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Archiv für die Kategorie „Afrika“




Kap Verde erhält Meerespreis 2012

Montag, 7. Mai 2012

Rund um Kap Verde kann man gut das Meer erforschen

Rund um Kap Verde kann man gut das Meer erforschen

Die Deutsche Bank verleiht jährlich ihren GEOMAR-Meerespreis. In diesem Jahr war es das afrikanische Kap Verde, das mit dieser Auszeichnung versehen wurde. Entgegengenommen hat den mit 10.000 Euro dotierten Preis der Premierminister von Kap Verde, Jose Maria Neves. Laudator war zufälligerweise der deutsche Ex-Umweltminister, Klaus Töpfer, der heute Direktor des Umweltprogramms der UNO ist.

In seiner Laudatio stellte er fest, wie bemerkenswert der Umgang der Einwohner und der Regierung bei der Zusammenarbeit mit Meeresforschern ist, die in der Umgebung der Insel ihrer Arbeit nachgehen (möchten). Die Inseln von Kap Verde stellen aufgrund veränderter Fragestellungen und Anforderungen an die Meeresforscher einen idealen Ausgangspunkt für derartige Forschungsarbeit dar. (weiterlesen …)

Wie viele Löwen leben noch in freier Wildbahn?

Samstag, 5. Mai 2012

Die Zahl ist erschreckend und ernüchternd zugleich. Ernüchternd niedrig, denn in freier Wildbahn leben nach optimistischer Schätzung gerade mal noch 30.000 Exemplare. Konservative Schätzungen gehen von wesentlich weniger Tieren aus. Sie sind immer weniger durch die Jagd durch den Menschen als vielmehr durch den Verlust von Lebensraum, vor allem aber durch tödliche Krankheiten wie Tuberkulose-Formen oder Viren in HI-ähnlicher Struktur gefährdet.

Man braucht nicht viel Phantasie, dass eine Epidemie nicht mal besondere Ausmaße benötigt, um eine Population von nur 30.000 Exemplaren weltweit dahinzuraffen.

Afrika: Praktikum im Ausland

Freitag, 4. Mai 2012

Screenshot FR übers Praktikum in Afrika

Screenshot FR übers Praktikum in Afrika

Wer wissen will, welche Informationen und Voraussetzungen er oder sie benötigt, dem kann leicht geholfen werden. Die FR bietet in einem Beitrag eine Zusammenstellung aller wichtigen Tipps und Hinweise zur besten Vorgehensweise. Der Traum von einem Praktikum in Afrika muss kein solcher bleiben, wenn man weiß, wo und bei wem man sich erkundigen kann.

Dort werden auch einige Vermittlungsbüros aufgelistet, samt ausführlichem Erfahrungsbericht. Eines muss aber jedem klar sein, der ein Praktikum in Afrika anstrebt: Es wird nicht billig. Trotzdem entscheiden sich für viele für diesen Weg, ihren Horizont zu erweitern und ihren Lebenslauf zu verbessern. Sowie natürlich auch Fremdsprachen zu erlernen oder einzusetzen.

Welchen Zweck man am Ende mit einem Praktikum in Afrika verfolgt, man sollte sich vorher bestens informieren und vor allem nicht daran sparen, was elementar ist fürs eigene Wohlbefinden — an seiner eigenen Sicherheit. Das kann man schlecht alleine bewältigen, dafür gibt es diese Agenturen.

Mit einem Gesamtüberblick im Beitrag der FR darüber, wie man es am besten anstellt.

Obama lädt afrikanische Staatschefs zu G8 ein

Freitag, 4. Mai 2012

Auch die afrikanischen Vertreter werden sich auf Proteste gefasst machen müssen

Auch die afrikanischen Vertreter werden sich auf Proteste gefasst machen müssen

Mehr als eine Geste der Freundschaft. Der Präsident der USA, Barack Obama, hat neben dem Präsidenten der afrikanischen Union noch Staatschef von drei afrikanischen Ländern zum anstehenden Gipfel der “G8″ eingeladen. Dazu zählen die ersten Männer der Länder Ghana, Äthiopien und Tansania zu jenen Menschen, die für den gesamten Kontinent Afrika an der Konferenz teilnehmen.

Ziel dieser Aktion ist nicht allein das Generieren von Aufmerksamkeit für den afrikanischen Kontinent und seine speziellen Sorgen und Nöte, sondern auch ganz explizit die Bekämpfung der immer wieder auftretenden Ernährungsproblematik. (weiterlesen …)

Elfenbeinküste: Bessere Kakao-Ernte erwartet

Donnerstag, 3. Mai 2012

Gute Aussichten in der Elfenbeinküste

Gute Aussichten in der Elfenbeinküste

In der Elfenbeinküste, die nach größeren Unruhen politisch gerade wieder zur Ruhe kommt, deutet sich eine verbesserte Kakao-Ernte an. Das ist in jeder Hinsicht eine positive Nachricht, selbstverständlich, denn mit größeren Umsätzen der beteiligten Menschen steigt ihre eigene wirtschaftliche Sicherheit, und damit zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit von Unruhen oder Umsturzversuchen.

Anlass zu dieser Nachricht gaben die vermehrten Regenfälle in den Kakao-Anbaugebieten der Elfenbeinküste, die die Ernte sogar deutlich ansteigen ließen. Der relative Wohlstand in der Elfenbeinküste gründet sich zu großen Teilen auf den Anbau und den Export von Kaffee und Kakao. Mit deren Erlösen fallen und steigen die Einkommen vieler Bürger in der Elfenbeinküste und ändert sich somit auch die Versorgungssituation der dazugehörigen Familien. Die Elfenbeinküste ist weltweit der größte Exporteur von Kaffee und Kakao, zuletzt waren es 1,3 Millionen Tonnen in einem Jahr. (weiterlesen …)

Interview: Der Macher von “The Ambassador”

Donnerstag, 3. Mai 2012

Filmplakat "The Ambassador"

Filmplakat "The Ambassador"

Der Däne Mads Brügger kaufte sich auf dem Schwarzmarkt einen Diplomatenpass, das kostete ihn schlappe 135.000 Euro, und stieg damit als liberianischer Diplomat getarnt in den Handel mit Blutdiamanten ein. Heraus kam ein fesselnder Dokumentarfilm, der tief in die Abgründe von Afrika blicken lässt. Ein ungemein spannendes, nicht ganz ungefährliches Unterfangen, das als The Ambassador (Der Botschafter) als Film erschienen ist.

Es ist ein Dokumentarfilm, der sich einer anderen Seite von Afrika widmet, also nicht den hungernden Kindern und HIV, alles das, was man ständig an jeder Ecke zu sehen und zu lesen bekommt. Hier geht es um Korruption, um illegale Geschäfte, um Ministaaten und deren Verwicklungen auf dem diplomatischen Parkett. Der Regisseur selber nennt durchaus “Borat” als Inspiration für sein eigenes Werk, in dem er korrupte afrikanischer Diplomaten und Geschäftsleute der Lächerlichkeit preis gibt. (weiterlesen …)

Nigeria sammelt Verbündete für Kampf gegen Boko Haram

Mittwoch, 2. Mai 2012

Die Gewalt in Nigeria erfordert neue Maßnahmen

Die Gewalt in Nigeria erfordert neue Maßnahmen

Die jüngsten Anschläge mit vielen Toten haben erneut demonstriert, dass ein härteres und vor allem effizienteres Vorgehen gegen die Streiter der islamistischen Gruppierung “Boko Haram” nötig ist. Daraus zieht Nigeria nun die richtigen Schlüsse und schmiedet eine Allianz mit fünf weiteren Staaten aus Westafrika bzw. Zentralafrika. Angesprochen wurden dafür Kamerun, der Tschad, die Zentralafrikanische Republik sowie aus Niger. Diese vier Staaten haben ihre aktive Mitarbeit bereits zugesagt. Jetzt gilt es, möglichst schnell die geplanten Aktionen zu organisieren und durchzuführen, um wirksam gegen das Treiben von Boko Haram Gegenwehr aufbieten zu können.

Die Aktivierung dieser Staaten war übrigens deshalb so problemlos möglich, weil bereits 1998 eine gemeinsame Sicherheitstruppe gegründet worden war, die eigentlich die Aufgabe gehabt hätte, den Tschad-See zu schützen. Dazu kam es allerdings nie. Nun kann man in der Region auf die dort geschaffenen Strukturen zurückgreifen, um einen noch wichtigeren Kampf zu führen. Den man offensichtlich mit aller nötigen Härte durchführen wird. (weiterlesen …)

Gigantische Wassermassen unterhalb Afrikas entdeckt

Dienstag, 1. Mai 2012

Riesige Wassermassen in Afrika gefunden!

Riesige Wassermassen in Afrika gefunden!

Wird das die Lösung eines der größten Probleme weiter Teile Afrikas? Laut Spiegel Online hat man unter dem Kontinent riesige Wassermassen gefunden, die zusammen das 14.000-fache des Wassers im Bodensee ergeben. Allerdings leben in Afrika auch knapp 1 Milliarde Menschen. Nichtsdestotrotz: sollte sich diese Nachricht bewahrheiten, wären die Möglichkeiten zur Entwicklung des Kontinents enorm.

Die Veröffentlichung dieses neuen Wasser-Atlasses lässt die Hoffnungen ebenso sprießen, wie es das Wasser mit den Pflanzen der Region tun lassen würde. Womit auch ein weiteres Problem angegangen werden könnte: Die geringe Produktion an Lebensmitteln. Viele Flächen könnten nutzbar gemacht werden, ohne dass eine komplette Wasser-Infrastruktur nach Vorbild einer Industrienation existieren müsste.

Der neue Wasser-Atlas soll jetzt viel besser und genauer ermöglichen, an dies unter der Oberfläche gelagerte Wasser heranzukommen. Und zwar so, dass es auch mit einfachen Mitteln möglich wird, diese Rohstoffe zu erschließen. (weiterlesen …)

Nur zehn Prozent

Samstag, 28. April 2012

Nur zehn Prozent der Fläche der Sahara bestehen aus jenen weit geschwungenen, sich ständig verändernden Sanddünen, die wohl ein jeder im Kopf hat, wenn er an die Sahara denkt. Der Rest sieht anders aus.

Reisen mit Kindern: Eigene Reisedokumente ab Juni Pflicht

Dienstag, 24. April 2012

Mit Kindern reisen bedeutet, sich umzustellen

Mit Kindern reisen bedeutet, sich umzustellen

Bislang war es oft einfach, die Kinder konnten in den Reisepass der Eltern eingetragen werden. Das ändert sich ab Juni für viele beliebte Reiseziele auf der Welt, darunter auch einige in Afrika. Genauer gesagt tritt diese Form der veränderten Regelung schon am 26. Juni 2012 in Kraft — ab diesem Tag gibt es keine Ausflüchte mehr, falls man die nötigen Änderungen in den eigenen Papieren noch nicht vorgenommen hat.

Welche Lösung für die jeweils reisende Familie die beste ist, das erfährt man bei den die Pässe ausgebenden Stellen. Wichtig ist aber, deshalb auch jetzt schon unser Hinweis, dass man die Ausgabe dieser neuen Dokumente so früh wie möglich beantragt. Da es nicht wenige Familien geben wird, die sich neue Papiere für ihre Kleinsten besorgen müssen, könnte es zu gewissen Wartezeiten kommen. Bessere Karten hat dann natürlich, wer möglichst früh neue Reisedokumente beantragt hat. (weiterlesen …)










  
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