

Was und wo genau in Marokko gedreht wird, wurde allerdings noch nicht bekannt, wohl auch, um Fans, die zufällig Urlaub in Marokko machen, von den Sets fernzuhalten. Sollte sich das Gerücht bestätigen, kann sich Marokko über eine neue Attraktion für seine Besucher freuen.

Auch in Tunesien ist das ehemalige Set der Dreharbeiten zu Star Wars schließlich ein kleines Mekka für Fans der Fantasy-Science-Fiction-Reihe geworden, deren erste Folge 1977 in die Kinos kam und die bis heute eine riesige Masse an Menschen begeistert. Gut möglich, dass in Zukunft einige Star-Wars-Fans gleich eine ganze Tour durch Nordafrika planen: Vom Star-Wars-Schauplatz in Marokko bis zu jenem in Tunesien oder umgekehrt. (mehr …)


Sprichwort aus Algerien

Sonntag, 2. März 2014

“Ebbe folgt nicht auf Ebbe. Dazwischen ist die Flut.”

Heute mal ein Sprichwort aus Nordafrika, aus Algerien um genau zu sein. Dort sollte man sich damit auskennen, wie die Natur am Meer wirkt und was sie bewirkt. Bliebe immer nur die Frage, wie lange eine Ebbe dauert …


Wichtigste Tipps beim Reisen im Ramadan

Mittwoch, 10. Juli 2013

Im Ramadan sehnt so mancher den Sonnenuntergang herbei

Im Ramadan sehnt so mancher den Sonnenuntergang herbei

Wer in jenen nicht gerade kleinen Teil Afrikas reist, in dem der Islam die vorherrschende Religion darstellt (weit mehr als nur Nordafrika, sollte wenigstens die basalen Regeln beherrschen, nach denen die Gläubigen in der Zeit des Ramadan leben. Aus Respekt vor der gastgebenden Kultur, aber auch schlicht, um vermeidbaren Unannehmlichkeiten aus dem Weg zu gehen.

Für Muslime ist während des Ramadan zu fasten eine der fünf Hauptpflichten als Gläubige oder Gläubiger. Während der gesamten Zeit, die sich stets um 10 oder 11 Tage im westlichen Kalender verschiebt, sind Rauchen, Essen und Trinken tagsüber nicht erlaubt. Ebenso gehört züchtige Kleidung in dieser Zeit zum Standard, was auch für Gäste gelten sollte.

Sie selbst dürfen zwar essen und trinken, wann immer sie es wünschen und werden auch dementsprechend bedient. Hungernde Dienstleister sind aber selbstredend nicht so leistungsfähig und vielleicht auch nicht so konzentriert wie wohl genährte. (mehr …)


Europäische Enklaven in Afrika: Ceula und Melilla

Freitag, 8. März 2013

DLF über Ceula und Melilla

DLF über Ceula und Melilla

Sehr interessant und wie immer hörenswert ist der Bericht des Deutschlandfunks über die beiden spanischen Exklaven in Nordafrika, über Ceuta und Mellila. Die Menschen dort nehmen sich selbstverständlich als Spanier wahr und wissen nur wenig Gutes über die Marokkaner zu berichten. Gleichwohl böten beide Städte einen besonderen Reiz, welchen auch die zu Besuch kommenden Touristen zu schätzen wüssten.

Eine europäische Stadt mit europäischer Kultur, direkt angrenzend an nordafrikanische Kultur und die Menschen Marokkos. Weitergehende Auskünfte im Bericht des Deutschlandfunks, dann auch mit positiven Stimmen. Marokko hat schon lange Ansprüche auf die beiden Städte angemeldet, doch Spanien hat kein Interesse daran, diese aufzugeben — ebenso wenig wie die Einwohner von Ceula und Melilla, wie sie im Bericht beim Deutschlandfunk erzählen.


Teekultur im Maghreb

Mittwoch, 27. Februar 2013

Tea in the Sahara

Tea in the Sahara

Tee ist mehr als nur ein Getränk in maghrebinischen Teil Afrikas. Tee ist Kultur, soziale Gesellschaft, Identität und nicht zuletzt Brauchtum in dieser Region des afrikanischen Kontinents.

Grüner Tee wird dafür mit Zucker zubereitet, dem oft Nanaminze zugegeben wird. Diese Art der Zubereitung ist überall in Marokko, Mauretanien, Algerien und Tunesien verbreitet, die Tuareg nahmen diesen Brauch sogar mit durch die Sahara, an deren Südende sie dieser Form des Teegenusses ebenfalls nachgehen.

Dabei war auch in dieser Gegend zunächst Kaffee als Getränk vorherrschend, bis etwa im 18. Jahrhundert der Tee von englischen Händlern eingeführt wurde. Dazu gehörte auch die typische birnenförmige Teekanne, wie sie damals in England schick war, und heute im Maghreb noch genutzt wird. (mehr …)


Afrika: Liste des Welterbes der UNESCO

Freitag, 15. Februar 2013

Auch er lebt in einem Weltkulturerbe

Auch er lebt in einem Weltkulturerbe

Hier einmal wieder eine nützliche Liste zum Start ins Wochenende. Jene Tagen, zu denen man am meisten Zeit hat, darüber nachzugrübeln, welches das nächste Reiseziel in Afrika sein soll. Natürlich möchten die wenigsten allein kulturelle oder historische Stätten besichtigen. Ein wenig Kontakt zu Menschen und vor allem zur exotischen Tier- und Pflanzenwelt sollte es schon sein.

Doch nur Safari wäre auch nicht das Gelbe vom Ei, wenn man längere Zeit in Afrika zu verbringen hat. Und Afrika, das wissen nicht nur die Leserinnen und Leser vom Blog von Touring-Afrika.de, ist derart vielschichtig wie es angesichts seiner Größe selbstverständlich ist.

Auch wir haben schon eine ganze Reihe dieser von der UNESCO geschützten Stätten und Orte vorgestellt (und es werden sicher weitere folgen), doch eine komplette Auflistung aller dieser Schätze gibt es bei uns noch nicht. (mehr …)


Filmtipp — Werner Herzogs “Fata Morgana”

Dienstag, 5. Februar 2013

Blogtext über den Film

Blogtext über den Film

Merkwürdiger Film, merkwürdige Entstehungsgeschichte. Mit einem absolut sehenswerten und beeindruckenden Resultat. Merkwürdig auch, dass dieser Film, anders als entfernt vergleichbare Werke wie Koyaanisqatsi zum allgemeinen Kulturkanon gehören, während Werner Herzogs Film “Fata Morgana” kaum bekannt ist.

Die Verquickung der Bilder mit entsprechender musikalischer Untermalung erreicht eine ganz besondere, eigene Wirkung, dazu die verschiedenen Texte, welche Herzog auswählte, über die Bilder geleget zu werden. Fata Morgana ist allerdings fast vollständig in der Sahara gedreht worden und möglicherweise muss man auch geistig ein wenig in die Zeit der 1970er Jahre eintauchen, um den Spirit dieses Filmes zu erfassen.

Hier eine etwas ausführlichere Kritik des Films bei filmzentrale.com mit weiteren Infos. Wie man dort erfährt, sind die Aufnahmen in Nord- und in Ostafrika entstanden, einige Teile allerdings auch auf Lanzarote (immerhin geographisch, aber nicht politisch ebenfalls Afrika). Eigentlich hatte Herzog eine Geschichte über Außerirdische erzählen wollen, welche auf Merkmale der Zivilisation stoßen.

Dass es dann doch ein Film ohne Handlung wurde, ist nicht zu übersehen, wenn man sich diesen etwa 10-minütigen Ausschnitt zu Gemüte führt. (mehr …)


Afrikanische Sprachen von Muttersprachlern lernen

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Afrikanische Sprachen via Skype lernen

Afrikanische Sprachen via Skype lernen

Bei der Planung eines Afrikaaufenthaltes kann die Vielzahl der afrikanischen Sprachen zunächst überwältigend sein. Auf dem Kontinent werden über 2000 verschiedene Sprachen gesprochen und die Staatsgrenzen stimmen in der Regel nicht mit den Grenzen der Sprachen überein. Um die Kommunikation der verschiedenen Volksgruppen untereinander zu erleichtern haben sich im Laufe der Jahre jedoch afrikanische “Verkehrssprachen” herausgebildet, die von den meisten Sprechern als Zweitsprache erlernt werden.

So ist Swahili in Ostafrika weit verbreitet, Westafrikaner greifen unter anderem auf Hausa, Igbo oder Wolof zurück und für Zentralafrika sind Lingala, Sango und Kikongo relevant. Außerdem haben viele schwarzafrikanische Staaten noch aus der Kolonialzeit Englisch, Französisch oder Portugiesisch als Amtssprache beibehalten. Die Kenntnisse dieser Sprachen variieren jedoch stark mit den Ländern, dem Bildungsniveau und dem Grad der Verstädterung. (mehr …)


Algerien: Die Ruinenstadt von Tipasa

Freitag, 7. Dezember 2012

Die Ruinenstadt Tipasa

Die Ruinenstadt Tipasa

An algerischen Sehenswürdigkeiten im Sinne alter Bauwerke ist nur wenig bekannt, dabei verfügt das Land über eine Fülle an Bauwerken, die aus den letzten 2000 Jahren Menschheitsgeschichte und darüber hinaus stammen. Schließlich waren die unterschiedlichsten Kulturen hier schon herrschend, bis zuletzt die Franzosen im algerischen Freiheitskampf geschlagen wurden und Algerien in die Unabhängigkeit entließen. Über Griechen, Römer, Deutsche und Briten reicht die Liste der hier im Norden Afrikas wirkenden Völker, was an den verschiedensten Stellen des Landes auch heute noch zu sehen ist.

Gegründet wurde Tipasa, dessen Ruinen heute etwa 50 Kilometer westlich von Algier zu besuchen sind, von den Phöniziern. Die Römer bauten darauf auf und den Ort zu einer Militärfestung aus. Zu ihrer Zeit erhielt sie auf diese Weise eine enorme wirtschaftliche Bedeutung. (mehr …)


Tamazight — die Berbersprache in Nordafrika

Donnerstag, 15. November 2012

Die Sprache der Berber

Die Sprache der Berber

Denkt man an Nordafrika, so kommen einem doch meistens arabische Stimmen in den Kopf, die man vielleicht in der eigenen Nachbarschaft auch immer mal wieder hört. Dabei sprechen etliche Millionen Menschen in jener Region gar kein Arabisch, sondern Tamazight.

Tamazight ist gleichzeitig eine eigene Unterart der Berbersprachen wie der Oberbegriff für diese Sprachen, die von Marokko über Algerien, Libyen bis Ägypten gesprochen werden. Der konkrete Dialekt Tamazight herrscht in Zentralmarokko vor, im Norden des Landes heißt die Berbersprache Tarifit und im Süden Taschelhit.

Einzig die deutlich andere Sprache der Tuareg wird nicht unter der Bezeichnung Tamazight subsumiert, so dass man bei der Zahl der Muttersprachler des Tamazight auf einen Wert zwischen 20 und 25 Millionen Menschen im gesamten nordafrikanischen Raum kommt. (mehr …)