
In Nordafrika gibt es neue Jobs
Was sich hier in einigen Beiträgen schon angedeutet hat, wird immer mehr Realität: Nordafrika, hier besonders der westliche Bereich mit Marokko, Algerien und Tunesien ist im wirtschaftlichen Aufwind und wird immer interessanter für Betriebe und Produzenten aus der ersten Welt. Dabei geht es weniger darum, die knapp 80 Millionen Menschen, die dort leben, als Markt zu entdecken, sondern deren Arbeitskraft auszubeuten.
Dies geschieht immer häufiger, eine Entwicklung deren Leidtragende jene Arbeiter in vielen osteuropäischen Ländern sind, die nun nicht mehr die billigsten mit ausreichender Zuverlässigkeit versehenen Arbeitskräfte darstellen.
Maghreb als eine der neuen Boom-Regionen
Reihenweise werden nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in Tschechien, Polen oder Rumänien eröffnete Standorte von westlichen Firmen geschlossen, um die Produktion nach Nordafrika zu verlagern. Das gilt für alle denkbaren Branchen, von der Energiebranche über Banken bis zu Zementwerken: Sie alle wollen von den niedrigen Löhnen in Marokko, Tunesien und Algerien profitieren. (weiterlesen …)