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Archiv für die Kategorie „WM 2010“




Propaganda täuscht: Bei Südafrikas WM 2010 nur Verlierer

Mittwoch, 26. Dezember 2012

Anders als die nur vermeintlich honoren Herren (etliche Korruptionsfälle sind bewiesen) gerne in ihren Dossiers und Pressekonferenzen verlautbaren, war die WM 2010 für alle Beteiligten ein Schuss ins Kontor. Keine Gewinner nirgendwo — mit Ausnahme der FIFA selbst und insbesondere Sepp Blatter in seiner Rolle als FIFA-Präsident, der Sympathien bei den afrikanischen Verbänden erlangen konnte.

Ein Beitrag des WDR-Magazins “sport inside” klärt auf, wie sich die erste WM auf dem afrikanischen Kontinent tatsächlich auf die Beteiligten ausgewirkt hat. Mit nur knappen 9 Minuten Laufzeit kann man diesen erhellenden und gleichzeitig deprimierenden Beitrag schnell mal eben wegschauen. Und glaubt im Anschluss hoffentlich ein Stück weit weniger an das, was Institutionen über ihr Handeln publizieren.

Sehr aufschlussreicher Videobeitrag: (weiterlesen …)


Jogi Löw bewundert Nelson Mandela

Mittwoch, 6. Juni 2012

Moschee auf Robben Island

Moschee auf Robben Island

Aktuell startet die Europameisterschaft, naturgemäß mit nur ganz wenigen Spielern mit afrikanischen Wurzeln. Allerdings dann doch eine ganze Reihe, so stammt bekanntlich der Vater des deutschen Nationalspielers Jerome Boateng aus Ghana. Und auch wenn Jerome noch nie selbst in Ghana war, fühlt er sich dem Land sehr verbunden.

Trainiert wird Jerome Boateng bei dieser Europameisterschaft von Jogi Löw, und auch dieser immer noch jugendlich wirkende Herr aus Baden weist seine eigene Verbindung zu Afrika auf. Sein größtes Vorbild heißt nämlich Nelson Mandela, den Freiheitskämpfer und früheren Präsidenten von Südafrika, der lange Dekaden seines Lebens in Gefangenschaft auf Robben Island verbrachte. (weiterlesen …)


Südafrika: Mehr Besucher im Jahr nach der WM

Freitag, 9. März 2012

Mehr Besucher in Südafrika

Mehr Besucher in Südafrika

Das sind gute Nachrichten für den Ausrichter der WM 2010, denn offensichtlich gibt es tatsächlich einen positiven Effekt der sehr guten Präsentation des Landes am Kap inklusive der Absenz von schweren Vorfällen in punkto Raub und Gewalt während der WM. Im Jahr 2011 kamen 2,7 Prozent mehr Besucher als noch 2010, obwohl dieses das WM-Jahr war!

Andererseits ist nicht erstaunlich, dass gerade die Zahl der Besucher aus Europa um 4,4 Prozent sank, und für das Plus Reisende aus anderen Regionen der Welt zuständig sind, denn viele Fußballinteressierte aus Europa nutzten die WM als Anlass, die doch recht weite Reise zu bewältigen, während dieser Anreiz 2011 natürlich fehlte. (weiterlesen …)


Ghana: Unglücksrabe Asamoah Gyan pausiert

Donnerstag, 23. Februar 2012

Hier wird Asamoah Gyan noch gefeiert

Hier wird Asamoah Gyan noch gefeiert

Während des Afrika-Cups 2012 in Gabun und Äquatorial-Guinea Anfang des Jahres verschoss er einen wichtigen Elfmeter, zuvor war ihm dasselbe bereits im Viertelfinale der WM 2010 in Südafrika widerfahren. Jetzt nimmt er sich eine Auszeit vom Länderfußball. Asamoah Gyan war der Unglücksrabe in der Fußball-Nationalmannschaft von Ghana, fürs Erste kann er nicht für mehr Unglück sorgen, weil er erstmal nicht mehr für sein Land aufläuft.

Er sei psychisch fertig, mental sei es zu hart für ihn gewesen, gleich zwei Mal in so wichtigen Spielen für sein Land vom Elfmeterpunkt zu scheitern, ließ er die Presse und nicht zuletzt die Öffentlichkeit in Ghana wissen. Wie die modernen Zeiten so sind, nutzte Asamoah Gyan für diese Mitteilung über seinen Zustand und seine Auszeit einen der neuen Kanäle: Er kommunizierte über Twitter. (weiterlesen …)


Südafrika wartet immer noch auf WM-Einnahmen von der FIFA

Dienstag, 14. Februar 2012
Südafrika wartet auf das Geld aus der WM

Südafrika wartet auf das Geld aus der WM

Schon über anderthalb Jahre ist die WM 2010 in Südafrika vorbei, noch immer wartet der südafrikanische Fußballverband Safa auf das daraus erzielte Geld von der FIFA. Ungefähr 42 Millionen Euro sollen dem südlichsten Land Afrikas noch zustehen, obwohl nicht alle Spiele bei diesem größten Sportereignis der Welt ausverkauft waren.

Insgesamt sollen 70 Millionen Euro an Südafrika gehen, doch sind bislang erst 28 Millionen eingetroffen. Verantwortlich für diese Verzögerung sei, man mag es kaum glauben, der enge Terminplan von FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke. Erst wenn dieser wieder Zeit für einen Besuch Südafrikas haben wird, soll auch endlich das Geld fließen. Dem Vernehmen nach wird es erst im April so weit sein. (weiterlesen …)


Video: Tier-WM in Südafrika

Freitag, 14. Oktober 2011

Ein kleiner Nachklapp, weil das hier beides verbindet, was wir in den letzten Monaten an Südafrika lieben gelernt haben: Die Tiere des Landes spielen eine Fußballpartie. Natürlich war das Werbung fürs Turnier, aber da es jetzt ohnehin vorüber ist, können wir es auch einfach so genießen, denn schick gemacht ist es. (weiterlesen …)


Letzter Nachklapp WM Südafrika: FIFA zahlt 50 Mio

Donnerstag, 22. September 2011

Entwicklung nach der WM 1994 ist Vorbild für Südafrika

Entwicklung nach der WM 1994 ist Vorbild für Südafrika

70 Millionen US-Dollar, welche zur Zeit etwa 51 Millionen Euro entsprechen, überweist der Fußballweltverband FIFA in diesen Tagen an den südafrikanischen Fußballverband SAFA als Anteil an den Erlösen aus der Weltmeisterschaft am Kap im letzten Jahr.

Diese Summe wird allerdings auf ein Treuhandkonto gehen, von dessen Erlösen nicht allein der Fußballverband profitieren soll, sondern auch Schulen und Vereine in ihrem Bestreben rund um aktiven Sport und eben Fußball gestärkt werden sollen. Zinsen dieses Treuhandkontos und Spenden sind dabei eingeplant.

Im großen Südafrika existieren 52 unterschiedliche Regionalverbände des Fußballs, jeder einzelne von ihnen soll einen Kunstrasenplatz erhalten. Auch so genannte Fußballakademien sollten gebildet werden, eine zentrale sowie circa zehn andere in den unterschiedlichen Landesteilen.

Danny Jordaan, Präsident des südafrikanischen Fußballverbandes, nennt die Entwicklung des US-amerikanischen “Soccer” nach der Austragung der Fußball-WM 1994 in den USA als Vorbild für die Pläne, welche Südafrika mit seinem Fußball hat. (weiterlesen …)


Das größte Stadion Afrikas

Mittwoch, 27. Juli 2011

Das größte Stadion Afrikas ist wenig überraschend eines jener zehn Stadien, in denen die Fußball-WM 2010 in Südafrika ausgetragen wurde. Genauso wenig überraschend ist es das Stadion, in dem das Finale zwischen Spanien und den Niederlanden ausgetragen wurde. Es ist: (weiterlesen …)


Berühmte Afrikaner: Steve Nash

Mittwoch, 6. Juli 2011

Ein Basketballstar aus Johannesburg

Ein Basketballstar aus Johannesburg

Normalerweise wird in Deutschland nicht allzu viel Aufhebens um den Sport Basketball gemacht. Wie in allen anderen Sportarten außer Fußball (ja, selbst die Formel 1 schaut keiner, wenn keine Deutschen mitfahren), rückt auch das Basketball nur dann in den Fokus, wenn ein Deutscher mal etwas gewinnt. Und tatsächlich, kaum ist Dirk Nowitzki stolzer Ringträger des Siegerrings der NBA, der amerikanischen Basketball-Liga, horcht man hierzulande wieder auf und wendet den Kopf in Richtung Übersee.

Dabei ist das fast nur in Deutschland so. In den meisten anderen Ländern spielt Basketball per se eine viel größere Rolle, so ist er in Spanien, Italien, Griechenland oder der Türkei äußerst populär, aber auch in Litauen. (weiterlesen …)


Nach den Big 5 jetzt die Big 4

Dienstag, 28. Juni 2011

Dieser lebt in Gefangenschaft, da möchte man doch lieber einen frei lebenden Walhai sehen

Dieser lebt in Gefangenschaft, da möchte man doch lieber einen frei lebenden Walhai sehen

Nach den spätestens seit der WM 2010 weltweit bekannten “Big Five” in Afrika liest man mittlerweile auch von den “Big Four” oder auch “Big 4″ der Tierwelt in Afrika. Wer oder was könnte das sein? Die Antwort ist einfach. Es handelt sich um die “Big 4″ der Meere. Dazu zählt man die folgenden vier großen Arten:

Delfine

Der gesamte Indische Ozean ist voller Delfine, die man insbesondere von Mosambik aus hervorragend im Meer sehen kann. Ganze Touranbieter beschäftigen sich einzig damit, auf ihren Touren den Besuchern den direkten Anblick von wild lebenden Delfinen zu ermöglichen. Delfine kann man auch in deutschen Zoos besuchen, nirgendwo ist es aber so unverfälscht und auch so spannend wie in Afrika selbst. (weiterlesen …)