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Artikel-Schlagworte: „Landwirtschaft“




Äthiopien: Neue Ideen in der Landwirtschaft

Montag, 29. Juli 2013
Mehr Ernten, mehr Ertrag in Äthiopien

Mehr Ernten, mehr Ertrag in Äthiopien

Die Trockenheit, der Wassermangel ist das größte Problem der Landwirtschaft in Äthiopien. Kaum jemand glaubte noch daran, dass dieses Problem auf einem Weg gelöst werden könne, welcher für die Menschen in den Dörfern Äthiopiens finanzierbar, durchführbar und dennoch nachhaltig sein würde. Deshalb ist diese Nachricht aus dem Land in Ostafrika eine kleine Sensation:

Wo seit Jahrzehnten die Landwirtschaft darbte, ist mit dem Bau von kleinen Dämmen und anderen machbaren Maßnahmen ein Anbau von Nutzpflanzen wieder sinnvoll möglich. Terrassen werden angelegt, die ebenso wie neue Gräben helfen, die Bodenerosion zu bekämpfen. Einhergehend sickert das Regenwasser ein, statt sich in der Sonne Afrikas im Nu zu verflüchtigen. (mehr …)


Mehr als nur eine Hoffnung für Afrika: mobile Kommunikation

Donnerstag, 14. März 2013

Mobile Kommunikation macht Vieles möglich

Mobile Kommunikation macht Vieles möglich

In Afrika verfügen mehr Menschen über Zugang zu mobilem Internet als Menschen eine regelmäßige Stromversorgung besitzen. Diese Realität muss man sich immer wieder vor Augen halten, wenn man über die Chancen und die Entwicklung in Afrika durch den Zugang zu Wissen und Informationen nachdenkt. Gleichzeitig sind vor allem die innerkontinentalen Länder noch häufig quasi komplett ohne Internet. In Niger besitzt gerade mal ein Prozent der Bevölkerung Zugang zum Internet.

Geht es nach Ansicht von Mobilfunk- und Internetprovidern, wird sich das mit rasantem Tempo ändern. Und damit eine riesige Chance für den Schwarzen Kontinent darstellen, weite Teile der Bevölkerung endlich aus ihrer lebensbedrohlichen Armut zu befreien.

Knapp zwei Drittel aller Menschen nutzen in Afrika bereits jetzt ein Mobiltelefon. Wer damit noch nicht ins Internet kann, kann aber neben der ursprünglichen Funktion des Telefonierens und damit Kontakt zu Freunden zu halten auch mobile Bezahlweisen nutzen. Ein entscheidender Wirtschaftsfaktor: nirgendwo auf der Welt wird so viel mit dem Handy bezahlt wie in Afrika. (mehr …)


Probleme der afrikanischen Landwirtschaft

Mittwoch, 15. August 2012

Der Präsident des DRK, des Deutschen Roten Kreuzes, berichtet von den Problemen der Landwirtschaft in Afrika. Nachzulesen in seinem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau. Lesenswert, weil sehr erhellend, wo genau die Probleme liegen und was der Schlüssel zu einer dauerhaften Entwicklung sein könnte.


Kap Verde erhält Meerespreis 2012

Montag, 7. Mai 2012
Rund um Kap Verde kann man gut das Meer erforschen

Rund um Kap Verde kann man gut das Meer erforschen

Die Deutsche Bank verleiht jährlich ihren GEOMAR-Meerespreis. In diesem Jahr war es das afrikanische Kap Verde, das mit dieser Auszeichnung versehen wurde. Entgegengenommen hat den mit 10.000 Euro dotierten Preis der Premierminister von Kap Verde, Jose Maria Neves. Laudator war zufälligerweise der deutsche Ex-Umweltminister, Klaus Töpfer, der heute Direktor des Umweltprogramms der UNO ist.

In seiner Laudatio stellte er fest, wie bemerkenswert der Umgang der Einwohner und der Regierung bei der Zusammenarbeit mit Meeresforschern ist, die in der Umgebung der Insel ihrer Arbeit nachgehen (möchten). Die Inseln von Kap Verde stellen aufgrund veränderter Fragestellungen und Anforderungen an die Meeresforscher einen idealen Ausgangspunkt für derartige Forschungsarbeit dar. (mehr …)


Angola investiert kräftig in Wasserversorgung

Dienstag, 8. November 2011
Überholungsbedürftig: Staudamm in Angola

Überholungsbedürftig: Staudamm in Angola

Angola mausert sich immer mehr zu einem Staat, in dem jene Dinge erfolgreich ins Rollen kommen, die in vielen afrikanischen Ländern nötig wären. So zum Beispiel die Versorgung mit Trinkwasser, sowohl der städtischen als auch der ländlichen Bevölkerung. In diesem Aspekt geht Angola nun mit sehr gutem Willen und gutem Beispiel voran. Allerdings ist dies in Angola jetzt gerade auch sehr nötig.

Denn nahezu alle Einrichtungen der Wasserversorgung, ob Leitungssystem oder Staudämme, bedürfen dringend einer Überholung. Der zum Glück seit 2002 beendete Bürgerkrieg, der von 1975 an das Land verwüstete, hat seine Spuren hinterlassen. Natürlich ist die Versorgung mit sauberem Trinkwasser vor allem wichtig, um die hygienischen Verhältnisse für die Bevölkerung so zu gestalten, dass Erkrankungen vorgebeugt werden können. Schon seit mehr als zwei Jahrzehnten ist die Cholera nach Angola zurückgekehrt. Sorgt man für eine bessere Trinkwasserqualität, hat man automatisch schon einen wichtigen Schritt im Kampf gegen Cholera (und viele andere Krankheiten) bewältigt. (mehr …)


Der austrocknende Tschadsee

Freitag, 27. Mai 2011
Fehlt im Tschadsee außerordentlich: Wasser

Fehlt im Tschadsee außerordentlich: Wasser

Der Tschadsee im Westen Afrikas gehörte einst gleichermaßen zum Tschad, zu Kamerun, zu Nigeria und zu Niger. Inzwischen sind weite Teile des Binnensees allerdings ausgetrocknet, so dass die Wasserfläche des Tschadsees mittlerweile nur noch zum Staatsgebiet des Tschads und von Kamerun zählt.

Gerade das intensive Absinken des Wasserspiegels hat den Tschadsee einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Obwohl der Tschadsee über keinen Abfluss verfügt und mehrere Flüsse seinen Zulauf bilden, sinkt der Wasserstand immer weiter. Hauptsächlich ist der Tschadsee mittlerweile von Niederschlägen abhängig, die — man ahnt es — in dieser Region ebenfalls selten sind.

Früher war der See das größte Süßwasservorkommen in ganz Afrika, heute ist er gerade mal noch so groß wie die Fläche von Berlin. Das mag beim ersten Hören nach viel klingen, ist aber bei den Ausmaßen Afrikas eine eher geringe Größe. (mehr …)


Afrikas Aufschwung ist möglich

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Offensichtlicher Mangel an Infrastruktur

Offensichtlicher Mangel an Infrastruktur

Meist häufen sich beim Blick in die Medien die düsteren Prognosen, die schlechten Nachrichten und vor allem Kunde von Gewalt und fehlender Rechtsstaatlichkeit. Dazu kommen die Bedrohungen für Afrika durch den Klimawandel. Doch es gibt auch anderslautende Stimmen. Eine Sammlung von Studien hat die Harvard-Universität kürzlich veröffentlicht, in der Wege aufgezeigt werden, wie Afrika binnen nur einer einzigen neuen Generation unabhängig von der Hilfe durch andere Länder werden könnte.

Dazu muss man sich zunächst die aktuelle Situation anschauen und herausfinden, an welchen Stellschrauben man drehen müsste, damit Afrika auf eigenen Füßen stehen könnte. (mehr …)


Der Tschad-See ist in Gefahr

Montag, 15. November 2010

Viele Seen in Afrika sind bedroht

Viele Seen in Afrika sind bedroht

Ursprünglich war der Tschad-See der größte Süßwasser-See in ganz Afrika. Mittlerweile ist er in seiner gesamten Existenz bedroht. Die Ursachen sind wie immer vielfältig und wie ebenfalls fast immer zum Teil auch menschen-gemacht. Von 1950 bis heute ist seine Größe um 95% geschrumpft. Einst umfasste er etwa 30.000 Quadratkilometer. Der ursprüngliche Größenverlust war kaum auf den Menschen zurückzuführen. Lang anhaltende Dürreperioden ließen ihn um etwa ein Drittel seiner Gesamtfläche schrumpfen, in der Folgezeit, ab den späten 1970er Jahren stieg dann der Bewässerungsbedarf der angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen derart drastisch an, dass er sich immer weiter verkleinerte. Um insgesamt das Vierfache wuchs die Wassernutzung, die sich aus dem Tschad-See speiste, woraufhin der See noch einmal fast 50% seiner damaligen Größe einbüßte. (mehr …)


Bilder-Galerie aus Lubango (Angola)

Montag, 25. Januar 2010

Christo Rey in Lubango

Christo Rey in Lubango

Heute findet das Viertelfinale des Afrika-Cups in Angola zwischen Sambia und Nigeria statt. Austragungsort ist Lubango, eine der vier Spielstätten beim Afrika-Cup. Lubango liegt im Südwesten Angolas, ist Hauptstadt der Provinz Hulia und zählt nur 250.000 Einwohner. Dank guter Verkehrsverbindungen in den Süden lebt Lubango hauptsächlich vom Handel mit dem südlichen Nachbarland Namibia. Haupthandelsgüter sind landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Getreide, Früchte und Tabak. Bis 1975 hieß die Stadt Lubango offiziell Sá da Bandeira, offensichtlich eine portugiesische Bezeichnung, während Lubango afrikanischer Herkunft ist.

Aus Lubango stammt auch Marco Abreu, einer der angolanischen Fußball-Nationalspieler.

Wie es in Lubango genau aussieht, zeigt die Bildergalerie auf der Seite der niederländischen Zeitung NRC Handelsblad.

Creative Commons License photo credit: Erik Cleves Kristensen