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Artikel-Schlagworte: „Europa“




Afrika: Multi-Ethnien-Nationen allüberall

Donnerstag, 18. April 2013

Beinahe jedes Dorf eine eigene Sprache

Beinahe jedes Dorf eine eigene Sprache

Man vergisst das immer so gerne, hier in auch ethnisch, zumindest meist aber in gemeinsamer Sprache begründeten Nationalstaaten lebend. Die meisten Nationen in Mitteleuropa sind wenigstens für die gegenwärtig dort lebenden Menschen aus einem homogenen Volk bestehend.

In Afrika ist das in den allerwenigsten Staaten auch nur annähernd so. Selbst im maghrebinischen Nordafrika gibt es neben den Arabern immer auch noch große Gruppen von anderen Ethnien, was man allzu gerne vergisst. Unterhalb der Sahara wird dann komplett unfassbar, wie viele Ethnien in einem Staat zusammenleben. Manchmal ist eine dreistellige Zahl an Ethnien (und meist auch Sprachen) in einem Staat zusammengefasst, um dann so etwas wie eine “Nation” zu bilden. Südafrika besitzt allein 11 offizielle Amtssprachen, derweil es so ist, dass oft nur einige Dörfer und damit ein paar Tausend Menschen eine abgegrenzte Ethnie bilden. (weiterlesen …)


Bonmot über Afrika und die Zeit

Sonntag, 14. April 2013

Herkunft unbekannt, Inhalt aber ganz sicher richtig:

Die Europäer haben die Uhr, die Afrikaner haben die Zeit.


Europäische Enklaven in Afrika: Ceula und Melilla

Freitag, 8. März 2013

DLF über Ceula und Melilla

DLF über Ceula und Melilla

Sehr interessant und wie immer hörenswert ist der Bericht des Deutschlandfunks über die beiden spanischen Exklaven in Nordafrika, über Ceuta und Mellila. Die Menschen dort nehmen sich selbstverständlich als Spanier wahr und wissen nur wenig Gutes über die Marokkaner zu berichten. Gleichwohl böten beide Städte einen besonderen Reiz, welchen auch die zu Besuch kommenden Touristen zu schätzen wüssten.

Eine europäische Stadt mit europäischer Kultur, direkt angrenzend an nordafrikanische Kultur und die Menschen Marokkos. Weitergehende Auskünfte im Bericht des Deutschlandfunks, dann auch mit positiven Stimmen. Marokko hat schon lange Ansprüche auf die beiden Städte angemeldet, doch Spanien hat kein Interesse daran, diese aufzugeben — ebenso wenig wie die Einwohner von Ceula und Melilla, wie sie im Bericht beim Deutschlandfunk erzählen.


Burkina Faso: Sieger beim Filmfestival Fespaco stehen fest

Mittwoch, 6. März 2013

Ouagadougou brummt während des Fespaco

Ouagadougou brummt während des Fespaco

Seit 1972 besteht das Filmfestival “Fespaco” in Burkina Fasos Hauptstadt Ouagadougou, wie hier auch schon Thema war. Gerade ist seine 42. Ausgabe zu Ende gegangen und wieder stellte das “Fespaco” seine Wichtigkeit nicht nur für die Filmszene, sondern für das komplette kulturelle Leben in der Region unter Beweis.

Denn zwei Aspekte bewirken eine besondere Wichtigkeit des Fespacos. Es gibt kaum noch öffentliche Kinos in der Region, also selten Gelegenheit abseits des TVs überhaupt einmal eigene Produktion der Gegend zu sehen. Zweitens erhält Westafrika als solches ohnehin schon sehr wenig Aufmerksamkeit in der Weltöffentlichkeit und Filme aus der Region sind selten Kassenschlager in anderen Teilen der Welt — wenn sie überhaupt einmal irgendwo gezeigt werden. (weiterlesen …)


Afrika zu Hause erleben

Montag, 4. Februar 2013
Zu Hause in den Safaripark statt nach Afrika

Zu Hause in den Safaripark statt nach Afrika

Für eine Reise nach Afrika sollte man alleine wegen der (vielleicht abgesehen von einem Reiseziel in Nordafrika) langen Flugzeiten immer etwas mehr Zeit vor Ort einkalkulieren, als man sie bei einem Kurzurlaub in de heimischen Gefilden benötigt. Weshalb eine Afrika-Reise meist nur einer der “großen” Jahresurlaube sein kann — und keine Aktivität für zwischendurch.

Wer aber dennoch nicht auf das gewisse Afrika-Feeling verzichten möchte, wer nur ein Wochenende oder nur einen Tag eines Wochenendes investieren kann, der wird in Mitteleuropa (auch in Frankreich und Benelux übrigens) fündig bei einer nicht gerade kleinen Zahl an Safariparks.

Diese tragen dann die unterschiedlichsten Namen von Regionen in Afrika und geben oft die Möglichkeit, eine Mini-Safari zu erleben: Auch dort hat man Elefanten, Löwen, Giraffen angesiedelt, die längst an den Mensch gewöhnt sind und sich stoisch und am Ende ja auch nichtsahnend fotografieren lassen. (weiterlesen …)


Afrikanische Union wird 10 — kaum Grund zum Feiern

Donnerstag, 12. Juli 2012

Die AU tagt in Addis Abeba

Die AU tagt in Addis Abeba

Wie es in Europa die EU gibt, existiert auf dem weitaus größeren Kontinent im Süden Europas die AU, die Afrikanische Union. Wo aber nur knapp die Hälfte der europäischen Staaten Mitglied der EU ist, die immer in erster Linie ein Zusammenschluss aus ökonomischer Motivation war, sind in der AU alle 54 afrikanischen Staaten vertreten. Deshalb versteht diese sich auch eher als politisches Sprachrohr von Afrika, auch wenn ihr natürlich Wirtschaft, Entwicklung und Zusammenarbeit ihrer Mitgliederstaaten ebenso wichtig sind.

Ihren Hauptsitz hat die AU in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba. Dort bezog sie auch jüngst ein neues Beratungsgebäude, das neben vielen weiteren modernen Annehmlichkeiten Platz für 2.500 Teilnehmer bietet. Und gerade wurde die Vereinigung 10 Jahre alt. Normalerweise sollte das ein Grund zum Feiern sein. Doch in der AU sind die wenigsten Beteiligten in Feierlaune. Zu drückend sind die immensen Probleme, mit denen man sich in Afrika beschäftigen muss. (weiterlesen …)


Marokko: Tausende bei Protesten in Casablanca

Dienstag, 29. Mai 2012

Unruhige Zeiten in Casablanca

Unruhige Zeiten in Casablanca

Bislang sind die meisten Auswirkungen der arabischen Revolution am östlichsten der arabischen Länder, an Marokko, vorbeigegangen. Doch es gärt weiter, ganz langsam zwar nur, aber es gärt unter der Oberfläche. Und ganz wie damals in Tunesien ist auch in Marokko die schlechte wirtschaftliche Situation der Menschen der Auslöser für den Unmut jener Menschen in Marokko, die sich dann doch mal auf die Straße gewagt haben.

Gestern kamen gleich Zehntausende in Casablanca zusammen, um gegen die schlechten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt und die damit einhergehende Armut zu protestieren. Auch wenn die Zahlen je nach Quelle stark schwanken — die Polizei sprach von 15.000 bis 20.000 Teilnehmern, die Opposition von 50.000 — so ist doch klar, dass das nicht mehr nur ein kleines Häuflein Versprengter ist, welches sich dort zusammenfand. (weiterlesen …)


Südafrika: Mehr Besucher im Jahr nach der WM

Freitag, 9. März 2012

Mehr Besucher in Südafrika

Mehr Besucher in Südafrika

Das sind gute Nachrichten für den Ausrichter der WM 2010, denn offensichtlich gibt es tatsächlich einen positiven Effekt der sehr guten Präsentation des Landes am Kap inklusive der Absenz von schweren Vorfällen in punkto Raub und Gewalt während der WM. Im Jahr 2011 kamen 2,7 Prozent mehr Besucher als noch 2010, obwohl dieses das WM-Jahr war!

Andererseits ist nicht erstaunlich, dass gerade die Zahl der Besucher aus Europa um 4,4 Prozent sank, und für das Plus Reisende aus anderen Regionen der Welt zuständig sind, denn viele Fußballinteressierte aus Europa nutzten die WM als Anlass, die doch recht weite Reise zu bewältigen, während dieser Anreiz 2011 natürlich fehlte. (weiterlesen …)


Libyen will illegale Einwanderung in die EU stoppen

Mittwoch, 15. Februar 2012

Viele Flüchtlinge wollen nach Europa, müssen aber zurück

Viele Flüchtlinge wollen nach Europa, müssen aber zurück

Die neue Übergangsregierung in Libyen will die illegale Einwanderung aus Libyen in die EU stoppen, verlautbarte aus Tripolis. Der aktuelle Ministerpräsident Abdelrahim al Kib betonte, dass er dies für eine wichtige Aufgabe seines Landes halte. Als der Bürgerkrieg angedauert hatte, war die Zahl der Emmigranten sprunghaft gestiegen, obwohl man intuitiv das Gegenteil vermuten könnte. Die Wirren und die fehlende Ordnung wurden aber vermehrt dazu genutzt, die schmale Stelle zwischen Libyen und einer der italienischen Inseln im Mittelmeer zu überwinden.

Dabei ist zu wissen, dass es sich bei vielen dieser illegalen Einwanderer nicht um libysche Staatsbürger handelt, sondern um Menschen aus anderen Nationen Afrikas. Das macht die Angelegenheit etwas schwieriger, weil man sie aus diesem Grund nach einer Aufnahme in Libyen wieder in ihre Heimat schicken muss — was selbstredend Geld kostet. (weiterlesen …)


Der größte Flughafen Afrikas

Freitag, 14. Oktober 2011

Die meisten Fluggäste in ganz Afrika

Die meisten Fluggäste in ganz Afrika

Der größte Flughafen in ganz Afrika liegt nicht in Ägypten und nicht in Nigeria, sondern in Südafrika, genauer gesagt ist es der internationale Flughafen von Johannesburg, der O. R. Tambo International Airport, der früher Jan Smuts International Airport hieß. O. R. Tambo war ein Anti-Apartheids-Aktivist, nach dem auch ein ganzer Distrikt in Südafrika benannt ist. Die Umbenennung erfolgte im Jahr 2006, zuvor hatte der Flughafen schlicht Johannesburg International Airport geheißen.

Der Flughafen umfasst 1.600 Hektar Betriebsfläche, er dient als Drehscheibe für Flüge in den sämtlichen Rest der Welt, aber auch für inner-südafrikanische Flüge. Es dauerte aufgrund der vielen Boykotte durch Fluggesellschaften aus aller Welt bis zum Jahr 2006, bis der O. R. Tambo International Airport den Flughafen von Kairo als jenen mit den meisten Fluggästen pro Jahr in Afrika ablöste. (weiterlesen …)