Während die FIFA eine Vuvuzela für ein einem Fußballspiel angemessenes Gerät hielt, hat die UEFA die Vuvuzela bei internationalen Spielen (in Europa) gerade verboten.
Wir können das überhaupt nicht nachvollziehen. Das soll doch bitte jeder selbst entscheiden, ob er eine Vuvuzela für ein sinnvolles Instrument hält, wenn er sich über ein Tor seiner Mannschaft freuen will.
Bleibt also immer noch der nationale Fußball, bei dem dem Vuvuzela nach Herzenslust zum Einsatz kommen kann. Sowie natürlich die zahllosen Amateurspiele von der Regionalliga bis runter in die Kreisklasse: Gerade im letzteren Fall würde sich so manch einer über Vuvuzela-Beschallung sogar freuen.
Das hieße nämlich, dass überhaupt Zuschauer da wären.
Fußballtrainer Sven-Göran Eriksson aus Schweden, welcher aber seit langer Zeit in England lebt, ist nicht mehr Trainer der Elfenbeinküste. Man habe sich aus finanziellen Gründen nicht auf eine weitere Zusammenarbeit nach der WM in Südafrika einigen können. Eriksson war erst wenige Wochen vor Turnierbeginn in Südafrika zum Team aus der Elfenbeinküste gestoßen. Er ist bekannt dafür, ein knallharter Verhandler zu sein und stets höchste Summen aufzurufen, obwohl die Erfolge seiner Tätigkeit das nicht unbedingt rechtfertigen. Nun wird jemand anderes die Elfenbeinküste trainieren und zur nächsten WM 2014 in Brasilien führen.
Das “verlässt” in der Titelzeile steht übrigens in Anführungszeichen, weil Eriksson, wie so viele Trainer afrikanischer Mannschaften, natürlich nie selbst im Lande, also hier der Elfenbeinküste, gelebt hat. Er hat das Team von zu Hause aus zusammengestellt und war nur für die Spiele angereist.
Lothar Matthäus. Erst hat er kein Glück, jetzt kommt auch noch Pech dazu. Wer kein Glück in der Liebe hat, hat Glück im Spiel (das wäre hier das Fußballspiel), aber selbst diese Regel gilt für Lothar Matthäus nicht. Kamerun sucht einen neuen Trainer, und da war auch Lothar Matthäus im Gespräch. Angeblich wollte er sich sogar schon eine Wohnung in Paris suchen, weil in Frankreich so viele Spieler tätig sind, die für die Nationalmannschaft von Kamerun in Frage kommen. Nun aber ist a) seine Frau weg und b) jemand anders viel heißerer Kandidat für den Trainerjob in Kamerun. Und auch noch ebenfalls ein Deutscher: Klaus Toppmöller. Der ehemalige Stürmerstar der Bundesliga arbeitet wie Matthäus schon längere Zeit als Trainer, ist nach seinen Anstellungen in der Bundesliga aber – wie Matthäus – zur Zeit nicht in die Bundesliga vermittelbar. (weiterlesen …)
Die WM ist vorbei, jetzt wird zusammen- und abgerechnet. Nicht nur das Geld, sondern auch Dinge wie Einschaltquoten, Gesamtzuschauer und Ähnliches mehr. Und weil es nun 2010 ist, interessieren auch die Daten zur WM rund um Social Media. In diesem Blog gibt es eine umfassende Auflistung aller möglichen Daten. Spannend.
Während man im deutschen Fernsehen meist nur einfallslose Trailer zu sehen bekommt, die sich kaum von den offiziellen unterscheiden, ist man bei der BBC mittlerweile bekannt dafür, besonders sehenswerte Trailer im Vorlauf eines sportlichen Großereignisses, aber auch im Nachklapp eines solchen zu produzieren.
Hier also das Farewell aus Großbritannien an Südafrika:
Wieder ist es die taz, die sich explizit den Fehlern im afrikanischen Fußball widmet und Erklärungen aufzeigt, während die meisten anderen Medien sich mit dem reinen Konstatieren der stetigen Erfolglosigkeit der Kicker vom schwarzen Kontinent begnügen. Die Ursachen sind schnell gefunden. Denn trotz herausragender Talente, die häufig schon sehr früh nach Europa ziehen, will die Professionalität vor allem um die Teams herum nicht wachsen. Zudem bilden auch oft teaminterne Zwistigkeiten eine schlechte Grundlage für Erfolg bei großen Fußballturnieren. (weiterlesen …)
Es werden sicher nicht die allerletzten sein, denn die weitere Entwicklung Südafrikas im Allgemeinen, aber auch der Bauten und Verbesserungen durch die WM in Südafrika werden hoffentlich weiterhin Themen in den Medien der Welt, in den Medien Europas und Deutschlands sein. Heute wollen wir uns aber von der sportlichen Seite dieser WM in Südafrika verabschieden, die Teams sind schon zu Hause, sowohl Niederländer als auch Spanier feiern ihre Teams mit rauschenden Empfängen. Zugegebenermaßen in den Niederlanden nicht ganz so rauschend wie heute schon in Madrid mit dem neuen Weltmeister Spanien geschehen. (weiterlesen …)
Hier noch mal alle Gewinner, die es bei dieser WM gegeben hat, auch wenn das meiste bekannt sein dürfte, aber vielleicht nicht allen.
Weltmeister: Spanien
Vize-Weltmeister: Niederlande
Dritter: Deutschland
Titelverteidiger Italien schied ohne einen Sieg schon in der Vorrunde aus. Amtierender Europameister ist Spanien, womit erst zum dritten Mal nach Deutschland 1972/74 und Frankreich 1998/2000 gleichzeitig Welt- und Europameister ist.
Torschützenkönig: Thomas Müller mit 5 Treffern (aufgrund der Mehrzahl der Assists) (weiterlesen …)
Diese Regelung muss neu sein. Mehrere Spieler erzielen gleich viel Tore, doch nur einer von ihnen wird der alleinige Torschützenkönig, weil er mehr Tore vorbereitet hat? Thomas Müller wurde jedenfalls heute nach dem Finalsieg der Spanier zum alleinigen Torschützenkönig der WM 2010 in Südafrika ausgerufen. Er hatte mit seinem Treffer im Spiel um Platz 3 insgesamt 5 Tore in 6 Spielen erzielt (und 3 vorbereitet). Der gleiche Wert stand aber für Diego Forlan (Uruguay), Wesley Snijder (Niederlande) und David Villa (Spanien) zu Buche (womit übrigens jeder Teilnehmer am Halbfinale einen Spieler in dieser Wertung ganz oben dabei hat). Da Miroslav Klose wegen Rückenproblemen nicht eingesetzt werden konnte, war auch mit Anpfiff des Spiels um Platz 3 klar, dass nur Thomas Müller (sofern nicht ein fußballerisches Wunder passieren würde) diesen Titel für die deutsche Mannschaft würde holen können. (weiterlesen …)
Heute und morgen werden nicht nur die Straßen Barcelonas voller feiernder Menschen sein: Spanien ist zum 1. Mal Weltmeister.
In einem jederzeit spannenden, viel zu harten und wenig hochklassigen Finale gewinnt Spanien erneut mit nur einem Tor Unterschied, wie schon im Halbfinale gegen Deutschland, wie schon im Viertelfinale gegen Paraguay. Wie schon im Achtelfinale gegen Portugal, auch nur mit einem Tor Unterschied, allerdings mit immerhin zwei erzielten im Gruppenspiel gegen Chile. Und wie Spanien auch sein erstes Gruppenspiel gegen die Schweiz nur mit einem Gegentor Unterschied, mit 0:1 nämlich, gegen die Schweiz verlor. Einzig in der zweiten Vorrundenpartie gegen Honduras siegte Spanien mit 2:0 gegen Honduras und somit mit zwei Toren Unterschied. Gleichzeitig erhielt Spanien aber auch nur diese 2 Gegentore: eins von der Schweiz, eins von Chile. 8:2 Tore stehen am Ende für den Weltmeister zu Buche. Auch wenn die Defensive eine überzeugende Leistung zeigte: Das ist neuer Negativrekord für einen Weltmeister. (weiterlesen …)