Mit seinen Griffen in die Tasten überzeugt Manfred Mann seine Fans
Berühmte Afrikaner, Südafrikaner um genauer zu sein. Südafrikanische Musiker kennen wir ja auch in Deutschland ganz gut (Roger Whittaker, Howard Carpendale), allerdings gehören sie dann nicht unbedingt zur weltweit anerkannten Creme de la Creme. Beim heutigen Kandidaten ist das anders. Manfred Mann trägt zwar einen Namen, der so klingt, als sei er Deutscher, er ist aber Südafrikaner. Und in diesem Fall auch kein zufällig auf der Durchreise dort Geborener, wenn natürlich als Weißer schon in irgendeiner Form mit einer Kolonialgeschichte verbunden.
Der Jazzmusiker Manfred Mann, der eigentlich Manfred Sepse Lubowitz heißt, wurde nicht allein durch seine Manfred Mann’s Earth Band berühmt. Bis es zu ihrer Gründung gekommen war, war er zunächst als ganz junger Mann durch diverse Bars in Johannesburg getingelt. Seine ersten eigenen Platten nahm der 1940 in Johannesburg geborene Klavierspieler schon 1959 und 1961 auf. Zur selben Zeit begann er sein Studium als klassischer Musiker, ebenfalls in Johannesburg. Schon Ende 1961 siedelte er mit seinem damaligen musikalischen Kompagnon allerdings nach England um, womit seine besondere Beziehung zu Südafrika zwar nicht völlig beendet, doch arg eingeschränkt wurde. (weiterlesen …)
Motorsport ist nicht jedermanns Sache, häufig diskutiert man darüber, ob etwas mit Motoren bewirktes überhaupt Sport sein kann. Wir finden die Diskussion relativ müßig, denn wie in allen anderen Sportarten auch gibt es hier am Ende eines Rennens Gewinner und Verlierer. Das macht den Reiz aus. Wobei bei Motorsport noch die Faszination für die Technik hinzukommt.
Da ist es nicht erstaunlich, dass es in Südafrika eine ganze Reihe von Motorsport-Rennstrecken gibt. Denn die Begeisterung auf dem Schwarzen Kontinent für alles, was mit Motoren betrieben wird, ist weiterhin ungebrochen und auch in Südafrika besonders groß.
Wir haben hier einmal die wichtigsten Orte mit den jeweiligen Bezeichnungen der Rennstrecken zusammengestellt, dabei auch soweit vorhanden die jeweiligen Webadressen, um eventuell aktuelle Termine von Autorennen oder Motorradrennen in Südafrika ausfindig machen zu können. Vielleicht hilft es ja, bei einem Urlaub in Südafrika mal einen Höhepunkt abseits von Tier- und Naturwelt zu setzen.
Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, die wichtigsten Motorsport-Rennstrecken in Südafrika sollten aber erfasst sein. (weiterlesen …)
Der größte Flughafen in ganz Afrika liegt nicht in Ägypten und nicht in Nigeria, sondern in Südafrika, genauer gesagt ist es der internationale Flughafen von Johannesburg, der O. R. Tambo International Airport, der früher Jan Smuts International Airport hieß. O. R. Tambo war ein Anti-Apartheids-Aktivist, nach dem auch ein ganzer Distrikt in Südafrika benannt ist. Die Umbenennung erfolgte im Jahr 2006, zuvor hatte der Flughafen schlicht Johannesburg International Airport geheißen.
Der Flughafen umfasst 1.600 Hektar Betriebsfläche, er dient als Drehscheibe für Flüge in den sämtlichen Rest der Welt, aber auch für inner-südafrikanische Flüge. Es dauerte aufgrund der vielen Boykotte durch Fluggesellschaften aus aller Welt bis zum Jahr 2006, bis der O. R. Tambo International Airport den Flughafen von Kairo als jenen mit den meisten Fluggästen pro Jahr in Afrika ablöste. (weiterlesen …)
Wenn irgendwo in Afrika Geld für größere Aufträge für deutsche Firmen vorhanden ist, dann vor allem in Südafrika. Natürlich können auch die Nordafrikaner ordentlich investieren, am Kap allerdings gibt es am meisten zu verdienen. Das spürt nun auch der deutsche Konzern Siemens wieder, denn vor wenigen Tagen erhielt er den Zuschlag für einen Großauftrag im Rahmen der Erneuerung des südafrikanischen Bahnsystems. Immerhin das zehntgrößte der Welt, auf dem Schwarzen Kontinent ist es mit 25.000 Kilometern sogar das größte überhaupt.
Der Hauptbahnhof von Johannesburg benötigt ein neues Stellwerk. Dies wird Siemens bauen. Dazu kommen weitere 15 kleinere Stellwerke im gesamten Streckennetz. Zu den Stellwerken gehören bei diesem Auftrag auch die übrigen Signale, Signalanlagen entlang der Strecke. Das Eisenbahnnetz von Südafrika ist so veraltet, dass diese teilweise noch von 1930 stammen. (weiterlesen …)
Das größte Stadion Afrikas ist wenig überraschend eines jener zehn Stadien, in denen die Fußball-WM 2010 in Südafrika ausgetragen wurde. Genauso wenig überraschend ist es das Stadion, in dem das Finale zwischen Spanien und den Niederlanden ausgetragen wurde. Es ist: (weiterlesen …)
Ab Juli werden die Herzen der Fans von Kylie Minogue in Südafrika höher schlagen. Dann führt sie ihre schon seit Februar andauernde Welttournee endlich auch ans Kap. Johannesburg und Kapstadt selbst werden die beiden Stationen des australischen Gesangsstars sein. Ihr aktuelles Album “Aphrodite” ist schon knapp ein Jahr auf dem Markt, jetzt bekommen auch die Minogue-Fans aus Südafrika die Gelegenheit, die Werke von “Aphrodite” und sicher auch ein paar ältere Werke live mit eigenen Ohren zu hören. Und die Show zu sehen, schließlich ist Kylie Minogue bekannt dafür, eine Show vom allerfeinsten, sozusagen aus der Creme-de-la-Creme der Shows von live tourenden Musikern abzuliefern. (weiterlesen …)
Aldo Pulella ist ein Grafik-Künstler aus Südafrika. Ansässig ist er in Johannesburg. Seine Werk finden sich in seinem Portfolio, man sieht deutlich seine Fertigkeiten in den Bereichen Digital Imaging und vor allem Typographie. Seine Themenauswahl ist dabei ähnlich ungewöhnlich wie die Tatsache, dass wir eine solche Seite hier vorstellen.
Doch allzu gerne nehmen wir jene kulturellen Erscheinungen Afrikas auf, die fernab der “Big Five”, der Safaris, Savannen und der Wüsten liegen. Südafrika ist ein Zentrum der digitalen Kunst in Afrika, und Aldo Pulella ist nur ein weiterer von vielen Beweisen dieser Tatsache.
Die in seinem Portfolio auftauchenden Werke heißen “Enclosed” oder eine ganze Reihe von “Trees in Transilvania”. Unser Favorit ist allerdings eindeutig “Place of New”. Auch wenn wir nicht ganz genau alle Anspielungen erläutern könnten …
Angeblich wurde der folgende Film schon als Nachfolger von “Slum Dog Millionaire” gehandelt. Das hat sich seit seiner Veröffentlichung dann zwar nicht als zutreffend erwiesen, denn sonst hätte man schon viel mehr über ihn gehört, aber sehenswert ist er allemale und schließlich aus Afrika, in Afrika und auch für Afrika gedreht, weshalb er hier Erwähnung findet.
Erste Infos (und schöne Musik) findet sich schon auf der Seite zum Film: Africa United, wo man die typisch afrikanische Buntheit an allen Merkmalen des Films erkennt: Sowohl Schriftzug sowie Kleidung der Schauspieler als auch Gesamtkomposition erwecken den üblichen lebensfrohen Eindruck. Auch wenn die Story gar nicht allzu fröhlich beginnt. (weiterlesen …)
Wer sich für das städtische Afrika interessiert — Landschaftsimpressionen, karge Wüsten und ähnlich karge Savannen kennt man ebenso zur Genüge wie Tier-Fotos aus Afrika — findet sein Glück in dieser Gruppe bei flickr.com: “Urban Africa”. Das Set wird von verschiedenen Urhebern gefüllt, befasst sich aber ausschließlich mit dem städtischen Afrika. Da gibt es natürlich eine Menge, sehr unterschiedlicher Eindrücke und faszinierender Fotos zu entdecken.
Stand heute sind es schon über 3.000 Fotos, die das Afrika zeigen, welches man in Europa meist nicht kennt, nicht kennen will oder mangels Möglichkeiten nicht kennen kann.
Jeder möge selbst seine Favoriten aus dieser umfangreichen Bilder-Bibliothek finden, es wird sicher für jeden etwas dabei sein. Von Kairo über Durban und Johannesburg, von Kinshasa über Rabat, von Maputo über Luanda bis nach Nairobi und Ouagadougou erstrecken sich die Motive dieses flickr-sets und somit über den gesamten afrikanischen Kontinent.
So manch überraschendes, so manch imposantes Motiv ist auch dabei, im flickr-Set:
“Joburg” wird Johannesburg in Südafrika oft genannt. Hier kommt der “Joburg Jam”, welcher nicht einfach ein Musikstück ist, sondern Teil eines Projekts.
Das Projekt heißt Remixing the World und es geht darum, durch die Welt zu reisen und dabei jeweils
“die Klänge, Gebräuche und Eindrücke eines Landes festzuhalten und zu remixen.”
Der “Joburg Jam” ist zufälligerweise der Anfang, und dann gleich so ein Was-für-ein-Anfang-Video: