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Archiv für die Kategorie „WM 2010“




Alle sportlichen Fakten zur WM

Montag, 12. Juli 2010

Zahlen zur WM

Zahlen zur WM

Hier noch mal alle Gewinner, die es bei dieser WM gegeben hat, auch wenn das meiste bekannt sein dürfte, aber vielleicht nicht allen.

Weltmeister: Spanien
Vize-Weltmeister: Niederlande
Dritter: Deutschland

Titelverteidiger Italien schied ohne einen Sieg schon in der Vorrunde aus. Amtierender Europameister ist Spanien, womit erst zum dritten Mal nach Deutschland 1972/74 und Frankreich 1998/2000 gleichzeitig Welt- und Europameister ist.

Torschützenkönig: Thomas Müller mit 5 Treffern (aufgrund der Mehrzahl der Assists) (weiterlesen …)

Thomas Müller Torschützenkönig der WM

Montag, 12. Juli 2010

Die Torjägerkanone der WM geht an Thomas Müller.

Die Torjägerkanone der WM geht an Thomas Müller.

Diese Regelung muss neu sein. Mehrere Spieler erzielen gleich viel Tore, doch nur einer von ihnen wird der alleinige Torschützenkönig, weil er mehr Tore vorbereitet hat? Thomas Müller wurde jedenfalls heute nach dem Finalsieg der Spanier zum alleinigen Torschützenkönig der WM 2010 in Südafrika ausgerufen. Er hatte mit seinem Treffer im Spiel um Platz 3 insgesamt 5 Tore in 6 Spielen erzielt (und 3 vorbereitet). Der gleiche Wert stand aber für Diego Forlan (Uruguay), Wesley Snijder (Niederlande) und David Villa (Spanien) zu Buche (womit übrigens jeder Teilnehmer am Halbfinale einen Spieler in dieser Wertung ganz oben dabei hat). Da Miroslav Klose wegen Rückenproblemen nicht eingesetzt werden konnte, war auch mit Anpfiff des Spiels um Platz 3 klar, dass nur Thomas Müller (sofern nicht ein fußballerisches Wunder passieren würde) diesen Titel für die deutsche Mannschaft würde holen können. (weiterlesen …)

Spanien ist Weltmeister!

Montag, 12. Juli 2010

Heute und morgen werden nicht nur die Straßen Barcelonas voller feiernder Menschen sein: Spanien ist zum 1. Mal Weltmeister.

Heute und morgen werden nicht nur die Straßen Barcelonas voller feiernder Menschen sein: Spanien ist zum 1. Mal Weltmeister.

In einem jederzeit spannenden, viel zu harten und wenig hochklassigen Finale gewinnt Spanien erneut mit nur einem Tor Unterschied, wie schon im Halbfinale gegen Deutschland, wie schon im Viertelfinale gegen Paraguay. Wie schon im Achtelfinale gegen Portugal, auch nur mit einem Tor Unterschied, allerdings mit immerhin zwei erzielten im Gruppenspiel gegen Chile. Und wie Spanien auch sein erstes Gruppenspiel gegen die Schweiz nur mit einem Gegentor Unterschied, mit 0:1 nämlich, gegen die Schweiz verlor. Einzig in der zweiten Vorrundenpartie gegen Honduras siegte Spanien mit 2:0 gegen Honduras und somit mit zwei Toren Unterschied. Gleichzeitig erhielt Spanien aber auch nur diese 2 Gegentore: eins von der Schweiz, eins von Chile. 8:2 Tore stehen am Ende für den Weltmeister zu Buche. Auch wenn die Defensive eine überzeugende Leistung zeigte: Das ist neuer Negativrekord für einen Weltmeister. (weiterlesen …)

Schweinsteiger, Özil und Müller nominiert

Freitag, 9. Juli 2010

Klose und Müller können noch Torschützenkönig werden

Klose und Müller können noch Torschützenkönig werden

Bei jedem Turnier gibt es neben dem Titel noch diverse Auszeichnungen und Ehrungen zu veranstalten, bzw. zu gewinnen. Das interessiert eigentlich nicht mal den eigenen Postboten, weil es bei einer WM nun mal um den Weltmeistertitel und um nix anderes geht. Aber die Leute brauchen ja auch was zum Schreiben, zum Diskutieren und zum Rumphilosophieren, auch wenn man die Leistungen einzelner Spieler eigentlich nur recht schwer vergleichen kann. Es gibt neben dem Team des Turniers auch noch eine Wertung für den besten Spieler insgesamt, eine für den besten Torhüter (das wird diesmal tatsächlich ziemlich schwierig, so richtig überzeugt hat eigentlich keiner) und eine für den besten Jungspieler bei dieser WM. Klingt schon fast wie bei der Tour de France mit ihren Sprint- und Bergwertungen, gepunkteten und gestreiften Trikots. Ist es auch. (weiterlesen …)

Weiße Elefanten

Freitag, 9. Juli 2010

Weiße Elefanten, Beitrag vom WDR

Weiße Elefanten, Beitrag vom WDR

Ein äußerst interessanter, knapp halbstündiger Beitrag des WDR über die Stadien in Südafrika. “Weiße Elefanten” werden die Stadien genannt, weil “white elephants” auf englisch ein Ausdruck für Geldverschwendung ist. Nicht nur Einblicke in die Stadien bietet der Beitrag, sondern auch in das Leben und Streben der Südafrikaner. Gut, davon gab es eine Menge Beiträge in letzter Zeit, aber dieser ist vom WDR, gut gemacht und ohne boulevardesk zu werden. Die Frage, wer denn nun eigentlich diese weißen Elefanten nach der WM nutzen soll, kann aber auch dieses Stück guten Journalismus nicht beantworten.

Hier geht’s zum Beitrag beim WDR.

Dass die Sendung wohl von Mai und somit von vor der WM stammt, macht den Beitrag nicht weniger sehenswert.

Nicht alles Gold, was in Südafrika jetzt glänzt

Freitag, 9. Juli 2010

Robben Island

Robben Island

Die Frankfurter Rundschau schreibt es auf: Die FIFA inszeniert sich derzeit in Südafrika zwar als großer, größter, noch größerer Menschen- und vor allem Afrikanerfreund. Und ungemein am Weltfrieden und der Völkerverständigung interessiert.

Wie wenig sich die FIFA während der Apartheid in Südafrika aber für diese Themen interessiert hat, legt Autor Ronny Blaschke dar. Zum Beispiel wurde der Fußballverband der Schwarzen (und Inder und Farbigen) von der FIFA nicht anerkannt. Die dealte lieber mit dem Fußballverband, der nur für Weiße zugängig war. Selbst als der Fußballverband der Schwarzen den Ausschluss des weißen Fußballverbandes forderte, weil dieser rassistisch sei, reagierte die FIFA nicht. Als die FIFA dann unter steigendem Druck schließlich doch den weißen Fußballverband aus der FIFA ausschloss, revidierte sie diese Entscheidung nur 2 Jahre später. “Unauslöschlicher Schandfleck” der FIFA-Geschichte nennt ein anderer Journalist diese bizarre Entscheidung. (weiterlesen …)

Wulff fängt gleich mal das Prassen an

Donnerstag, 8. Juli 2010

Raus damit, wir ham's ja.

Raus damit, wir ham's ja.

Es ist natürlich populistisch, sich darüber jetzt herzumachen. Es hat aber nichts mit schlechter Laune wegen des Ausscheidens der Deutschen zu tun, wir hätten uns ohnehin einen Weltmeister aus Afrika gewünscht. Darauf werden wir aber weiterhin ein wenig warten müssen. Nigeria war übrigens schon mal Olympiasieger, allerdings zählt Fußball bei Olympia irgendwie für den gemeinen Fußballfan nicht. Es hat also nichts damit zu tun, dass im Finale Niederlande gegen Spanien spielt, und Deutschland nur im kleinen Finale gegen Uruguay. Aber es ist nur das kleine Finale. Man kann keinen Titel mehr gewinnen, die Messe ist gelesen. (weiterlesen …)

Finale und Spiel um den 3. Platz live im TV

Donnerstag, 8. Juli 2010

Wann kommt was?

Wann kommt was?

Die letzten beiden Paarungen stehen fest, somit ist auch klar, dass Günter Netzer bei seinem letzten Einsatz zusammen mit Gerhard Delling noch einmal die deutsche Mannschaft analysieren wird, auch wenn böse Zungen behaupten, dass die beiden keine Spielanalyse, sondern Fußballkabarett betreiben. Sei’s drum, anhörbar ist es in jedem Falle. Und die beiden letzten Spiele der WM sind das sicher auch. Das erste, weil Deutschland noch mal mitspielt, das zweite, weil ein Finale einer Fußball-WM fast so ein großes Ereignis ist wie eine Hochzeit von Lady Di, eine Inauguration eines amerikanischen Präsidenten oder sagen wir eine Wiedervereinigung. Das muss man selbst dann sehen, wenn einen Fußball kaum interessiert. Wann aber werden diese beiden Spiele nun übertragen? (weiterlesen …)

Spanien dankt Paul pulpo

Donnerstag, 8. Juli 2010

Nach dem Finaleinzug der spanischen Nationalmannschaft hat die spanische Regierung sofort gehandelt und sich angemessen erkenntlich bei Paul, dem Tintenfisch — zu spanisch: pulpo — gezeigt.

Und zwar indem es seine Flagge geändert hat. Rot-gelb-rot und dann war da doch noch so eine Krone in der Fahne, oder? Die sieht aber jetzt so aus.

Spanien im Finale — Deutschland verdienter Verlierer

Donnerstag, 8. Juli 2010

Müssen ab Samstag wieder eingerollt werden: Schland-Fahnen.

Müssen ab Samstag wieder eingerollt werden: Schland-Fahnen.

Schade. Es hat wieder nicht gereicht. Wie schon bei der EM 2008 ist Spanien eine zu hohe Hürde für die deutsche Mannschaft, auch wenn die Vorzeichen diesmal andere waren. Bei der EM hatte sich Deutschland noch mit mehr Glück als Vorstand durch die Playoffs gehangelt, diesmal waren die Auftritte gegen England und Argentinien, die uns alle noch so nah vor Augen sind, höchst überzeugend. Sie machten tatsächlich Lust auf mehr. Und Jogi Löw schien zu ganz großen taktischen Leistungen vor allem in der Vorbereitung auf die Partien aufzulaufen. Letzlich hat aber die größere Klasse der Spanier den Ausschlag gegeben, die mehrheitlich vom immer mal wieder als Überteam gefeierten FC Barcelona stammen und dort nicht nur ständig im Verein zusammenspielen, sondern teilweise schon seit Jugendzeiten wissen, wie die Laufwege ihrer Mitspieler sind. Nicht umsonst feiert man zur Zeit den FC Barcelona als die beste und vor allem spielstärkste Mannschaft der Welt. (weiterlesen …)










  
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