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Artikel-Schlagworte: „HIV“




Katja Riemann engagiert sich für Afrika

Freitag, 19. April 2013

Spricht über ihre guten Seiten

Spricht über ihre guten Seiten

Zuletzt stand sie wegen einer missglückten Talksendung in den Schlagzeilen, dabei ist sie eigentlich Schauspielerin und nicht hauptberuflich Zicke. In die Auseinandersetzung, ob nun Katja Riemann oder der dortige Moderator die Schuld am diesem Interview-Unfall tragen, möchten wir hier auch gar nicht diskutieren.

Sicher ist aber stets, dass Menschen nie nur schwarz oder weiß (im metaphorischen Sinne) sind, was selbstredend auch für Katja Riemann gelten muss.

So stellte sich heraus, dass sie sich intensiv für Afrika engageiert ohne dies an die große Glocke zu hängen. Da musste man schon etwas länger in die Vergangenheit blicken, um zu erfahren, dass Katja Riemann gerne in den Kongo, nach Ruanda und in den Senegal reist. Und zwar nicht, um sich zu erholen, sondern um Land und Leute kennenzulernen und sich zu erholen. (mehr …)


Berühmte Afrikaner: Isaac Menyoli

Montag, 15. April 2013

Der Weg war tatsächlich sein Ziel

Der Weg war tatsächlich sein Ziel

In der beliebten Rubrik unseres Afrika-Blogs “Berühmte Afrikaner” stellen wir heute eine Sportler aus Kamerun vor, der in seinem Land wirklich Einzigartiges geleistet hat. Er ist der einzige Mensch aus Kamerun, der je an Olympischen Winterspielen teilnahm. Bei einer mittleren Jahrestemperatur in Kamerun von 32°C wird das nicht allzu sehr überraschen. Eher schon, dass überhaupt jemand für Kamerun bei Olympia in die Loipe stieg.

Denn die Loipe, das war der Ausübungsort von Isaac Menyoli aus Kamerun bei seinem Sport bei den Olympischen Spielen 2002: Er nahm sowohl am 15 Kilometer Langlauf als auch am 1,5 Kilometer Sprint im Langlauf teil. Bei Ersterem Wettbewerb wurde er Letzter. Beim zweiten Wettbewerb landete er auf dem 69. Rang von 71 Startern — und war damit einen Platz besser als ein Ski-Langläufer aus Kenia. (mehr …)


Heike Makatsch unterwegs in Simbabwe

Montag, 12. November 2012

Heike Makatsch engagiert sich in Simbabwe

Heike Makatsch engagiert sich in Simbabwe

Wenn Prominente ihren Namen bei derlei Aktionen einfließen lassen, geht es (fast) immer darum, Werbung für ein Projekt zu machen, an dem die Prominenten sich beteiligen. Das ist insbesondere bei der Verknüpfung mit Afrika seltenst anders, und da macht auch der Name “Heike Makatsch” keine Ausnahme.

Allerdings erscheint es typisch mitteleuropäisch, darüber die Nase zu rümpfen. Dabei ist zumindest ein Teil des Zweckes doch aller Ehren wert: Die Lage der Menschen in Afrika oder in Teilen des Schwarzen Kontinents zu verbessern. (mehr …)


Simbabwe: Erfolg gegen HIV

Montag, 1. Oktober 2012

Hinweisschild in Simbabwe

Hinweisschild in Simbabwe

Schon vor einiger Zeit berichtete Scilogs von einem extrem begrüßenswerten Trend in Simbabwe, kein Grund, nicht noch einmal darauf hinzuweisen.

Das südliche Afrika ist die Region der Welt mit der höchsten Rate an HIV-Infizierten weltweit. In manchen Regionen platzen die Waisenhäuser für Waisen von HIV-Verstorbenen aus allen Nähten, und andernorts ist schon gar kein Platz mehr frei, so dass nicht alle Waisen versorgt werden können.

In Industrienationen ist HIV bei ständiger Medikamentennutzung oft nicht mehr tödlich — für die meisten Menschen in Afrika ist eine derartige Therapie aber weder bezahl- noch durchführbar.

Also müssen für diese Region andere Maßnahmen her, damit die Krankheit nicht weiterhin die Entwicklung des Landes verunmöglicht und eine positive Zukunft wieder wahrscheinlicher wird. (mehr …)


Studie über den Stand der Entwicklung in Afrika — “Fünf Löwen auf dem Sprung?”

Mittwoch, 12. September 2012

Welche Länder Afrikas haben die Chance, sich gut zu entwickeln?

Welche Länder Afrikas haben die Chance, sich gut zu entwickeln?

“Fünf Löwen auf dem Sprung?” — das ist keine Werbung für eine Foto-Safari mit Bildern von besonders aktiven Tieren. Es ist der Titel einer Studie zum Potenzial einiger aufstrebender Länder Afrikas. Wirtschaftlich aufstrebend, aber auch demografisch, was durchaus intensiver miteinander verknüpft ist, als auf den ersten Blick zu ahnen wäre.

Das Berlin-Institut hat im Auftrag des “GfK Verein” nun eine Studie veröffentlicht, die die Aussichten auf dem Schwarzen Kontinent beschreibt. Der “Gfk Verein” wurde 1934 in Nürnberg gegründet und ist laut Wikipedia in erster Linie eine “Vereinigung zur Mehrung des für die Erforschung und Bearbeitung weltweiter Märkte relevanten Grundlagenwissens”. Das Folgende stammt ausnahmslos aus dieser Studie.

In vier Themenbereichen wurden Indikatoren erfasst, welche geeignet sind, Auskunft über den — oft sehr unterschiedlichen — Entwicklungsstand der Länder Afrikas zu geben: Bevölkerungspotenzial unter demographischen Aspekten, Lebensbedingungen in den Sparten Bildung und Gesundheit, politische Stabilität sowie die wirtschaftliche Situation. (mehr …)


Lesotho: Neues Parlament gewählt

Freitag, 1. Juni 2012

Blick auf Lesothos Hauptstadt Maseru

Blick auf Lesothos Hauptstadt Maseru

Der amtierende Premierminister von Lesotho hat mit seiner neu gegründeten Partei die Parlamentswahlen im kleinen Lesotho, einem Königreich (!) im Süden von Afrika gewonnen. 120 Sitze umfasst das Parlament, 41 davon gehen an die Partei des 67-Jährigen. Die größte Oppositionspartei kommt nur auf 26 Sitze.

Bekanntlich liegt die absolute Mehrheit für ein Parlament von 120 Sitzen bei der Zahl von 61, welche Mosisili, wie der Premierminister heißt, nicht erreicht. Also wird es in Zukunft in Lesotho eine Koalitionsregierung geben.

18 Parteien waren zur Wahl angetreten, 12 werden einen Sitz erhalten, die Koalitionsbildung wird also kein leichtes Unterfangen sein, da viele von den 12 Parteien nur wenige Sitze gewinnen konnten. (mehr …)


Bono mahnt Bundesregierung

Dienstag, 24. Januar 2012

Hauptberuflich Musiker, nebenberuflich Entwicklungshelfer - oder war es doch andersrum?

Hauptberuflich Musiker, nebenberuflich Entwicklungshelfer - oder war es doch andersrum?

Bono hat mal wieder das Wort erhoben im Namen der Armen und Hilfsbedürftigen dieser Welt. Man kann es zwar kaum noch hören, wie sich dieser bigotte Mann, der seine Unternehmen von Irland in die Niederlande transferiert hat, um möglichst wenig Steuern zu zahlen, ständig zum Weltenretter aufschwingt. In der Sache hat er aber wahrscheinlich mal wieder Recht.

Der Zeitpunkt ist ebenfalls gut gewählt: Jetzte gerade beginnen im Bundestag die Verhandlungen über den Haushalt für das Jahr 2013. Klar, dass dazu auch die Frage zählt, wie viel Geld für Entwicklungshilfe zur Verfügung gestellt werden kann. Bono, bekanntermaßen Sänger von U2, mahnt die Bundesregierung, auch in Zeiten wirtschaftlicher Rezession und Eurokrise, nicht an jenen Geldern zu sparen, die Leben in Afrika (und anderen Regionen) sichern helfen. Auch in Großbritannien werde gespart, man verzichte aber dort aufs Sparen, wo es um Menschenleben gehe. (mehr …)


Präsident von Gambia fantasiert

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Gegen AIDS hilft kein Handauflegen

Gegen AIDS hilft kein Handauflegen

Zum heutigen Welt-AIDS-Tag eine besonders krude Meldung aus dem Reich der Irren: Yahya Jammeh, der Präsident des westafrikanischen Staates Gambia, fabuliert trotz einer zeitweisen Ausbildung in den USA darüber, dass er AIDS und auch noch andere Krankheiten durch Handauflegen heilen könne. Manchmal ist eben kein Kraut gewachsen gegen die Allmachtsphantasien von Geistern, welche schon länger einen Staat beherrschen und immer seltener Widerspruch dulden müssen. Ob es ihm wirklich nur an Wissen oder doch an geistiger Gesundheit mangelt, ist von außen nicht zu beurteilen, allerdings legen seine weiteren Äußerungen doch die letztere der beiden Alternativen nahe.

Zunächst versprach er den etwa 20.000 HIV-Infizierten im Lande, sie durch Handauflegen zu heilen. Einzig die antiviralen Medikamente müssten diese Menschen aufhören einzunehmen. Eine Heilfähigkeit, die er schon länger besitze, aber erst jetzt zum Einsatz bringen dürfe. Wer ihn dazu legitimiert habe, dürfe er nicht verraten. Alleine diese Äußerungen lassen schon auf eine Psychose schließen, dann greift er aber noch weiter in die Vollen. (mehr …)


Africa United – The Movie (mit Trailer)

Mittwoch, 13. April 2011

Schicke und einladende Webseite zum Film

Schicke und einladende Webseite zum Film

Angeblich wurde der folgende Film schon als Nachfolger von “Slum Dog Millionaire” gehandelt. Das hat sich seit seiner Veröffentlichung dann zwar nicht als zutreffend erwiesen, denn sonst hätte man schon viel mehr über ihn gehört, aber sehenswert ist er allemale und schließlich aus Afrika, in Afrika und auch für Afrika gedreht, weshalb er hier Erwähnung findet.

Erste Infos (und schöne Musik) findet sich schon auf der Seite zum Film: Africa United, wo man die typisch afrikanische Buntheit an allen Merkmalen des Films erkennt: Sowohl Schriftzug sowie Kleidung der Schauspieler als auch Gesamtkomposition erwecken den üblichen lebensfrohen Eindruck. Auch wenn die Story gar nicht allzu fröhlich beginnt. (mehr …)


“Little Traveller” — mehr als nur ein Mitbringsel

Dienstag, 12. April 2011
Hilft im Kampf gegen HIV

Hilft im Kampf gegen HIV

Der Little Traveller, den wir heute vorstellen, ist nur dann ein wirklich Reisender, wenn sein Besitzer das auch so möchte. Und dann gibt es da noch einen interessanten Hintergrund, denn der Little Traveller ist mehr als nur ein schickes Gimmick.

Doch der Reihe nach. Zuerst die Frage: Was ist der “Little Traveller”? Ganz einfach: Ein nur 1x4cm großes kleines Stoffpüppchen, das aus einzelnen Perlen zusammengesetzt ist. Dieses Püppchen — den “Little Traveller” eben — kann man ganz bequem als Anhänger auf allen seinen Reisen mit sich führen.

Wie der Link auf den Cosmopol © Shop beweist, wo man den “Little Traveller” erwerben kann, ist dieser in fünf verschiedenen Farbkombinationen erhältlich, so dass auch jeder persönliche Geschmackswunsch bei der Auswahl des kleinen Reisenden erfüllt werden kann.

Was aber hat es mit diesem Püppchen nun auf sich? Was ist sein Hintergrund?

Der “Little Traveller” würde natürlich nicht hier im Afrika-Blog von touring-afrika.de erwähnt werden, wenn es keinen Bezug zu dem von uns in seinen vielen Facetten beschriebenen Kontinent Afrika gäbe. Der “Little Traveller” hilft mit beim Kampf gegen HIV und das durch es ausgelöste AIDS, dessen Erkrankungsraten bekanntlich nirgends auf der Welt so hoch sind wie in Afrika, und hier insbesondere südlich der Sahara. (mehr …)