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Artikel-Schlagworte: „Landwirtschaft“
Donnerstag, 14. März 2013
 Mobile Kommunikation macht Vieles möglich In Afrika verfügen mehr Menschen über Zugang zu mobilem Internet als Menschen eine regelmäßige Stromversorgung besitzen. Diese Realität muss man sich immer wieder vor Augen halten, wenn man über die Chancen und die Entwicklung in Afrika durch den Zugang zu Wissen und Informationen nachdenkt. Gleichzeitig sind vor allem die innerkontinentalen Länder noch häufig quasi komplett ohne Internet. In Niger besitzt gerade mal ein Prozent der Bevölkerung Zugang zum Internet.
Geht es nach Ansicht von Mobilfunk- und Internetprovidern, wird sich das mit rasantem Tempo ändern. Und damit eine riesige Chance für den Schwarzen Kontinent darstellen, weite Teile der Bevölkerung endlich aus ihrer lebensbedrohlichen Armut zu befreien.
Knapp zwei Drittel aller Menschen nutzen in Afrika bereits jetzt ein Mobiltelefon. Wer damit noch nicht ins Internet kann, kann aber neben der ursprünglichen Funktion des Telefonierens und damit Kontakt zu Freunden zu halten auch mobile Bezahlweisen nutzen. Ein entscheidender Wirtschaftsfaktor: nirgendwo auf der Welt wird so viel mit dem Handy bezahlt wie in Afrika. (weiterlesen …)
Mittwoch, 15. August 2012
Der Präsident des DRK, des Deutschen Roten Kreuzes, berichtet von den Problemen der Landwirtschaft in Afrika. Nachzulesen in seinem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau. Lesenswert, weil sehr erhellend, wo genau die Probleme liegen und was der Schlüssel zu einer dauerhaften Entwicklung sein könnte.
Montag, 7. Mai 2012
 Rund um Kap Verde kann man gut das Meer erforschen Die Deutsche Bank verleiht jährlich ihren GEOMAR-Meerespreis. In diesem Jahr war es das afrikanische Kap Verde, das mit dieser Auszeichnung versehen wurde. Entgegengenommen hat den mit 10.000 Euro dotierten Preis der Premierminister von Kap Verde, Jose Maria Neves. Laudator war zufälligerweise der deutsche Ex-Umweltminister, Klaus Töpfer, der heute Direktor des Umweltprogramms der UNO ist.
In seiner Laudatio stellte er fest, wie bemerkenswert der Umgang der Einwohner und der Regierung bei der Zusammenarbeit mit Meeresforschern ist, die in der Umgebung der Insel ihrer Arbeit nachgehen (möchten). Die Inseln von Kap Verde stellen aufgrund veränderter Fragestellungen und Anforderungen an die Meeresforscher einen idealen Ausgangspunkt für derartige Forschungsarbeit dar. (weiterlesen …)
Dienstag, 8. November 2011
 Überholungsbedürftig: Staudamm in Angola
Angola mausert sich immer mehr zu einem Staat, in dem jene Dinge erfolgreich ins Rollen kommen, die in vielen afrikanischen Ländern nötig wären. So zum Beispiel die Versorgung mit Trinkwasser, sowohl der städtischen als auch der ländlichen Bevölkerung. In diesem Aspekt geht Angola nun mit sehr gutem Willen und gutem Beispiel voran. Allerdings ist dies in Angola jetzt gerade auch sehr nötig.
Denn nahezu alle Einrichtungen der Wasserversorgung, ob Leitungssystem oder Staudämme, bedürfen dringend einer Überholung. Der zum Glück seit 2002 beendete Bürgerkrieg, der von 1975 an das Land verwüstete, hat seine Spuren hinterlassen. Natürlich ist die Versorgung mit sauberem Trinkwasser vor allem wichtig, um die hygienischen Verhältnisse für die Bevölkerung so zu gestalten, dass Erkrankungen vorgebeugt werden können. Schon seit mehr als zwei Jahrzehnten ist die Cholera nach Angola zurückgekehrt. Sorgt man für eine bessere Trinkwasserqualität, hat man automatisch schon einen wichtigen Schritt im Kampf gegen Cholera (und viele andere Krankheiten) bewältigt. (weiterlesen …)
Freitag, 27. Mai 2011
 Fehlt im Tschadsee außerordentlich: Wasser
Der Tschadsee im Westen Afrikas gehörte einst gleichermaßen zum Tschad, zu Kamerun, zu Nigeria und zu Niger. Inzwischen sind weite Teile des Binnensees allerdings ausgetrocknet, so dass die Wasserfläche des Tschadsees mittlerweile nur noch zum Staatsgebiet des Tschads und von Kamerun zählt.
Gerade das intensive Absinken des Wasserspiegels hat den Tschadsee einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht. Obwohl der Tschadsee über keinen Abfluss verfügt und mehrere Flüsse seinen Zulauf bilden, sinkt der Wasserstand immer weiter. Hauptsächlich ist der Tschadsee mittlerweile von Niederschlägen abhängig, die — man ahnt es — in dieser Region ebenfalls selten sind.
Früher war der See das größte Süßwasservorkommen in ganz Afrika, heute ist er gerade mal noch so groß wie die Fläche von Berlin. Das mag beim ersten Hören nach viel klingen, ist aber bei den Ausmaßen Afrikas eine eher geringe Größe. (weiterlesen …)
Donnerstag, 9. Dezember 2010
 Offensichtlicher Mangel an Infrastruktur Meist häufen sich beim Blick in die Medien die düsteren Prognosen, die schlechten Nachrichten und vor allem Kunde von Gewalt und fehlender Rechtsstaatlichkeit. Dazu kommen die Bedrohungen für Afrika durch den Klimawandel. Doch es gibt auch anderslautende Stimmen. Eine Sammlung von Studien hat die Harvard-Universität kürzlich veröffentlicht, in der Wege aufgezeigt werden, wie Afrika binnen nur einer einzigen neuen Generation unabhängig von der Hilfe durch andere Länder werden könnte.
Dazu muss man sich zunächst die aktuelle Situation anschauen und herausfinden, an welchen Stellschrauben man drehen müsste, damit Afrika auf eigenen Füßen stehen könnte. (weiterlesen …)
Montag, 15. November 2010
 Viele Seen in Afrika sind bedroht Ursprünglich war der Tschad-See der größte Süßwasser-See in ganz Afrika. Mittlerweile ist er in seiner gesamten Existenz bedroht. Die Ursachen sind wie immer vielfältig und wie ebenfalls fast immer zum Teil auch menschen-gemacht. Von 1950 bis heute ist seine Größe um 95% geschrumpft. Einst umfasste er etwa 30.000 Quadratkilometer. Der ursprüngliche Größenverlust war kaum auf den Menschen zurückzuführen. Lang anhaltende Dürreperioden ließen ihn um etwa ein Drittel seiner Gesamtfläche schrumpfen, in der Folgezeit, ab den späten 1970er Jahren stieg dann der Bewässerungsbedarf der angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen derart drastisch an, dass er sich immer weiter verkleinerte. Um insgesamt das Vierfache wuchs die Wassernutzung, die sich aus dem Tschad-See speiste, woraufhin der See noch einmal fast 50% seiner damaligen Größe einbüßte. (weiterlesen …)
Montag, 25. Januar 2010
 Christo Rey in Lubango Heute findet das Viertelfinale des Afrika-Cups in Angola zwischen Sambia und Nigeria statt. Austragungsort ist Lubango, eine der vier Spielstätten beim Afrika-Cup. Lubango liegt im Südwesten Angolas, ist Hauptstadt der Provinz Hulia und zählt nur 250.000 Einwohner. Dank guter Verkehrsverbindungen in den Süden lebt Lubango hauptsächlich vom Handel mit dem südlichen Nachbarland Namibia. Haupthandelsgüter sind landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Getreide, Früchte und Tabak. Bis 1975 hieß die Stadt Lubango offiziell Sá da Bandeira, offensichtlich eine portugiesische Bezeichnung, während Lubango afrikanischer Herkunft ist.
Aus Lubango stammt auch Marco Abreu, einer der angolanischen Fußball-Nationalspieler.
Wie es in Lubango genau aussieht, zeigt die Bildergalerie auf der Seite der niederländischen Zeitung NRC Handelsblad.
photo credit: Erik Cleves Kristensen
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