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Artikel-Schlagworte: „Europa“




Die tatsächliche Größe von Afrika

Dienstag, 19. Oktober 2010

Größenvergleich Afrika vs andere Länder

Größenvergleich Afrika vs andere Länder

Möglicherweise weil es so viele Länder in Afrika gibt, die man, wenn man sich nicht näher mit ihnen beschäftigt, alle für sehr ähnlich halten kann, wird Afrika in seiner Gesamtheit oft unterschätzt. Dass Russland, Brasilien, Kanada und China riesig sind, ist jedem bewusst. Erst beim Blick auf die Karte bzw. einem tatsächlichen Vergleich von z. B. den USA oder Europa mit Afrika, wird deutlich, wie winzig diese beiden Regionen im Gegensatz zu Afrika sind. Denn die beiden passen locker zusammen nach Afrika rein, und dann kann man noch ein paar weitere große Länder nachlegen und ist immer noch nicht bei der Fläche Afrikas (auch wenn Afrika ein Kontinent, die USA aber “nur” ein Land sind).

Was auf den ersten Blick nur wie eine wenig unterhaltsame Spielerei wirkt, hat einen viel wichtigeren Kern. Denn Größe meint immer auch Bedeutung. Oder welche Assoziationen kommen dem geneigten Leser bei den Namen “Luxemburg” und “Spanien”? Wie sieht es aus mit der Wertschätzung für Afrika, wenn man annimmt, dass es eigentlich nicht viel größer als Europa, nur ein bisschen ärmer ist, wenn es in Wahrheit so groß wie x von diesen Halbkontinenten zusammen ist? (weiterlesen …)

Unbekanntes über die Piraten aus Somalia

Montag, 18. Oktober 2010

Wer sind eigentlich diese Piraten aus Somalia?

Wer sind eigentlich diese Piraten aus Somalia?

Auch bei jenen, die sich prinzipiell eher nicht für Afrika interessieren, ist das Unwesen, das Piraten vor der Küste von Somalia treiben, nicht unbekannt. Dies geht soweit, dass mehrere europäische Nationen nun Militärpatrouillen in den Indischen Ozean verlagert haben, um die Handels- und Personenschiffe in Konvois vor den Angriffen von Piraten schützen. Bislang nicht wirklich erfolgreich, die Gefahr eines Überfalls und des Kaperns bzw. der Entführung von Schiffen besteht weiterhin, insbesondere wenn diese Boote außerhalb von Konvois fahren. Die Piraten werden teilweise sogar bereits vor europäischen Gerichten zur Verantwortung gezogen, so man sie denn stellen kann.

Doch was sind diese Piraten aus Somalia und Nachbarländern für Menschen, was treibt sie an und was weiß man über sie? Damit beschäftigt sich das Blog mentalfloss in seinem allerdings englischen Beitrag, dessen wichtigste Punkte wir hier zusammenfassen: (weiterlesen …)

5 neue Flugziele in Afrika

Mittwoch, 13. Oktober 2010
Air France fliegt 5 neue Ziele in Afrika an

Air France fliegt 5 neue Ziele in Afrika an

Nach den weniger guten Nachrichten zu den Flugpreisen vor Kurzem gibt es nun gute Nachrichten für alle Afrika-Reisenden. Air France baut sein Angebot an Direktverbindungen von Europa nach Afrika aus. Gleich fünf neue Ziele kommen zum ohnehin schon umfangreichen Angebot der französischen Fluggesellschaft hinzu.

Wer diese neuen Verbindungen von Deutschland aus nutzen möchte, die meist von Paris-Charles-de-Gaulle oder Amsterdam-Schiphol aus starten, kann Zubringerflüge in Deutschland zu diesen Verbindungen buchen. Auch für Deutschland rückt Afrika nun also näher an Europa heran, um es mit den schlauen Worten von Edmund Stoiber zu sagen. Im Einzelnen sind dies die folgenden Verbindungen: (weiterlesen …)

Libyen im Wandel — auf dem Weg nach Europa?

Donnerstag, 2. September 2010

Der Revolutionsführer wandelt sich

Der Revolutionsführer wandelt sich

Der Inbegriff eines despotischen Staates, der sich sogar innerhalb der arabischen Welt auf eigenen und eigenwilligen Pfaden bewegte, war immer das nordafrikanische Land Libyen. Immer, das bedeutet seit “Revolutionsführer” Muammar al-Gaddafi dort an der Macht ist, und das ist nun auch schon 41 Jahre lang der Fall. Hatte Libyen lange Zeit davon leben können, dass es aus dem Verkauf seiner Ölvorkommen so viel Einnahmen generierte, dass ein sozialistisches Staatsmodell möglich war, obwohl die wirtschaftliche Lage ansonsten eher schwach zu nennen war, scheint sich nun ein Wandel zu vollziehen.

Libyen muss sich von seinen Öleinnahmen emanzipieren und scheint inzwischen dazu auch bereit zu sein. Seit 2003 sind die Sanktionen der UNO aufgehoben, die den an vielen Stellen ärmlich wirkenden Staat vom Rest der Welt isolierten und im Innenleben keine wirkliche Entwicklung möglich machten. (weiterlesen …)

Ghana ist die Computer-Müllkippe Europas

Samstag, 28. August 2010

Ein Bericht vom ORF, dem österreichischen Fernsehen, darüber, wie die Situation in Ghana bezüglich der Endstation für in Europa ausrangierte Computer und anderen Elektro-Geräte-Müll aussieht.



Mal wieder erschreckend, wie in der EU schärfste Vorschriften für den Umgang mit einem bestimmen Thema herrschen — und man den ganzen Kram einfach in einem anderen Kontinent ablädt, um diese Bestimmungen zu umgehen.

“Tour du Faso” in Burkina Faso

Freitag, 27. August 2010

In Ouagadougou endet die Tour du Faso, das bedeutendste Radrennen in Afrika.

In Ouagadougou endet die Tour du Faso, das bedeutendste Radrennen in Afrika.

Ja, beim Beginn des Namens einer Veranstaltung “Tour de” oder “Tour du” denken alle nur an eins: Das muss die Tour de France sein. Oder etwas Artverwandtes. Und so ist es auch. Die “Tour du Faso” ist tatsächlich ein Radrennen in Burkina Faso. Eines, bei dem auch Europäer starten. Eines, das aber kaum zählt in der Welt des Sports der Industrienationen, in der Sportler aus Afrika nur dann ins Blickfeld geraten, wenn sie zufällig mal als Langläufer oder Kurzsprinter eine Olympiamedaille gewinnen, also maximal alle vier Jahre, oder wenn sie eben als Fußball-Profis in einem der großen europäischen Klubs untergekommen sind.

Plus ein paar Freaks, bei denen man auch nicht genau weiß, ob sie sich selbst oder Afrika einen Gefallen damit tun, wenn sie als Skilangläufer oder als Biathleten bei Olympia starten und dann als Nr. 64 ins Ziel kommen, weit abgeschlagen und Minuten nach dem Vorletzten.

Tour du Faso in Afrika so wichtig wie die Tour de France

In Burkina Faso aber betreibt man ein Radrennen, welches durchaus ernst zu nehmen ist: die Tour du Faso. (weiterlesen …)

Christoph Schlingensiefs Opernhaus in Burkina Faso

Donnerstag, 26. August 2010

Von Oberhausen nach Burkina Faso: Schlingensief wirkte weltweit

Von Oberhausen nach Burkina Faso: Schlingensief wirkte weltweit

Ein trauriger Anlass macht uns erst jetzt auf diese wunderbare Idee aufmerksam: Christoph Schlingensief hatte vor Kurzem erst ein Opernhaus in Burkina Faso eröffnet. Das erste überhaupt in Afrika. Dafür setzte er sich auch noch nur wenige Monate vor seinem Tod ein, als er bereits schwer vom Krebs gezeichnet war, dem er am Samstag schließlich erlag.

Welche Beweggründe ihn zu dieser Idee geführt haben, verriet Schlingensief im Interview mit der NZZ. Dass er bereits 1996 einen Film über bzw. in Simbabwe gedreht hatte, “United Trash”, ist sicher nicht ganz so bekannt wie seine vielen Aktionen im deutschsprachigen Raum, zur Politik, gegen Ausländerfeindlichkeit, gegen Nazis. Zu jener Zeit sei der Vater seiner damaligen Freundin aus dem Land geworfen worden, weil er Missionarspriester war, und weil Mugabes Schergen auf dem Höhepunkt ihrer Macht waren, seien zudem alle Weißen zu Rassisten erklärt worden, Schlingensief selbst sogar einmal verhaftet worden. (weiterlesen …)

Mehr Solarstrom für Marokko

Montag, 26. Juli 2010

Mehr Energie für Marokko

Mehr Energie für Marokko

Elektrizität stellt immer noch in weiten Teilen Afrikas einen Mangel dar. Was in der Folge natürlich auch Probleme bei der Entwicklung anderer Gesellschaftsbereiche bedeutet, insbesondere in der Wirtschaft. Wird erst einmal die Stromzufuhr auf das nötige Level befördert und dieses Level dann einigermaßen zuverlässig geliefert, bedeutet das einen großen Schritt hin zu einer Weiterentwicklung, die allen Einwohnern der verschiedenen Länder nutzen kann.

Im Zuge des Versuchs, derartige Bedingungen zu schaffen, geht Marokko gerade einen Schritt weiter. Die staatliche marokkanische Energiegesellschaft ONE baut ein ein riesiges Solarkraftwerk. Mit der 40 Hektar großen Anlage wird der Startschuss gegeben für viele ähnliche Projekte, die folgen sollen. (weiterlesen …)

Das Viertelfinale steht

Mittwoch, 30. Juni 2010

Nur noch 8 von 32 Teams sind im Turnier in Südafrika dabei: 3 aus Europa, gleich 4 aus Südamerika und Afrikas einziger Vertreter Ghana. Asien, Nordamerika und Ozeanien haben somit keinen Teilnehmer im Rennen, und es wird, so es nicht Ghana schafft, was man hier für höchst unwahrscheinlich hält, immer noch keinen Weltmeister aus einem anderen Verband als dem europäischen oder südamerikanischen geben. Bislang wurde Uruguay 2x, Argentinien 2x und Brasilien 5x aus Südamerika Weltmeister, Deutschland 3x, Italien 4x sowie England und Frankreich jeweils ein Mal aus Europa Weltmeister. Die europäischen Mannschaften wurden stets nur in Europa Weltmeister. Sollten es die Niederlande, Deutschland oder Spanien also in Südafrika schaffen, wäre das zumindest eine kleine Neuerung.

Nun aber zu den Partien, wie sie sich nach dem Achtelfinale ergeben: (weiterlesen …)

Südamerika dominiert in Südafrika

Montag, 21. Juni 2010

Nicht gerade hier haben die Südamerikaner so gut Fußball spielen gelernt

Nicht gerade hier haben die Südamerikaner so gut Fußball spielen gelernt

Kann man sich beim Blick auf die Weltkarte durchaus wundern, weshalb aus dem riesigen asiatischen Fußballverband gerade mal 4,5 Teilnehmer mitspielen dürfen, während in ganz Südamerika gerade mal 10 Teilnehmer in der Qualifikation an den Start gehen, sich davon aber jedes 2. Land und somit insgesamt 5 qualifizieren, gibt diese WM in Südafrika eine gute Antwort darauf. Weil sie so gut und die anderen so schlecht sind. Und “die anderen” gilt in diesem Falle für alle anderen: Europäer, Nordamerikaner, Afrikaner und Asiaten. Die Südamerikaner dominieren diese Vorrunde wie nie zuvor. Chile, Paraguay, Uruguay, Brasilien und Argentinien sind noch ungeschlagen bei dieser WM.

Gleichzeitig haben die europäischen Großmächte ebensolche, nämlich große, Probleme, ihre vermeintliche Dominanz auch umzusetzen. Frankreich, England, Deutschland, Spanien und Italien stehen bislang mit einem einzigen Sieg da. Anders gesprochen: Spanien, Italien, Frankreich und England haben noch keinen einziges Spiel gewinnen können. Während bei den Franzosen die Gründe auf der Hand liegen (ein zersplittertes Team ohne Führung), sind die Gründe bei den anderen Teams nicht ganz so leicht nachzuvollziehen. (weiterlesen …)










  
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