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Artikel-Schlagworte: „Johannesburg“
Montag, 20. Mai 2013
 Vornehmlich in den Städten profitiert Afrika vom Aufschwung An vielen Stellen gibt es in den letzten Jahren Texte mit positiver Tendenz über Afrika zu lesen. Hier gibt es ein kleines Wirtschaftswunder und dort entstehen angemessen bezahlte Arbeitsplätze, hier wächst die Mittelschicht und dort verbessert sich die Auftragslage. Die Ideen und Start-Ups sprießen und es geht voran in Afrika.
Alles gar nicht wahr?
Doch, aber es ist eben nicht allerorten so rosig, wie es oft den Anschein macht. Die Deutsche Welle berichtet, dass das Wirtschaftswachstum in Afrika tatsächlich über jenem des Weltdurchschnitts liegt. Einige Staaten wie Sierra Leone oder Gambia legen zweistellige Wachstumszahlen hin.
Allerdings gibt es mehrere Einwände dagegen, diese Entwicklung als so enorm positiv darzustellen. (weiterlesen …)
Dienstag, 14. Mai 2013
 Justin Bieber fehlen nun ein paar Dollar Eben war er noch in Deutschland in den Schlagzeilen, weil er hier sein Äffchen nicht ausreichend bei der Einreise deklariert hatte, weshalb es in den Besitz Deutschlands übergeht, wenn er es nicht noch rechtzeitig abholt. Schon merkwürdige Marotten. In Südafrika traf Justin Bieber nun erneut das Schicksal, wobei er auch diesen Schlag leicht überwinden wird.
Dem gerade mal 19-jährigen Bubi wurden die Einnahmen aus seinem Konzert in Südafrika, genauer in Johannesburg geraubt. Einige Hunderttausend Dollar konnten die Räuber entwenden, welche einen Tunnel ins FNB-Stadion von Johannesburg gegraben hatten un sich schließlich in den Raum mit dem Geld aus dem Ticketverkauf abseilten.
“Filmreif” titeln da andere Medien sei dieser Coup gewesen. Und die Frage tritt unweigerlich auf, woher die Räuber wissen konnten, wo genau sich das Geld befindet. (weiterlesen …)
Montag, 25. Februar 2013
 Selbst in Tripolis gibt es eine Börse Natürlich denkt man immer zuerst an die endlosen Weiten des afrikanischen Kontinents mit seinen Wüsten, den Regenwald mit seiner enormen Dichte an Tierarten und an alteingesessene Ethnien, die ihre Bräuche und Traditionen pflegen. Dabei ist das moderne Afrika zu weiten Teilen auch im Jetzt angekommen, wenn auch eher mit dem Fahrrad als wie die Industrienationen mit dem Auto.
So gibt es in den meisten Ländern Afrikas auch — lokal und teilweise überregional — einflussreiche Börsen. Für Nordafrika und das Land Südafrika überrascht dieser Umstand vielleicht weniger, für viele der übrigen Länder Afrikas, welche über eine Börse verfügen zumindest all jene, welche mit den aktuellen Verhältnissen auf dem Schwarzen Kontinent nicht allzu vertraut sind.
Mosambik, Botswana, Sambia, Mauritius — das sind nicht jene Länder, welche man in der Liste der afrikanischen Länder, die über eine eigene Börse verfügen, erwartet hätten. Die zu erwartenden wie Ägypten, Südafrika, Tunesien oder Nigeria sind natürlich ebenfalls vertreten, aber eben auch die erstgenannten (wirtschaftlich) kleineren Länder. (weiterlesen …)
Dienstag, 12. Februar 2013
 Die Vuvuzelas bliesen Nigeria zum Sieg In Deutschland ist es zwischen Fasching (bzw. Karneval) und Ankündigung des Papst-Rücktritts fast ein wenig untergegangen. Der Afrika-Cup 2013 ging am Sonntag zu Ende, das Finale bestritten die beiden Sieger aus den Halbfinals in Südafrika. Der zweimalige Sieger Nigeria duellierte sich mit dem keinmaligen Sieger Burkina Faso, Austragungsort war das riesige Soccer-City-Stadium in Johannesburg. Und der Favorit setzte sich zum gewohnten Klang der Vuvuzelas durch.
1:0 hieß es am Ende verdient für Nigeria, das seinen Siegtorschützen Sunday Mba genauso ausgiebig feierte wie den Rest der Mannschaft. Der 3. Titel insgesamt für eine der erfolgreichsten afrikanischen Fußballnationen.
Das Turnier selbst litt unter den altbekannten Problemen eines Afrika-Cups: Für die durchschnittliche Bevölkerung (Fußball ist in Südafrika immer noch eine Sportart der Weißen) zu hohe Eintrittspreise bewirkten eine eher schlechte Auslastung der Stadien. (weiterlesen …)
Donnerstag, 7. Februar 2013
 Escape from Johannesburg Schwere Regenfälle hatten für Überschwemmungen gesorgt. So starke Überschwemmungen, dass vielerorts die Zuchtfarmen und Gehege nicht mehr dafür sorgen konnten, die jeweiligen Tiere innerhalb der Grenzen der Anlagen zu bewahren. Insbesondere für Wassertiere stellten die Überschwemmungen natürlich eine willkommene Gelegenheit dar, sich von dannen zu machen.
Allein in einer einzelnen Krokodil-Farm, der “Rakwena Crocodile Farm” in der Provinz Limpopo, entkamen Angaben der Betreiber zufolge mehr als 15.000 Krokodile. Zwar wurden einige Tausend wieder eingefangen — was muss das für eine Arbeit gewesen sein? — doch ebenso konnten einige Tausend Exemplare den Weg in die Freiheit finden, ohne dass man sie wieder dingfest machen konnte. Der Fluss Limpopo sei nun schon sichtbar voller mit Krokodilen als sonst üblich.
Ob man plant, die übrigen “entlaufenen” Krokodile auch noch einzufangen, ist nicht bekannt. (weiterlesen …)
Mittwoch, 30. Januar 2013
Wir sind diesmal nicht ganz so nah dran am Afrika-Cup wie sonst, obwohl die Nachrichtenlage besser ist als je zuvor bei einem Afrika-Cup im Fußball. So berichtet z. B. die FR über die Atmosphäre des Turniers in Südafrika — lesenswert.
Freitag, 18. Januar 2013
 Der Afrikameister wird im Soccer City Stadium gekürt Morgen ist es soweit: Das erste Turnier in ungeraden Jahren beginnt, womit der afrikanische Fußballverband dem Terminkonflikt mit der Weltmeisterschaft ausweicht. Die Fußballer des Kontinents suchen ihren Meister, und das im WM-Land von 2010, in Südafrika.
Somit kommen nicht nur wenigestens einige der damaligen WM-Arenen wieder in den Genuss höherer Zuschauerzahlen, auch die (Fußball-) Welt schaut erneut auf das Land am Kap.
Titelverteidiger bei diesem 16 Teilnehmernationen umfassenden Wettbewerb ist der Überraschungssieger von 2012: Sambia. Wie groß die Chancen auf eine Titelverteidigung tatsächlich sind, ist naturgemäß bei den Unwägbarkeiten eines solchen Turniers schwer zu sagen. Zu den absoluten Topfavoriten zählt Sambia jedenfalls nicht.
Doch auch Gastgeber Südafrika hat sich noch nicht wieder zurück in die kontinentale Spitze gekämpft. (weiterlesen …)
Mittwoch, 5. Dezember 2012
 In Johannesburg herrscht Rattenplage Südafrikas Johannesburg wird von einer Rattenplage heimgesucht. Da ist guter Rat teuer, denn die Möglichkeiten, umfassende Jagd auf die kleinen Tiere zu machen, sind beschränkt, sowohl was die Zahl der dafür Angestellten der Stadt angeht, als auch was die Überwachbarkeit vor allem jener Regionen angeht, in welchen Menschen in einfachen Bretterbuden zusammen hausen. Da kam jemand auf eine tolle Idee, mit der er aus seiner Sicht gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt. Ein Mobilfunkanbieter in Südafrika bietet jetzt allen Menschen, welche 60 tote Ratten abliefern, im Gegenzug ein neues Handy. Bzw. für Viele ist es überhaupt das erste Handy.
Und siehe da, die Aktion kommt super an, denn 60 Ratten zu erlegen, dauert zwar seine Zeit, wer aber arbeitslos ist, hat satt und genug von dieser Zeit und der Gegenwert in Form eines Handys bedeutet ja nicht nur, dass man von nun an telefonieren kann. Vielmehr gibt es alle möglichen weiteren Funktionen, welche in Afrika über das Handy angeboten werden. (weiterlesen …)
Mittwoch, 24. Oktober 2012
 In Soweto betrieb er eine Fußballschule Der Fotograf, der den Mut hatte, die Szenen der Apartheid in Südafrika mit seiner Kamera abzulichten, ist im Alter von 82 Jahren verstorben. In seinem Heimatland war er eine Legende, nicht allein künstlerisch, sondern auch politisch. Im Rest der Welt war er wegen seiner Aufnahmen von der Apartheid ebenfalls berühmt.
Natürlich war er auch mit Nelson Mandela gut bekannt. Erstaunlicherweise war er Autodidakt, der sich in den Townships Johannesburg selbst das Fotografieren beibrachte. Schon ab den 1950ern prägten seine Bilder die Wahrnehmung der Schwarzen vom eigenen Land. Für ein vornehmlich für Schwarze produziertes Magazin lichtete er sowohl das schwingende Musikleben als auch den traurigen Alltag in Johannesburg und anderen südafrikanischen Städten ab.
So wurden natürlich auch die sozialen Probleme thematisiert, zumindest die Leserschaft dieser Magazine konnte sehen, wie es überall in Südafrika zuging. Auch als Mandela verurteilt wurde, war er im Gerichtssaal dabei, und Mandelas Zeit auf Robben Island fing Alf Khumalo ebenfalls mit seiner Kamera ein. (weiterlesen …)
Freitag, 7. September 2012
 Ein Eishockeytorwart aus Südafrika Ausgerechnet in Südafrika geboren, wurde Olaf Kölzig einer der erfolgreichsten deutschen Eishockeyspieler aller Zeiten. “Oalie the goalie” wurde er gerufen, als er es bis in die nordamerikanische Profi-Liga gebracht hatte, was dem des Englischen Kundigen verrät, dass Olaf Kölzig sich als Torwart auf dem Eis verdingte. 1970 erblickte er in Johannesburg das Licht der Welt, erst 2009 gab er sein Karriereende bekannt und dies auch nur, weil Verletzungen weitere Zeit als Berufssportler unmöglich machten. Als Torhüter hat man eben das Glück, dass man bis ins hohe Alter Topleistungen bringen kann und ein dementsprechendes Topgehalt verdient.
Kölzig selbst hat allerdings nur ganz kurz in Deutschland gewirkt, auch wenn er eine zeitlang bei den Eisbären Berlin unter Vertrag stand und später (allerdings nur wenige) Einsätze im Tor der deutschen Nationalelf hatte. Schon 1973 zogen seine deutsche Eltern nach Kanada, weshalb es auch nicht weiter übrerascht, dass er als im Mutterland des Eishockeys Aufgewachsener auch diese Sportart zu seinem Beruf machte. (weiterlesen …)
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