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Archiv für die Kategorie „Äthiopien“
Sonntag, 19. Mai 2013
Man muss keine besondere Lebensweisheit erlangt haben, um diesem Sprichwort aus Äthiopien zustimmen zu können:
Kaffee und die Liebe schmecken am besten heiß.
Scheint so, als wären manche Sachen eben überall auf der Welt gleich …
Mittwoch, 8. Mai 2013
 Hersmans Vortrag auf der re:publica Normalerweise gehen wir für unsere Themen weit in den Süden, direkt nach Afrika, um dort zu lauschen und zu spähen, wo sich wieder etwas entwickelt in diesem riesigen Kontinent. Heute kommt eine faszinierende Nachricht über Afrika aus Deutschland selbst, aus Berlin um genau zu sein.
Die re:publica ist eine Konferenz von Webmenschen, die sich mit einem bunten Strauß an Themen befasst. Webgestaltung, Bezahlmodelle, juristische Fragen oder auch Probleme spezieller Nischen im Netz. Immer aber auch ist die jährliche Messe der Internetmenschen eine politische Veranstaltung.
So verwundert es nicht, dass auch jemandem eine Bühne, eine Session geboten wird, der über die Veränderungen in Afrika durch das Internet berichtet. Und das tut der Kenianer, Eric Hersman, aufgewachsen im Südsudan, in einer Weise, die ein modernes Afrika nicht nur erahnen lässt. Es existiert bereits. (weiterlesen …)
Samstag, 20. April 2013
Äthiopien besteht nur aus Wüste, Trockenheit und menschlichem Elend? Weit gefehlt, wie dieses sehr schicke Foto-Essay von African Digital Art dem geneigten Besucher verrät.
Wir hatten schon viele Galerien hier, diese ist sicher eine der schönsten.
Dienstag, 16. April 2013
 Dscheladas klingen fast wie Menschen Eine der großen Unterschiede des Menschen zu allen anderen Lebewesen ist seine so hoch ausdifferenzierte Sprache — obwohl das natürlich niemand mit letzter Gewissheit bestätigen kann. Denn wer weiß schon, wie viele Wörter Affen, Wale, Delfine oder Elefanten in ihrer eigenen Sprache tatsächlich kennen? Dennoch wird die Sprache als eines der das Menschsein definierenden Merkmale interpretiert.
In der Lage zu sein, so variabel Töne zu produzieren wie es der Mensch kann, hat auch damit zu tun, dass Kiefer und Sprechapparat nur beim Menschen derartige Laute ermöglichen, während Affen zwar ebenfalls laut geben können, aber eben nicht so, dass man die Vielzahl der menschlichen Laute produzieren könnte.
Und doch gibt es da eine einzelne, recht unbekannte Affenart, die beinahe so klingt wie Menschen, wenn sie mit ihren Stimmen Töne produzieren. Es sind die Dscheladas in Äthiopien, auch Blutbrustpaviane genannt. Sie kommen ausschließlich in Äthiopien vor, und auch dort nur in einem recht begrenzten Landstrich. (weiterlesen …)
Freitag, 22. März 2013
 Die älteste Steinbrücke Afrikas Ein jedermann kennt die größten Wasserfälle Afrikas, die Victoria-Wasserfälle im zentralen Süden des Kontinents. Die zweitgrößten Wasserfälle des gesamten Kontinents kennt hingegen kaum jemand mit Namen. Es sind die Tisissat-Wasserfälle in Äthiopien. Der Fluss, welcher sich in Äthiopien lang, lang in die Tiefe stürzt ist der Blaue Nil.
Benannt sind sie nach dem Dorf Tis Issat, welches wiederum nichts anderes bedeutet als “Wasser, das raucht”. Angesichts der hervorspritzenden, ständigen Gischt durch das herabstürzende Wasser sowie des sich daraus entwickelnden Wasserschleier nicht erstaunlich, wie der Ort zu seinem Namen kommt.
Die Wasserfälle stürzen auf einer Breite von 400 Metern hinab, das ist natürlich nicht zu vergleichen mit den Victoriafällen aber doch eine ungeheure Distanz, die hier zum Wasserfall gereicht. Die Tiefe des Sturzes ist mit 42 Metern ebenfalls so beeindruckend, dass die Tisissat-Wasserfälle eine der meistfrequentierten Touristenattraktionen ganz Äthiopiens geworden sind. (weiterlesen …)
Montag, 18. März 2013
Ein Jahr ist er schon im Amt. Das ging schnell. Vorgänger Christian Wulff und dessen Ex-Familie schickte er Mitleid via Bild-Zeitung. Da wird man sich bei den Wulff’schen sehr gefreut haben. Sein eigenes Amtsjubiläum begeht Joachim Gauck allerdings nicht im Schloss Bellevue, sondern in Äthiopien, wo er — dringend nötig in dem Land — über Freiheit und Demokratie sprechen will und wird.
Er ist Gast bei Afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba, die nun mal in Äthiopien ihren Sitz hat. Freiheit und Demokratie, das ist weiterhin für viele Länder Afrikas eine Angelegenheit, die nicht unbedingt ganz oben auf der Agenda steht. Gerade diese Länder werden sich aber eine oberlehrerhafte Einmischung aus Deutschland verbitten. Eine heikle Aufgabe also, die Joachim Gauck sich selbst da für sein Amtsjubiläum ausgesucht hat. (weiterlesen …)
Dienstag, 5. März 2013
 Miss-Wahlen wie diese in Thailand gibt es auch in Israel Wir schicken wieder die einleitenden Worte voran, dass jeder selbst wissen sollte, wie er mit der Existenz einer solchen “Miss-Wahl” umgeht, bei der am Ende doch nicht die Fähigkeiten oder der Mensch, sondern Äußerlichkeiten entscheiden, wer gewinnt. Immerhin, das darf man annehmen, gehen die Kandidatinnen aus freien Stücken ins Rennen.
Bei diesem besonderen Ergebnis einer Miss-Wahl in Israel fühlen wir uns dann bemüßigt, auch darüber zu berichten. Siegerin der Wahl zur “Miss Israel 2013″ wurde nämlich eine junge Frau aus Äthiopien.
Jitjisch Ainaw heißt die Glückliche. Sie ist schwarz, stammt aus einem ostafrikanischen Land und hat in Israel, so wie alle Frauen, auch schon den Umgang mit der Waffe gelernt. Zur Zeit betreibt sie, wie passend, ein Modegeschäft. (weiterlesen …)
Freitag, 15. Februar 2013
 Auch er lebt in einem Weltkulturerbe Hier einmal wieder eine nützliche Liste zum Start ins Wochenende. Jene Tagen, zu denen man am meisten Zeit hat, darüber nachzugrübeln, welches das nächste Reiseziel in Afrika sein soll. Natürlich möchten die wenigsten allein kulturelle oder historische Stätten besichtigen. Ein wenig Kontakt zu Menschen und vor allem zur exotischen Tier- und Pflanzenwelt sollte es schon sein.
Doch nur Safari wäre auch nicht das Gelbe vom Ei, wenn man längere Zeit in Afrika zu verbringen hat. Und Afrika, das wissen nicht nur die Leserinnen und Leser vom Blog von Touring-Afrika.de, ist derart vielschichtig wie es angesichts seiner Größe selbstverständlich ist.
Auch wir haben schon eine ganze Reihe dieser von der UNESCO geschützten Stätten und Orte vorgestellt (und es werden sicher weitere folgen), doch eine komplette Auflistung aller dieser Schätze gibt es bei uns noch nicht. (weiterlesen …)
Dienstag, 22. Januar 2013
 Angemessene Bühne für die Afrikanischen Literaturtage Am 25. und 26. Januar ist es in der Stadt der Buchmesse soweit: Dann steigt die Premiere der Afrikanischen Literaturtage. Bekanntere und unbekanntere Autoren aus Afrika erhalten die Chance, sich dem deutschen interessierten Literaturpublikum vorzustellen. Der Titel der Aktion lautet “Afrikanissimo – Starke Stimmen aus Afrika”. Wieso man da eine Anleihe beim Italieinischen nimmt, ist nicht ganz klar, aber vielleicht wird es ja klar, wenn der eine oder andere Autor aus ehemalig italienischem Kolonialgebiet dabei sein sollte.
Siehe da, die Autoren stammen u. a. aus Senegal, Simbabwe, Äthiopien, Ghana und Nigeria, womit diese Frage geklärt wäre. Ort der Veranstaltung ist das Literaturhaus in Frankfurt mit der Adresse Schöne Aussicht 2. Die Preise variieren zwischn 6 und 25 Euro für diese einzigartige Veranstaltung.
Vorgänger dieser Afrikanischen Literaturtage waren die Arabischen Literaturtage, welche laut Selbstauskunft im letzten Jahr ein voller Erfolg gewesen sein sollen. (weiterlesen …)
Montag, 7. Januar 2013
 Mit jedem Schlag ein Stückchen vorwärts Der weiße Sport, hierzulande bis zu den Zeiten on Boris Becker und Steffi Graf den oberen Zehntausend vorbehalten, bevor er zum Sport für Jedermann wurde. Und dennoch weiterhin mit dem Image des Luxuriösen behaftet ist. Da wundert man sich schon, wenn nun ausgerechnet eine Tennis-”Akademie” in Äthiopien dazu beitragen soll, die dortigen Kinder aus den Slums zu holen und ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen.
Denn auch wenn im Tennissport viel Geld zu verdienen ist: Das gilt weltweit nur für ein paar Hundert Spielerinnern und Spieler. Jene auf den hinteren Plätzen der Weltrangliste leben zwar auch meist noch besser als ein normaler Arbeitnehmer in Mitteleuropa, können aber kaum etwas für die Zeit nach der Karriere zur Seite legen. (weiterlesen …)
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