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Archiv für die Kategorie „Südafrika“




Afrika: TV-Markt wächst und lockt Interessenten

Montag, 6. Februar 2012

Bald mehr Programme zur Auswahl in Afrika

Bald mehr Programme zur Auswahl in Afrika

Das durchschnittlich steigende Einkommen der Bürger Afrikas sowie der immer mehr Menschen erreichende Zugang zu TV und dessen Übertragungen locken in Afrika auch immer neue Investoren und Interessenten. In der Region der Subsahara wächst immer deutlicher eine eigene Mittelschicht heran, die nicht nur das TV-Programm empfangen kann — für manche Schichten eine Selbstverständlichkeit — sondern auch die Mittel hat, die darin beworbenen Güter zu erstehen.

Zur Zeit existieren etwa 150 Millionen Haushalte mit TV-Zugang in der Region, in den nächsten sechs Jahren sollen es noch einmal 20 Millionen mehr werden. Damit wäre dieser Fernsehmarkt fast schon so groß wie der europäische. Dazu noch den Umstand einbezogen, dass ebenfalls immer mehr afrikanische Regierungen dazu bereit sind, ausländische Firmen auch in die jeweils nationalen TV-Märkte einsteigen zu lassen, schon ist das attraktive Paket für Investoren geschnürt. (weiterlesen …)

Berühmte Afrikaner: Manfred Mann

Donnerstag, 2. Februar 2012

Mit seinen Griffen in die Tasten überzeugt Manfred Mann seine Fans

Mit seinen Griffen in die Tasten überzeugt Manfred Mann seine Fans

Berühmte Afrikaner, Südafrikaner um genauer zu sein. Südafrikanische Musiker kennen wir ja auch in Deutschland ganz gut (Roger Whittaker, Howard Carpendale), allerdings gehören sie dann nicht unbedingt zur weltweit anerkannten Creme de la Creme. Beim heutigen Kandidaten ist das anders. Manfred Mann trägt zwar einen Namen, der so klingt, als sei er Deutscher, er ist aber Südafrikaner. Und in diesem Fall auch kein zufällig auf der Durchreise dort Geborener, wenn natürlich als Weißer schon in irgendeiner Form mit einer Kolonialgeschichte verbunden.

Der Jazzmusiker Manfred Mann, der eigentlich Manfred Sepse Lubowitz heißt, wurde nicht allein durch seine Manfred Mann’s Earth Band berühmt. Bis es zu ihrer Gründung gekommen war, war er zunächst als ganz junger Mann durch diverse Bars in Johannesburg getingelt. Seine ersten eigenen Platten nahm der 1940 in Johannesburg geborene Klavierspieler schon 1959 und 1961 auf. Zur selben Zeit begann er sein Studium als klassischer Musiker, ebenfalls in Johannesburg. Schon Ende 1961 siedelte er mit seinem damaligen musikalischen Kompagnon allerdings nach England um, womit seine besondere Beziehung zu Südafrika zwar nicht völlig beendet, doch arg eingeschränkt wurde. (weiterlesen …)

Der Sagole Baobab

Mittwoch, 1. Februar 2012

Der Sagole Baobab in seiner vollen Pracht

Der Sagole Baobab in seiner vollen Pracht

Zwei Wörter, die nichts anderes als “Großer Baum Sagole” bedeuten. Und doch ist der Sagole Baobab trotz seines profanen Namens einer der berühmtesten Bäume der ganzen Welt. Er befindet sich in Südafrika und sein Stamm hat einen Durchmesser von nicht weniger als 10 Metern. Es gibt zwar noch zwei Bäume in Südafrika mit einem größeren Durchmesser, aber der Sagole Baobab ist jener, der insgesamt die größte Größe aufweist: 22 Meter hoch, und 38 Meter Durchmesser in seiner Krone.

Er ist ein äußerst beliebtes Foto-Motiv, über ihn wurden ganze Bücher geschrieben und neben seinen gigantischen Ausmaßen kann er auch mit einem tatsächlich und nicht nur sprichwörtlich biblischen Alter aufwarten: Er ist rund 2.000 Jahre alt, wobei sich die Quellen widersprechen, wenn sie nur ein Alter von 1.000 Jahre oder sogar bis zu 3.000 Jahren annehmen. (weiterlesen …)

Rolling Stone mit eigener südafrikanischer Ausgabe

Dienstag, 31. Januar 2012

Der Rolling Stone in Südafrika kümmert sich nicht nur um Gitarren-Laute

Der Rolling Stone in Südafrika kümmert sich nicht nur um Gitarren-Laute

Schon seit drei Monaten gibt es in Südafrika eine eigene Ausgabe des Rolling Stone, der Musikzeitschrift mit Sitz in den USA. Diese eigene Ausgabe sieht sich durchaus als Erzeugnis mit einem Auftrag für ganz Afrika, und nicht allein für Südafrika. Zu bedauerlich wäre es, würde man die unglaublich vielschichtigen Musikszenen der übrigen Länder nicht berücksichtigen. Zur Problematik, dass das Magazin doch eher in Richtung Rock ausgerichtet sei, antwortete ein zuständiger Redakteur, dass das, was der Rolling Stone vertrete, eher eine Herangehensweise, eine Weltanschauung sei als eine bestimmte Musikrichtung, insofern gebe es da keine Probleme, wenn der Rolling Stone in Südafrika auch über typisch afrikanische Musik berichte.

Natürlich muss der Rolling Stone da auch in vieler Hinsicht Aufklärungsarbeit betreiben. So gibt es in der aktuellen Ausgabe ein schwarz-weißes Fotoessay über die, jawohl, Heavy-Metal-Szene in Botswana, das weltweit wohl eher für seine Nationalparks bekannt ist denn für moshende und rockende Heavies. (weiterlesen …)

Viele neue Hotels in Kapstadt

Donnerstag, 26. Januar 2012

Kapstadt mit Tafelberg von See aus

Kapstadt mit Tafelberg von See aus

Zumindest ein Anlass zu dieser Entwicklung liegt auf der Hand. In Kapstadt ist die Zahl der verfügbaren Hotels zuletzt stark angestiegen. Natürlich hat das mit der Ausrichtung der Weltmeisterschaft 2010 zu tun, es gibt aber noch weitere Gründe. Zum Einen hat die Art, wie sich Südafrika — glücklicherweise ohne größere Vorfälle im Bereich der Sicherheit — der Welt präsentiert hat, dafür gesorgt, dass Südafrika als Reiseziel überall an Popularität gewonnen hat. Zum Anderen ist die Diversifizierung des Reisemarkts, besser: Der Art zu reisen, auch nicht an den jeweiligen Verantwortlichen in Kapstadt vorbei gegangen. Deshalb wollte man sich breiter aufstellen und mehr und unterschiedlichere Angebot bei Übernachtungen in Kapstadt machen. Das ist gelungen. (weiterlesen …)

Afrikanische Freihandelszone als Fernziel

Dienstag, 24. Januar 2012

Konferenz der AU in Addis Abeba

Konferenz der AU in Addis Abeba

Nach dem Vorbild der EU eine afrikanische, kontinentweite Freihandelszone zu schaffen, diese Idee ist ungefähr so alt wie die EU in Europa. Doch anders als in Europa liegt der kontinentale Binnenhandel darnieder und eine gemeinsame Freihandelszone scheint weit entfernt. Dennoch kein Grund, den Sand in den Kopf zu stecken, weshalb beim in Kürze stattfindenden Gipfeltreffen der AU, die es tatsächlich gibt und die die Afrikanische Union ist, weiter darüber nachgedacht, wie man der Umsetzung dieser Vision ein Stück näher kommen kann.

Sollten einmal von Kairo bis Kapstadt und von Casablanca bis Antananarivo freier Handel möglich sein, könnte der gesamte Kontinent davon enorm profitieren. Bislang existieren bereits acht unterschiedliche Handelszonen, die sich teils sogar geographisch überlappen. Versuche, wenigstens Teile dieser existierenden Basis zusammenzuschließen, werden unternommen und scheinen vielversprechend zu sein. (weiterlesen …)

Spielplan Afrika-Cup 2012

Montag, 23. Januar 2012

Ghana ist beim Afrika-Cup 2012 dabei

Ghana ist beim Afrika-Cup 2012 dabei

Der Afrika-Cup hat schon begonnen, am vergangenen Samstag mit seiner Auftaktpartie, jetzt läuft er und es sind viele Spieler aus Europa und somit auch aus der Champions League dabei. Der Afrika-Cup erhält immer mehr Aufmerksamkeit in den hiesigen Breitengraden, auch wenn im Vergleich zu z. B. Frankreich oder Belgien immer noch recht wenig Spieler vom Schwarzen Kontinent in der Bundesliga beschäftigt sind. Aber die Tribünen werden voll sein mit Scouts aus aller Herren Länder und den einen oder anderen Spieler, der beim Afrika-Cup überzeugt, wird man demnächst in einer der europäischen Top-Ligen bewundern können.

Sportlich ist das Turnier übrigens auch deshalb reizvoll, weil viele klassischerweise als Mit-Favoriten antretende Nationen die Qualifikation für den Afrika-Cup 2012 nicht bewältigt haben. Überraschend ist z. B. der Seriensieger Ägypten nicht dabei (wen wundert’s bei den Querelen im Heimatland), aber auch der zumindest frühe starke Vertreter vom Kap, Südafrika, hat es nicht bis ins Hauptturnier geschafft. (weiterlesen …)

Alles über Durban

Montag, 16. Januar 2012

Skyline von Durban

Skyline von Durban

Wer an Südafrika denkt, denkt fast immer nur an Kapstadt und wenig später an Johannesburg. Das mag sich im Zuge der WM 2010 ein wenig gewandelt haben, aber der Mensch vergisst ja auch so schnell. Weshalb wir noch einmal den Blick auf eine andere große Stadt in Südafrika richten wollen, die alleine schon aus dem Grund sehr interessant für einen Zwischenstopp oder gar längeren Aufenthalt ist, weil sie direkt am Indischen Ozean liegt — großer Hafen, Strandleben, frischer Fisch, alles inklusive, was eine derart große Nähe zum Meer so mit sich bringt.

3,3 Millionen Einwohner hat die Stadt, die Metropolregion sogar 3,6 Millionen. An der technischen Universität in Durban sind über 20.000 Studenten eingeschrieben, eine Metrorail bietet ein Nahverkehrssystem vergleichbar den deutschen S-Bahnen (durchaus eine Seltenheit auf dem afrikanischen Kontinent), in Durban selbst und in seinem Umfeld sind starke Wirtschaftsbetriebe angesiedelt und neben einem großen Flughafen verfügt Durban auch über einen internationalen Seehafen. (weiterlesen …)

Safari unter einer Wolke

Samstag, 14. Januar 2012

In dem Fall ist der Titel des Beitrags wörtlich zu verstehen, denn es geht um ein fantastisches Foto, das auf einer Safari entstand und demonstriert, dass Südafrika immer eine Überraschung parat hat.

Und sei es eine Wolke (Nein, das Bild ist nicht gephotoshoppt, sondern echt!).

Nur in Afrika: Brillenpinguine

Mittwoch, 11. Januar 2012

Ein Exemplar eines Brillenpinguins

Ein Exemplar eines Brillenpinguins

Brillenpinguine stellen eine Gattung der Pinguine dar, von ihnen gibt es nur etwas weniger als 100.000 in der freien Wildbahn. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von der Westküste Afrikas über die Pinguininsel vor Angola bis zur Ostküste Afrikas. Woanders als in Afrika — außer in Zoos natürlich — kann man die mit einer charakteristischen Schwarz-Weiß-Färbung versehenen Brillenpinguine also nicht bestaunen. Nicht ganz zufällig heißen sie demgemäß auf englisch auch “African Penguin”.

Sie erreichen etwa 60 bis 70 Zentimeter Körpergröße, sind dabei aber nur etwa 3 Kilogramm schwer. Zwischen ihrer Augenpartie zieht sich ein rosa Fleck entlang, der für die Namensgebung verantwortlich ist. (weiterlesen …)










  
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