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Artikel-Schlagworte: „Nigeria“




Afrika-Meisterschaft im Badminton

Freitag, 31. Mai 2013

Badminton wird auch in Afrika gespielt

Badminton wird auch in Afrika gespielt

Leserinnen und Leser von Touring-Afrika.de wissen schon länger, dass in Afrika Rolhockey, Radrennen und auch Formel 1 betrieben wird. Wie sieht es mit Badminton aus, einem eigentlich klassisch asiatischen Sport, welcher in seiner leichten Form als “Federball” aber ohnehin schon lange weltweit die Menschen erfreut?

Die Antwort fällt nicht schwer: Gut sieht es aus. 36 der 54 afrikanischen Nationen besitzen einen eigenen Badminton-Verband und damit weit mehr als die Hälfte aller Staaten auf dem afrikanischen Kontinent. Dazu gehören alle großen Nationen wie Ägypten, Südafrika oder Marokko, aber auch kleinere wie Lesotho, Mauretanien oder die Seychellen. Das macht es nur logisch, dass es seit etwa 20 Jahren auch eine Kontinentalmeisterschaft im Badminton in Afrika gibt.

Regelmäßig wird diese Veranstaltung seit 1992 durchgeführt (vorher gab es zwei Vorläuferturnier mit nur einzelnen Disziplinen). Sieger werden in den klassischen internationalen Disziplinen Männereinzel und -doppel sowie Fraueneinzel und -doppel sowie Mixed und Teamwettbewerb durchgeführt. Früher noch in längerem Abstand von mehreren Jahren, sucht Afrika nun seit 2006 jährlich seine jeweiligen Meister im Badmintonsport. (weiterlesen …)


Berühmte Afrikanerinnen: Chimamanda Ngozi Adichie

Donnerstag, 23. Mai 2013

Literaturstar aus Nigeria

Literaturstar aus Nigeria

So berühmt kann sie nicht sein, denn ihr Name sagt sicher den wenigsten Menschen etwas. Dabei ist sie eine der erfolgreichsten nigerianischen Autorinnen. So erfolgreich, dass sie nur noch teilweise in Nigeria und teilweise in den USA lebt.

Ihre Muttersprache ist Igbo, sie stammt aus dem Staat (in Nigeria) Anambra. Sie ist Professorentochter, denn ihr Vater war der damals erste Statistik-Professor in ganz Nigeria.

Wie das bei Kindern von Akademikern weltweit oft so ist, studierte sie direkt nach ihrem Schulabschluss zuerst in Nigeria und dann auch in den USA.

Übersetzt wurden ihre Romane übrigens auch ins Deutsche, Niederländische und Spanische. Chimamanda Ngozi Adichie dürfte also zumindest in den Buchhandlungen der deutschsprachigen Länder keine gänzlich unbekannte mehr sein. (weiterlesen …)


Senegal will Homosexualität weiter unter Strafe stellen

Freitag, 5. April 2013

Die Lage der Homosexuellen in Afrika bleibt dramatisch

Die Lage der Homosexuellen in Afrika bleibt dramatisch

Keine gute Nachrichten aus dem westafrikanischen Senegal. Die Regierung verlautbarte zuletzt, dass es keinerlei Absichten gebe, die Bestrafung von Homosexualität im Land aufzuheben. Zuletzt war ein klein wenig Hoffnung aufgekeimt, dass sich der Senegal ein bisschen von seiner archaischen Bewertung von Liebe unter Menschen wegbewegen könne. Aktivisten für die Rechte von Homosexuellen hatten sich noch einmal für ihre Sache engagiert und versucht, Lobby-Arbeit zu betreiben.

Offensichtlich ohne Erfolg, wie das Statement der Regierung erkennen lässt. In dieser Äußerung wurde sogar explizit auf die Lobby-Arbeit eingegangen, gleichzeitig ist darin die Rede von “Bedrohungen”, denen sich Regierungsmitglieder seitens der Kämpfer für die Rechte der Homosexuellen angeblich ausgesetzt sahen.

In vielen Ländern Afrikas steht Homosexualität unter Strafe, eine Übersicht bietet diese Seite zur rechtlichen Lage in Afrika. Im Senegal liegt die Mindeststrafe bei 1 Jahr Gefängnis, maximal können bis zu 5 Jahre verhängt werden. Davon will man offenbar nicht abrücken. (weiterlesen …)


Börsen in Afrika

Montag, 25. Februar 2013

Selbst in Tripolis gibt es eine Börse

Selbst in Tripolis gibt es eine Börse

Natürlich denkt man immer zuerst an die endlosen Weiten des afrikanischen Kontinents mit seinen Wüsten, den Regenwald mit seiner enormen Dichte an Tierarten und an alteingesessene Ethnien, die ihre Bräuche und Traditionen pflegen. Dabei ist das moderne Afrika zu weiten Teilen auch im Jetzt angekommen, wenn auch eher mit dem Fahrrad als wie die Industrienationen mit dem Auto.

So gibt es in den meisten Ländern Afrikas auch — lokal und teilweise überregional — einflussreiche Börsen. Für Nordafrika und das Land Südafrika überrascht dieser Umstand vielleicht weniger, für viele der übrigen Länder Afrikas, welche über eine Börse verfügen zumindest all jene, welche mit den aktuellen Verhältnissen auf dem Schwarzen Kontinent nicht allzu vertraut sind.

Mosambik, Botswana, Sambia, Mauritius — das sind nicht jene Länder, welche man in der Liste der afrikanischen Länder, die über eine eigene Börse verfügen, erwartet hätten. Die zu erwartenden wie Ägypten, Südafrika, Tunesien oder Nigeria sind natürlich ebenfalls vertreten, aber eben auch die erstgenannten (wirtschaftlich) kleineren Länder. (weiterlesen …)


Afrika: Abgeordnete verdienen oft exorbitant viel

Montag, 18. Februar 2013

Nicht nur in Nairobi geht es höchst ungleich zu

Nicht nur in Nairobi geht es höchst ungleich zu

9000 Euro für einen Abgeordneten, dazu Aufwandsentschädigungen in Höhe von 6000 Euro. Was schon in Deutschland den einen oder anderen Bürger auf die Palme bringen würde, klingt in manchen Staaten Afrikas wie blanker Hohn gegenüber den eigenen Wählern und dem ganzen Volk. Dort verdienen Menschen oft weniger als einen US-Dollar am Tag. Trotzdem müssen die Diäten der Abgeordneten den Vergleich mit jenen aus Industrieländern nicht scheuen.

Sicher, wer als Abgeordneter für sein Land tätig ist, der soll aus vielerlei Gründen auch im internationalen Vergleich nicht deutlich weniger verdienen. Erstens muss er seinen internationalen Gesprächspartner auch fürs Selbstwertgefühl und damit verbundene Durchsetzungskraft auf Augenhöhe begegnen. Zweitens — so glaubt man vielerorts jedenfalls — stärkt ein eigenes ausreichendes bis gutes Einkommen die persönlichen Abwehrkräfte gegen Korruption. Und wo wäre das nötiger als bei den eigenen Parlamentsvertretern? (weiterlesen …)


Nigeria gewinnt Afrika-Cup 2013

Dienstag, 12. Februar 2013

Die Vuvuzelas bliesen Nigeria zum Sieg

Die Vuvuzelas bliesen Nigeria zum Sieg

In Deutschland ist es zwischen Fasching (bzw. Karneval) und Ankündigung des Papst-Rücktritts fast ein wenig untergegangen. Der Afrika-Cup 2013 ging am Sonntag zu Ende, das Finale bestritten die beiden Sieger aus den Halbfinals in Südafrika. Der zweimalige Sieger Nigeria duellierte sich mit dem keinmaligen Sieger Burkina Faso, Austragungsort war das riesige Soccer-City-Stadium in Johannesburg. Und der Favorit setzte sich zum gewohnten Klang der Vuvuzelas durch.

1:0 hieß es am Ende verdient für Nigeria, das seinen Siegtorschützen Sunday Mba genauso ausgiebig feierte wie den Rest der Mannschaft. Der 3. Titel insgesamt für eine der erfolgreichsten afrikanischen Fußballnationen.

Das Turnier selbst litt unter den altbekannten Problemen eines Afrika-Cups: Für die durchschnittliche Bevölkerung (Fußball ist in Südafrika immer noch eine Sportart der Weißen) zu hohe Eintrittspreise bewirkten eine eher schlechte Auslastung der Stadien. (weiterlesen …)


Jùjú, der eigene Popmusikstil Nigerias

Montag, 28. Januar 2013

Zu Jùjú ist gut schwofen

Zu Jùjú ist gut schwofen

Nicht überall auf der Welt sind Rock und Pop angloamerikanischer Prägung führend im Geschmack der Massen. Nicht nur in Afrika, aber dort eben auch, haben sich viele andere Musikstile entwickelt. In Nigeria gibt es zum Beispiel den Musikstil Jùjú, welcher sich großer Beliebtheit erfreut. Im Grunde ist auch Jùjú eher “Popmusik”, aber nun mal mit afrikanischem Einschlag.

Die Musikrichtung entwickelte sich ab den 1920er Jahren in den Clubs der Stadt des Landes, um schließlich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem noch größeren Aufschwung zu gelangen. Vor allem im Südwesten von Nigeria wird Jùjú gespielt, geliebt und vorangetrieben.

Das wichtigste Instrument im Jùjú ist die “Talking Drum“, die der Musik ihre Charakteristik verleiht. (weiterlesen …)


Afrikanische Literaturtage in Frankfurt

Dienstag, 22. Januar 2013

Angemessene Bühne für die Afrikanischen Literaturtage

Angemessene Bühne für die Afrikanischen Literaturtage

Am 25. und 26. Januar ist es in der Stadt der Buchmesse soweit: Dann steigt die Premiere der Afrikanischen Literaturtage. Bekanntere und unbekanntere Autoren aus Afrika erhalten die Chance, sich dem deutschen interessierten Literaturpublikum vorzustellen. Der Titel der Aktion lautet “Afrikanissimo – Starke Stimmen aus Afrika”. Wieso man da eine Anleihe beim Italieinischen nimmt, ist nicht ganz klar, aber vielleicht wird es ja klar, wenn der eine oder andere Autor aus ehemalig italienischem Kolonialgebiet dabei sein sollte.

Siehe da, die Autoren stammen u. a. aus Senegal, Simbabwe, Äthiopien, Ghana und Nigeria, womit diese Frage geklärt wäre. Ort der Veranstaltung ist das Literaturhaus in Frankfurt mit der Adresse Schöne Aussicht 2. Die Preise variieren zwischn 6 und 25 Euro für diese einzigartige Veranstaltung.

Vorgänger dieser Afrikanischen Literaturtage waren die Arabischen Literaturtage, welche laut Selbstauskunft im letzten Jahr ein voller Erfolg gewesen sein sollen. (weiterlesen …)


Infografik: Afrikanischer Stromverbrauch

Samstag, 29. Dezember 2012

Afrikanischer Stromverbrauch

Afrikanischer Stromverbrauch

Letztens lernten wir erst, dass ein Distrikt von Manhattan so viel Strom verbraucht wie ganz Kenia. Das bedeutet allerdings nicht, dass in Afrika so extrem wenig Strom verbraucht würde, vielmehr ist der Verbrauch in Manhattan eben exorbitant.

Wie viel Strom aber verbraucht Afrika? Darüber klärt wieder die Infografik von afrographique auf, die sich hinter diesem Link versteckt.

Praktischerweise wird auch noch erklärt, wie viel die jeweiligen Größen eigentlich bedeuten und bei welchen Aktivitäten wie viel Energie benötigt wird.

Führender im Stromverbrauch mal wieder wie üblich ein Land, das fast immer eine Ausnahme im Afrika des 3. Jahrtausends darstellt und leider noch allzu viele weiße Flecke insgesamt.

Gabun, Kenia, Botswana, Nigeria und einige andere sind allerdings dabei, wenn auch der niedrige Wert für Nigeria überrascht, immerhin das bevölkerungsreichste Land Afrikas.

Zur Infografik über den afrikanischen Stromverbrauch.


Oware — Strategiespiel aus Afrika

Freitag, 28. Dezember 2012

Eine Variation von Oware

Eine Variation von Oware

Andere Länder, andere … Spiele. Hier spielt man “Mensch ärger dich nicht” oder Skat oder Mau-Mau. Natürlich gibt es eine ganze Reihe weiterer Spiele. Und doch scheint der Pool an Ideen für Spiele auf diesem Planeten, die dem menschlichen Hirn entspringen, unendlich zu sein.

In Afrika spielt man zum Beispiel gerne “Oware”, ein Strategiespiel, das insbesondere in Westafrika und in der Karibik gespielt wird. Es ist noch unter vielen weiteren Namen bekannt, am verbreitetsten ist aber die Bezeichnung Oware.

Grundlage von Oware bildet ein Brett, das jeweils Mulden für die Spielsteine besitzt. Wie viele Mulden, wie viele Bretter, das ist von Variante zu Variante verschieden. (weiterlesen …)