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Artikel-Schlagworte: „Dokumentation“




TV-Tipp auf arte: Fünf Fotografen durch Afrika

Montag, 11. Juli 2011

Landschaft gerne, doch wie fotografiert man die Menschen?

Landschaft gerne, doch wie fotografiert man die Menschen?

Ab heute Abend läuft jetzt fünf Tage lang um 19.30h auf arte eine absolut sehenswerte Dokumentation. Sehenswert, wenn man sich für Afrika interessiert. Begleitet werden Fotografen, die versuchen (und es meistens auch schaffen), Bilder von Menschen und Situationen zu erschaffen, die sich durch eine besondere Nähe auszeichnen. Eine Nähe, die Fotografen gewöhnlich in diesen Regionen der Erde gewöhnlich nicht erreichen, weil die Menschen dort aus religiösen Gründen oder aus mangelnder Vertrautheit und daherrührender Skepsis mit Fotografie an sich eine solche Nähe meist nicht dulden.

Es geht in den fünf verschiedenen Teilen, die bis Freitag gesendet werden werden, nicht um die besuchten Regionen, jedenfalls nicht in erster Linie, sondern darum, wie die Fotografen es bewerkstelligen, trotz der gerade geschilderten Hindernisse Nähe herzustellen und schließlich mit der Kamera einzufangen. (weiterlesen …)

Botswana: Krokodile in 3D

Montag, 6. Juni 2011

Screenshot Foster Brothers

Screenshot Foster Brothers

Schon immer bieten sich insbesondere Naturfilme besonders für die Umsetzung in 3D an. Bei einem Film, das wie ein Theaterstück in einem begrenzten Set spielt, verpufft die Wirkung des Dreidimensionalen. Bei majestätisch aufragenden Bergen, bei weiten Steppen, aber auch bei näheren Aufnahmen von imposanten Tieren lohnt es sich jedoch viel mehr, auf das immer mal wieder aufkommende 3D zurückzugreifen.

Das machen zur Zeit die “Foster Brothers” in Botswana, Spezialisten an der Kamera insbesondere für 3D-Aufnahmen. Ihr Anliegen ist es seit geraumer Zeit, Afrika so intensiv und so realistisch wie möglich im Film rüberzubringen, Jahre lang lebten sie bereits in diversen Ländern Afrikas. Nicht weniger als 10 Dokumentationen über Afrika stammen aus dem Machwerk dieser beiden Brüder, einige davon sogar preisgekrönt. (weiterlesen …)

Wer war “Mama Afrika”?

Montag, 28. Februar 2011

Mama Afrika hatte Macht durch ihr Mikrofon

Mama Afrika hatte Macht durch ihr Mikrofon

“Mama Afrika”, das war Miriam Makeba aus Südafrika, die zu Zeiten der Apartheid als Ikone der Musik- und sonstigen Bewegung für die Abschaffung der Apartheid galt. Aufgewachsen in den Townships von Johannesburg, arbeitete sie zunächst als einfaches Hausmädchen, ehe sie die Musik für sich entdeckte und damit schließlich so viel Erfolg hatte, dass sie diesen Weg als Profession einschlagen konnte.

Ihre Rolle im Anti-Apartheid-Werk “Come Back Africa” verunmöglichte schließlich ihre Rückreise nach Südafrika, so dass sie im Exil bleiben musste. Für ihr Asyl in den USA erhielt sie Unterstützung von Harry Belafonte, dessen musikalischen Einfluss man auch in ihren frühen Stücken nicht überhören kann.

1967 folgte dann mit dem weiter unten stehenden Song “Pata Pata” ein echter Welterfolg, der sie in allen relevanten Ländern in die Charts brachte. Und auch heute noch ist dieser Hit den meisten Partygängern ein Begriff. (weiterlesen …)

“Serengeti” — nach Grzimek erneut im Kino

Dienstag, 8. Februar 2011

Da guckt nicht nur die Giraffe interessiert: Ein neuer Film über Serengeti läuft an

Da guckt nicht nur die Giraffe interessiert: Ein neuer Film über Serengeti läuft an

Remakes und Neuauflagen von erfolgreichen Werken sind beinahe so alt wie das Geschäft mit dem Kinofilm an sich. Nun hat es einen Streifen erwischt, den wir hier im Zuge der Vorstellung des Serengeti-Nationalparks ebenfalls bereits erwähnt haben, damals wurde er allerdings von Dr. Bernhard Grzimek gedreht und diente neben rein kommerziellen Aspekten auch dem Ziel, das drohende Unglück im Serengeti-Nationalpark einer weltweiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. “Serengeti darf nicht sterben”, lautete dann auch damals der Titel der Dokumentation. Die Neuauflage kommt da simpler daher und ist schlicht “Serengeti” betitelt. (weiterlesen …)

Eisenbahn in Eritrea

Samstag, 22. Januar 2011

Gleich drei Fortbewegungsmittel auf einem Bild: Füße, Kamel und Dampflok

Gleich drei Fortbewegungsmittel auf einem Bild: Füße, Kamel und Dampflok

Eisenbahn-Fans, aufgepasst. Kostenlos gibt es hier das Video der Reihe “Eisenbahnromantik” mit der Ausgabe für Eritrea. Ein Video mit Eisenbahnfahrten — das klingt ein wenig nach den Fahrten über deutsche Strecken, die früher (?) nachts bei ARD oder ZDF liefen. Aber das ist es nicht, es ist eine halbstündige Dokumentation über die auch für Laien wirklich sehenswerte Eisenbahn in Eritrea, die teilweise so niedlich daherkommt, dass man sich zu Jim Knopf und Lukas, dem Lokomotivführer versetzt fühlt (siehe auch dieses Bild bei Wikipedia). (weiterlesen …)

Marietta Slomka im Interview über Afrika

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Marietta Slomka im Zeitungs-Interview

Marietta Slomka im Zeitungs-Interview

Am Ende geht es dann zwar doch um etwas Anderes, bis dahin dreht sich das schon etwas ältere, aber lesenswerte Interview mit Marietta Slomka in der Berliner Zeitung um Afrika und die Verhältnisse dort. Auch sie berichtet, wie wir es ebenfalls gerne tun, davon, dass viele positive Dinge gerne übersehen werden, wenn man über Afrika berichtet und es sich häufig auf Armut und Elend beschränkt, obwohl doch auch eine gesunde Mittelschicht in vielen Ländern Afrikas existiere. Und dass nicht überall in Afrika Frauen unterdrückt werden, stellt sie ebenso heraus, wenn sie von ihren Begegnungen mit erfolgreichen Frauen, vor allem in schwarzafrikanischen Ländern, berichtet.

Anlass des Interview war eine Doku, die sie im Zuge der WM 2010 in Südafrika über den Kontinent drehte, und sie wehrt zu Recht den Vorwurf ab, nur wegen der WM über Afrika zu berichten und danach zum nächsten Großereignis weiterzuziehen:

“Sollen wir gar nicht berichten?”

lautet dann auch der Titel des Beitrags in der Berliner Zeitung und ihre angemessene Reaktion.

Hier noch mal der Link zum Interview.

Creative Commons License photo credit: micora

Youssou N’Dour, der Respektprediger

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Screenshot Webseite Youssou.com

Screenshot Webseite Youssou.com

Darf natürlich auf keiner Seite zu Afrika fehlen. Und ja, wir geben zu, es gäbe sicher noch andere, vielleicht sogar bessere, einflussreichere Künstler als der folgende, den wir hier kurz beleuchten wollen. Er ist aber nun mal der bekannteste in der westlichen Welt geworden, mag es an seinem Talent oder nur an glücklichen Fügungen der Medien-Aufmerksamkeit gelegen haben. Die Rede ist von: (weiterlesen …)

arte-Doku über den afrikanischen Kontinent: Mit offenen Karten

Samstag, 20. November 2010

Der Arte-Sender, die deutsch-französische Kooperation, zeigt eine Dokumentation über alle möglichen wissenswerten Informationen insgesamt zu Afrika. Die erste Folge beginnt mit einer generellen Vorstellung des Kontinents, Klimazonen, wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklungen etc. pp. Auch wenn es manchmal ein wenig den Charme von Schulfernsehen hat: So herrlich entspannt und gleichzeitig schön aufbereitet ist Fernsehen selten. Sollte man sich also nicht entgehen lassen: (weiterlesen …)

Kap der Stürme – Land der Hoffnung

Freitag, 14. Mai 2010
Kap der Stürme - Land der Hoffnung

Kap der Stürme - Land der Hoffnung

Die Geschichte Südafrikas hat viele Facetten. Sie wird bestimmt von der Apartheid und hat auch friedliche und hoffnungsvolle Begegnungen. Kurz vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft schaut die ganze Welt auf das wunderbare Land am Kap. ARTE geht mit der Dokumentationsreihe „Kap der Stürme – Land der Hoffnung“ der südafrikanischen Geschichte auf den Grund. (weiterlesen …)

Naturschutz am Kap

Freitag, 7. Mai 2010
Paviane plündern Mülltonnen

Paviane plündern Mülltonnen

Südafrika ist ein Paradies für Paviane. Die Verstädterung am Kap führt allerdings immer häufiger zu Problemen. Die Affen plündern Mülltonnen und viele Bürger setzten sich mit Gift und Waffengewalt zur Wehr. Prävention wäre hier sicherlich ein besserer Weg. EinsPlus macht sich auf den Weg nach Südafrika. „Naturschutz am Kap“ heißt die Reportage, die den Konflikt zwischen Menschen und Pavianen näher beleuchtet. (weiterlesen …)










  
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