Schwerste Krise in Somalia überstanden - Hilfe muss weitergehen
Gute Kunde aus einer Region, die schon derart lange von derart vielen Katastrophen unterschiedlicher Herkunft heimgesucht wird: Die UN hat die Hungersnot im von Bürgerkrieg unregierbar gewordenen Somalia am Kap Hafun für beendet erklärt. Sechs Monate hatte diese schlimme Zeit angedauert, nun ist sie zumindest von jenen, die sie bekämpft hatten (und nicht jenen, welche darunter litten) als nicht mehr existent bezeichnet worden.
Neben der mittlerweile in diesen Dingen erfahrenen und deshalb gut organisierten Arbeit der Hilfsorganisation der UNO, der FSNAU, hat auch eine außergewöhnlich gute Ernte zur dann doch recht raschen Entspannung der Lage beigetragen. (weiterlesen …)
Das durchschnittlich steigende Einkommen der Bürger Afrikas sowie der immer mehr Menschen erreichende Zugang zu TV und dessen Übertragungen locken in Afrika auch immer neue Investoren und Interessenten. In der Region der Subsahara wächst immer deutlicher eine eigene Mittelschicht heran, die nicht nur das TV-Programm empfangen kann — für manche Schichten eine Selbstverständlichkeit — sondern auch die Mittel hat, die darin beworbenen Güter zu erstehen.
Zur Zeit existieren etwa 150 Millionen Haushalte mit TV-Zugang in der Region, in den nächsten sechs Jahren sollen es noch einmal 20 Millionen mehr werden. Damit wäre dieser Fernsehmarkt fast schon so groß wie der europäische. Dazu noch den Umstand einbezogen, dass ebenfalls immer mehr afrikanische Regierungen dazu bereit sind, ausländische Firmen auch in die jeweils nationalen TV-Märkte einsteigen zu lassen, schon ist das attraktive Paket für Investoren geschnürt. (weiterlesen …)
Eine leicht verrückte, gar nicht so leichte und vor allem sehr unterhaltsame Idee:
Die Länder Afrikas und ihre Formen als Tetris-Spiel aufzubauen. Da braucht man vor allem bei den kleineren Ländern schon ein paar Vorkenntnisse, allerdings ist das Spiel selbst bei Fehlern relativ gnädig und man fliegt nicht sofort raus, sondern kann seine Fehler auch leicht wieder ausbügeln.
Denn zwischen Guinea und Guinea-Bissau oder zwischen Niger und Tschad zu unterscheiden, das können wohl nur diejenigen, die schon mal länger die Karte Afrikas selbst studiert haben. Oder schlicht selbst schon durch Afrika gereist sind.
Unterhaltsam, witzig, schön bunt und mal wieder ein bisschen fesselnd. Genau das Richtige also für ein langes Wochenende. Viel Spaß!
Wo sind überall Chinesen in Afrika als Gastarbeiter tätig? Man wird erstaunt sein: Bis auf wenige Ausnahmen überall auf dem afrikanischen Kontinent. Wie viele es genau sind und in welchen Branchen sie tätig sind, zeigt die folgende Grafik:
Superstar Drogba ist mit seiner Elfenbeinküste im Viertelfinale des Afrika-Cups 2012 dabei
Oder auch: Die Vorrunde ist vorbei. Nur 16 Teams der 55 Mitglieder des CAF, des afrikanischen Fußballverbands, sind überhaupt qualifiziert bei dieser Kontinentalmeisterschaft. Das ist in Europa zur Zeit nicht anders, wird sich aber mit der EM 2016 in Frankreich ändern, wenn 24 Mannschaften teilnehmen. Diesmal hatten sich einige Überraschungsgäste angesagt bei der Austragung des Afrika-Cups in Äquatorial-Guinea und in Gabun, doch schauen wir auch, ob sie dann eines jener zwei Teams pro Gruppe geworden sind, die nicht ausscheiden, sondern ins Viertelfinale einziehen.
In Gruppe A war Libyen ein solcher seltener Gast bei der Kontinentalmeisterschaft. Zusammen mit dem Ex-WM-Teilnehmer Senegal reicht es dann aber nur für die Plätze 3 und 4, denn Ausrichter Äquatorial-Guinea und dazu Gruppensieger Sambia waren zu stark für die beiden nun Ausgeschiedenen. (weiterlesen …)
Nicht erst moderne Zeiten bedeuten, dass Menschen, ganze Dörfer oder sogar Völker wandern und sich in anderen Gebieten unseres Globus aufhalten (müssen), als jene, aus denen sie stammen. Moderne Zeiten haben vielleicht die Individualität betont, und dennoch müssen jene, welche etwas erreichen wollen, oftmals ihre Heimat verlassen. Das gilt auch und immer noch für Menschen vom afrikanischen Kontinent.
Heutzutage ist es auch nur halbwegs freiwillig, wenn jemand zum Studieren oder für einen Job in die westliche Welt zieht, vor wenigen Jahrzehnten noch war das alles andere als freiwillig, als Afrikaner als Sklaven in den Zehntausenden in die Neue Welt und nach Südamerika verschifft wurden. (weiterlesen …)
Kaum bekannt ist die kleine Insel mit dem Namen “Annobon”, die zu Äquatorial-Guinea gehört. Sie liegt etwa 500 Kilometer vom Festland entfernt und so weit südlich, dass sie eigentlich vor den Gewässern von Gabun im Atlanitk liegt, zu dessen Festland es dann auch nur 350 Kilometer sind. Zu einer der weiteren Inselgruppen, die hier im Atlantik liegen, sind es immerhin noch ungefähr 150 Kilometer, bis zum Staatsgebiet der eigenständigen Nation Sao Tomé und Principe nämlich.
Die Hautpstadt von Annobon, welche nur 6 Kilometer lang und 3 Kilometer breit ist, heißt San Antonio de Palé. Die gesamte Insel hat nur etwa 5.000 Einwohner, die Nachfahren der von Spaniern und Portugiesen hier hin verbrachten Sklaven sind. (weiterlesen …)
Ein Thema, das beim Umgang mit Afrika immer wieder auf die Agenda kommt, ist bedauerlicherweise der Umgang mit Homosexuellen in vielen der afrikanischen Staaten. Zuletzt kritisierte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon vor der Afrikanischen Union (AU) in Addis Abeba die Diskriminierung, die viele Homosexuelle erfahren müssten. Oft werde diese in der Gesellschaft ignoriert oder auch gebilligt, selbst dann, wenn es keine offenen Gesetze gegen Homosexualität gibt. Zwei Tage dauerte die Konferenz der Mitgliedsstaaten in der äthiopischen Hauptstadt. Bekanntermaßen besitzt nur Südafrike Gesetze, die explizit die Rechte von Schwulen und Lesben anerkennen. Ban Ki Moon forderte, dass es ein Ende haben müsse, dass Homosexuelle in Afrika als Bürger zweiter Klasse angesehen und behandelt werden. (weiterlesen …)
War wir schon öfter hier hatten, waren Satellitenbilder von Afrika. Seltener mal Luftbilder, und heute wird es dann eine dritte Kategorie von Bildern von Afrika, die nicht auf dem Boden entstanden. Bilder von etwas höher, die aber dennoch nicht von weit weg gemacht wurden. Auf diese Weise sieht man noch viel von den wunderbaren Details, die Afrika zu bieten hat.