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Artikel-Schlagworte: „Homosexuelle“




Die 10 positivsten Entwicklungen Afrikas (im Jahr 2011)

Dienstag, 21. Mai 2013

Der New Yorker sieht viel Gutes in Afrika

Der New Yorker sieht viel Gutes in Afrika

Einfach ein Link für zwischendurch, denn sein Inhalt ist von 2011. Aber dass es so etwas überhaupt in westlichen Medien gibt, ist eine Erwähnung wert. Das Magazin “New Yorker” listete am Ende von 2011 nämlich 10 Punkte auf, die es für die positivsten Entwicklungen in Afrika hält.

Ten biggest positive african stories of 2011.

Leider in englisch, aber sehr empfehlenswert und sehr gut gegen das Gefühl, dass die Welt immer schlechter wird. Wird sie nicht, auch nicht in Afrika, was lokale Verschlechterungen natürlich nicht ausschließt.

Wir haben uns die Freiheit genommen, diese 10 Punkte mal zu übersetzen, damit man auch als kein Englisch Sprechender weiß, was der New Yorker hier für bedeutsasm hielt. Und bei einer Sammlung von 10 Aspekten darf man sicher sein, dass auch noch eine ganze Menge rausgefallen sein wird, was ebenso erwähnenswert gewesen wäre.

Hier also die Liste mit den 10 Punkten: (mehr …)


Liberia: Friedensnobelpreisträgerin verteidigt Strafe für Homosexualität

Donnerstag, 22. März 2012

In Liberia hat man nichts Wichtigeres zu tun als Homosexuelle ins Gefängnis zu stecken

In Liberia hat man nichts Wichtigeres zu tun als Homosexuelle ins Gefängnis zu stecken

So zweischneidig sind diese Angelegenheiten, es gibt kein Schwarz und Weiß in der Bewertung von Menschen, sondern nur grau. Einerseits hat die Präsidentin von Liberia zurecht den Friedensnobelpreis erhalten. Ellen Johnson-Sirleaf wurde auch hier im Blog von Touring-Afrika.de schon positiv erwähnt, nicht allein, weil es so selten ist, dass eine afrikanische Frau den Friedensnobelpreis erhält. Auch war der Anlass dazu höchst honorig, denn Ellen Johnson-Sirleaf kämpfte für die Rechte vergewaltigter Frauen in ihrem Land. Gut und begrüßenswert.

Was den Umgang mit homosexuellen Menschen in ihrem Land angeht, sollte man ihr den Friedensnobelpreis allerdings gleich wieder aberkennen. Bislang gibt es für homosexuelle Handlungen in Liberia ein Jahr Gefängnis als Strafe. Die Präsidenten Johnson-Sirleaf äußerte sich zuletzt in der Richtung, dass sie es für nicht nötig erachte, etwas an diesem Strafmaß zu ändern. Skandalös und völlig inakzeptabel und wie erwähnt einer Friedensnobelpreisträgerin völlig unwürdig! (mehr …)


Südafrika: Öffentliche Werbung für Gay-Wahl in Johannesburg

Montag, 5. März 2012

Johannesburg ist Vorreiter

Johannesburg ist Vorreiter

Es scheint voran zu gehen, wenn auch in ganz kleinen Schritten. Das erste Plakat Afrikas, das sich öffentlich mit Homosexualität beschäftigt, hängt nun in Johannesburg. Es wirbt für die Wahl zum Mr. Gay World 2012, die im April in der südafrikanischen Metropole über die Bühne gehen wird.

Das auffällige und nicht zu übersehene Plakat mit den Maßen 18 x 4,50 Meter hängt an einer viel befahrenen Schnellstraße. Darauf zu sehen sind die beiden Gewinner der landesweiten Wahl, also innerhalb Südafrikas, zum Mr. Gay.

Die Organisatoren der Wahl sind begeistert von dem Umstand, dass in Südafrika endlich für derartige Veranstaltungen geworben werden kann, ohne dass die Proteste überhand nehmen. “Schwulsein ist okay”, lautet denn auch für einen der Mitveranstalter die Message, die das Plakat den Südafrikanern vermittele. (mehr …)


Ban kritisiert Umgang mit Homosexuellen in Afrika

Montag, 30. Januar 2012

Ban Ki Moon fordert mehr Respekt für Homosexuelle

Ban Ki Moon fordert mehr Respekt für Homosexuelle

Ein Thema, das beim Umgang mit Afrika immer wieder auf die Agenda kommt, ist bedauerlicherweise der Umgang mit Homosexuellen in vielen der afrikanischen Staaten. Zuletzt kritisierte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon vor der Afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba die Diskriminierung, die viele Homosexuelle erfahren müssten. Oft werde diese in der Gesellschaft ignoriert oder auch gebilligt, selbst dann, wenn es keine offenen Gesetze gegen Homosexualität gibt. Zwei Tage dauerte die Konferenz der Mitgliedsstaaten in der äthiopischen Hauptstadt. Bekanntermaßen besitzt nur Südafrike Gesetze, die explizit die Rechte von Schwulen und Lesben anerkennen. Ban Ki Moon forderte, dass es ein Ende haben müsse, dass Homosexuelle in Afrika als Bürger zweiter Klasse angesehen und behandelt werden. (mehr …)


Heute Wahl in Sambia

Dienstag, 20. September 2011

Blühende Landschaften oder - ? Wo geht es hin in Sambia?

Blühende Landschaften oder - ? Wo geht es hin in Sambia?

Heute finden in Sambia gleichzeitig Parlaments- und Präsidentenwahlen statt. Der bisherige Präsident Rupiah Banda hatte im Juli diese Neuwahlen verkündet und im selben Zug das aktuelle Parlament aufgelöst. Rupiah Banda steht der MMD vor, der Bewegung für Mehrparteiendemokratie. Als aussichtsreichster Gegenkandidat gilt Michael Sata. Er kämpft für die “Patriotische Front”. Die letzten Wahlen waren 2008 nötig geworden, nachdem der damalige amtierende Präsident Levy Mwanawasa verstorben war.

Normalerweise dauert eine Legislaturperiode im südafrikanischen Sambia fünf Jahre. Dies ist seit der 1991 in Kraft getretenen Verfassung der Fall. Ein Präsident kann nur einmal wiedergewählt werden, außerdem müssen beide Elternteile eines Kandidaten für das Präsidentenamt in Sambia geboren sein. (mehr …)