Klose und Müller können noch Torschützenkönig werden
Bei jedem Turnier gibt es neben dem Titel noch diverse Auszeichnungen und Ehrungen zu veranstalten, bzw. zu gewinnen. Das interessiert eigentlich nicht mal den eigenen Postboten, weil es bei einer WM nun mal um den Weltmeistertitel und um nix anderes geht. Aber die Leute brauchen ja auch was zum Schreiben, zum Diskutieren und zum Rumphilosophieren, auch wenn man die Leistungen einzelner Spieler eigentlich nur recht schwer vergleichen kann. Es gibt neben dem Team des Turniers auch noch eine Wertung für den besten Spieler insgesamt, eine für den besten Torhüter (das wird diesmal tatsächlich ziemlich schwierig, so richtig überzeugt hat eigentlich keiner) und eine für den besten Jungspieler bei dieser WM. Klingt schon fast wie bei der Tour de France mit ihren Sprint- und Bergwertungen, gepunkteten und gestreiften Trikots. Ist es auch. (weiterlesen …)
Nur noch knapp 12 Stunden, bis es losgeht. Der zweite Finalteilnehmer nach den Niederlanden wird gesucht – und genauso der Gegner von Uruguay für das Spiel um Platz 3. Dort war Deutschland beim letzten Mal siegreich gegen Portugal. Dass es heute besser endet als 2006, also so wie 2002 mindestens mit dem Finaleinzug, dafür wollen folgende Jünglinge im Trikot der deutschen Nationalmannschaft ab 20.30h in Durban sorgen, hoffentlich bestmöglich eingestellt von ihrem Trainer: (weiterlesen …)
Was war das für ein Spiel? Wie merkwürdig gelähmt traten die Argentinier auf, die doch zuvor ebenfalls ordentlich Tore, verdiente Tore wegen ihrer Überlegenheit bei dieser WM erzielt haben? War es tatsächlich so, dass der schon von vielen Seiten geschmähte Jogi Löw, dem man nachsagte, taktisch doch nicht ganz so großartig zu sein, wie es noch bei der WM 2006 den Anschein hatte, zu seiner alten Stärke zurück gefunden hat und in Verbund mit Beobachter Urs Siegenthaler die Argentinier “outgecoachet” hat? Es hatte den Anschein, als hätte Deutschland einen Mann mehr auf dem Platz. Insbesondere bei den zweiten, eigentlich von den Argentinieren schon geklärten Bällen war fast immer ein Deutscher schneller da. Zwar wackelte auch dieser Sieg – wie gegen England – gegen Ende der ersten Halbzeit noch ein wenig. Es reichte aber für Argentinien nicht mal zu einem einzigen Törchen, wodurch sich die Engländer fast noch als “gut weggekommen” empfinden dürfen. (weiterlesen …)
Was war das? Offensichtlich hatte die britische Presse geahnt, was passieren würde. Anders ist ihre Zurückhaltung im Deutschen-Bashing vor der Partie nicht zu erklären. Und was dann in der Partie geschah, ist mit “Demütigung” für England noch harmlos umschrieben. Deutschland bringt mit dem 4:1 England die höchste WM-Niederlage aller Zeiten bei und lässt trotz einiger Probleme gegen Ende der ersten Halbzeit insgesamt keinen Zweifel daran, wer die bessere Mannschaft der beiden Erzrivalen ist.
Eine Demonstration, eine Zerlegung erster Kajüte zelebrierte die deutsche Nationalmannschaft mit den Engländern, die die meiste Zeit der Partie nicht wussten, wie ihnen geschah. (weiterlesen …)
Hermann Gerland ist zur Zeit Co-Trainer bei Bayern München, davor war er lange Zeit Jugendtrainer. Und hat in dieser Zeit Bastian Schweinsteiger wenn nicht entdeckt, so doch entscheidend gefördert. Was er aus jener Zeit in den verschiedenen Jugendteams des FC Bayern zu berichten weiß, ist eigentlich nur Gutes. Zum Beispiel, dass Schweinsteiger selbst wohl lange nicht klar gewesen sei, wie viel Talent er eigentlich besitzt. Und andererseits, dass er die psychische Stärke besaß, sich auch von schlechten Leistungen nicht herunterziehen zu lassen. So wie er abgesehen vom Kopfballspiel Talent in allen Bereichen des Fußballs mitbrachte. (weiterlesen …)
Während die deutsche Nationalmannschaft mit Verspätung von Frankfurt am Main aus nach Südafrika flog, weil Popsängerin Shakira mit Verzögerung aus Madrid in Frankfurt für den Weiterflug ankam, und beide schließlich wohlbehalten in Südafrika gelandet sind, gehen in Deutschland die Spekulationen in die Höhe, wer wohl nun in der Startelf stehen wird, wenn die deutsche Mannschaft am Sonntag gegen Australien ins Turnier einsteigen wird. (weiterlesen …)
Manuel Neuer wird erster Torwart der Deutschen bei der WM in Südafrika (Symbolbild).
Jogi Löw hat entschieden: Kapitän wird Philipp Lahm. Dafür gibt es zwei gute Gründe. Die heißen Klose und Podolski. Das sind die beiden Gründe, warum Philipp Lahm zum Kapitän gemacht wurde. Es hätte zwar noch einen ernsthaften anderen Kandidaten gegeben, Bastian Schweinsteiger, aber der soll die Führungsrolle auf dem Feld übernehmen, nachdem Ballack jetzt ausgefallen ist, und sich nicht mit Zeugs neben dem Feld beschäftigen müssen. Denn auf dem Platz ist Schweinsteiger (nun noch) wichtiger als Philipp Lahm, auch wenn man sie beide getrost als die einzigen beiden Weltklassespieler im deutschen Team bezeichnen darf. Das könnte man von Miroslav Klose zwar auch behaupten, der muss aber erstmal beweisen, dass er an seine WM-Form(en) von 2002 und 2006 wird anknüpfen können. (weiterlesen …)
So langsam gehen die Kandidaten aus. Plant Bundestrainer Jogi Löw doch eigentlich mit zwei defensiven Mittelfeldspielern für die WM in Südafrika. Ursprünglich schienen diese beiden Plätze ähnlich fest mit Michael Ballack und Bastian Schweinsteiger besetzt zu sein, wie Joseph Blatter trotz aller Einsprüche und Bedenken an Südafrika als Austragungsort dieser WM festgehalten hatte. Insbesondere, seit der gar nicht mehr so junge Bastian Schweinsteiger in dieser Saison auch im Verein den Wechsel von der Außenbahn zu einer zentraleren Position vollzogen hatte – und das mit ausgemachtem Erfolg, denn Lob war allerorten zu hören, ob nun im Fachorgan “Kicker” oder in der seriösen Tagespresse. Und dass zweitens Michael Ballack der einzige deutsche Spieler von Weltklasseformat ist, trotz etwas schwächerer Saison in seinem Klub FC Chelsea, bestreiten ohnehin nur noch jene, die ihn letztens mal aus dem eigenen Klub geekelt hatten, vermittels der hämischen Bemerkung, er sei “ein ganz ordentlicher Kopfballspieler”. (weiterlesen …)
Wie David Beckham kann auch Michael Ballack nur als Maskottchen des eigenen Teams nach Südafrika fahren: beide sind zu schwer verletzt.
Der nächste Star, der der WM in Südafrika fehlen wird, steht fest, und als Fan der deutschen Nationalmannschaft ist die Nachricht mit dem Namen desjenigen, der nicht auf den Rasen treten kann, eine echte Hiobsbotschaft: Im Pokalfinale von England hat sich Michael Ballack so schwer verletzt, dass ein Einsatz in Südafrika unmöglich ist. Dies steht nach einer Untersuchung bei der internationalen Fußball-Medizin-Koryphäe Dr. Müller-Wohlfarth aus München leider fest, denn nach diversen Anrissen diverser Bänder wird Michael Ballack vier Wochen lang einen Gips tragen müssen und kann frühestens in 8 Wochen wieder aktiv ins Training einsteigen. (weiterlesen …)
Noch ist es nicht raus, aber wir können’s kaum abwarten …
Wir geben es ganz freimütig zu: Nein! Wir bekommen kein Geld von adidas dafür, dass wir diese Spots hier zeigen, aber wir sind doch wirklich so gespannt, wie das Trikot der deutschen Nationalmannschaft für die WM 2010 in Südafrika tatsächlich aussehen wird, dass wir nicht anders können, als die viral (gedachten) Spots, die jetzt schon draußen sind, hier ebenfalls zu zeigen. Unbedingt in der richtigen Reihenfolge anschauen, dann wird die Spannung unerträglich, bis das Geheimnis endlich am 10. November gelüftet werden wird. Schauen wir also genau hin, was Michael Ballack, Bastian Schweinsteiger, Lukas Podolski, Per Mertesacker und noch irgendsoeiner in der Kabine machen, während sie auf dem Weg zum neuen Trikot sind.