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Artikel-Schlagworte: „Erdöl“




Bizerta – Hafenstadt am Mittelmeer

Donnerstag, 5. Juli 2012

Auch die Karthager hatten Bizerta eins erobert

Auch die Karthager hatten Bizerta eins erobert

Die tunesische Stadt Bizerta ist mindestens 3000 Jahre alt und dient seitdem als einflussreiches Schiffahrts- und Handelszentrum. Genauere Untersuchungen fanden heraus, dass die Stadt etwa um 1100 vor Christus gegründet worden sein muss, und zwar von den Phöniziern.

Später wurde sie von den Karthagern erobert, welche ihrerseits den Kampf um die Stadt gegen die Römer verloren. Ganz interessant ist wohl der Name, den die Römer dem heutigen Bizerta gaben. Dieser lautete “Hippo Zarytus”.

Im Mittelalter dann wurde die Stadt von den arabischen Islam-Kämpfern eingenommen, seitdem trägt sie auch ihren heutigen Namen. (mehr …)


Neues Land in Afrika: Südsudan

Mittwoch, 2. Februar 2011

Nilrepublik - einer der möglichen Namen des neuen Staates im Süden Sudans

Nilrepublik - einer der möglichen Namen des neuen Staates im Süden Sudans

Während wir letztens noch darauf hinwiesen, dass sich die auf der Berliner Afrika-Konferenz gezogenen Grenzen der Staaten in Afrika trotz völliger Willkürlichkeit seit ihrer Festlegung so gut wie nie verändert haben, liegt nun ein Fall vor, in dem genau das passiert. In Ansätzen hatten wir schon davon berichtet, dass der Süden des Sudans sich abspalten wolle. Lange Jahre herrschte zwischen dem Norden und dem Süden Bürgerkrieg. Bei der Friedensschließung am Ende des zweiten Bürgerkriegs im Jahr 2005 war es Teil des Abkommens, dass der Süden in einer Volksbefragung selbst darüber entscheiden dürfe, ob er einen unabhängigen Staat bilden wolle oder nicht.

Dieser “Referendum” genannte Volksentscheid hat nun stattgefunden, er endete am 15. Januar 2011. Dabei sprechen die meisten Beobachter davon, dass alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Sieben Tage hatten die etwa vier Millionen stimmberechtigten Südsudanesen Zeit, an der Abstimmung teilzunehmen. Um den Vorgang rechtlich verbindlich werden zu lassen, mussten mindestens 60% der Stimmberechtigten ihr Votum abgeben, doch diese Hürde wurde bereits sehr früh im Verlauf der sieben Tage übersprungen. (mehr …)


Der wirtschaftliche Aufschwung in Marokko, Tunesien und Algerien

Freitag, 5. November 2010

In Nordafrika gibt es neue Jobs

In Nordafrika gibt es neue Jobs

Was sich hier in einigen Beiträgen schon angedeutet hat, wird immer mehr Realität: Nordafrika, hier besonders der westliche Bereich mit Marokko, Algerien und Tunesien ist im wirtschaftlichen Aufwind und wird immer interessanter für Betriebe und Produzenten aus der ersten Welt. Dabei geht es weniger darum, die knapp 80 Millionen Menschen, die dort leben, als Markt zu entdecken, sondern deren Arbeitskraft auszubeuten.

Dies geschieht immer häufiger, eine Entwicklung deren Leidtragende jene Arbeiter in vielen osteuropäischen Ländern sind, die nun nicht mehr die billigsten mit ausreichender Zuverlässigkeit versehenen Arbeitskräfte darstellen.

Maghreb als eine der neuen Boom-Regionen

Reihenweise werden nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in Tschechien, Polen oder Rumänien eröffnete Standorte von westlichen Firmen geschlossen, um die Produktion nach Nordafrika zu verlagern. Das gilt für alle denkbaren Branchen, von der Energiebranche über Banken bis zu Zementwerken: Sie alle wollen von den niedrigen Löhnen in Marokko, Tunesien und Algerien profitieren. (mehr …)


Angola: Erdöl, Landminen, Bildung, Fußball

Donnerstag, 28. Januar 2010

Perfides Überbleibsel des Bürgerkriegs in Angola: eine Landmine.

Perfides Überbleibsel des Bürgerkriegs in Angola: eine Landmine.

Was es bedeutet, wenn in Afrika so etwas wie eine Nationalität existiert, veranschaulicht diese Karte der verschiedenen Stammesgruppen, die in Angola leben. Nun ist an dieser Stelle leider nicht klar, ob es nicht vielleicht doch gewissen Verwandtschaft zwischen diesen Stämmen gibt, die eine Nationalität im europäischen Sinne ermöglichen würde. Es würde ja auch niemand bezweifeln, dass Sachsen mit Hessen mit Westfalen mit Bayern in einem Staat leben und trotzdem eine gemeinsame Identität haben können. Es ist aber eher nicht davon auszugehen, dass dies in Angola auch nur annähernd so sein könnte, denn nicht umsonst dauerte der Bürgerkrieg in Angola von 1975, als Portugal die ehemalige Kolonie in die Unabhängigkeit entließ, bis 2002, einem Zeitpunkt, an dem Südafrika z. B. schon lange als gefestigte Demokratie quasi bei den Industrienationen angekommen war. (mehr …)